Vermeidbares 1:2 in Bad Nauheim
Knapp verloren ist auch verloren: Weißwassers Füchse unterlagen gestern Abend im Zweitligaspiel beim EC Bad Nauheim mit 1:2 und blieben damit am Wochenende nach der 2:3-Heimpleite am Freitag gegen Straubing ohne Punktgewinn.
Umso schmerzlicher: Die ges trige Niederlage war vermeidbar, doch die Füchse trafen beim «Scheibenschießen» im letzten Drittel einfach nicht ins Schwarze.
Weißwasser holte schnell Schwung und besaß bereits in der Startphase durch Markus Kempf die Chance zur Führung, doch Nauheims Keeper Leonardo Conti passte auf. Martin Sekera allerdings machte es später besser, als er nach knapp vier Minuten das 1:0 für die Füchse erzielte.
Allerdings hatte der Vorsprung nur einen Bestand von 30 Sekunden, denn Brian Loney erzielte postwendend den Ausgleichstreffer und Mike Burman sorgte sogar für einen hessischen Doppelpack: 21 Sekunden nach dem 1:1 brachte er den Gastgeber mit 2:1 in Führung. Die Füchse saßen wieder einmal im Schlafwagen.
Nach dem Rückstand ging zunächst bei den Lausitzern der spielerische Faden verloren, ohne dass die Bad Nauheimer daraus Vorteile ziehen konnten. Im Gegenteil, die Partie verflachte, da die Hessen ohne ihren verletzten Topscorer Trevor Gallant sehr verunsichert wirkten. Andererseits standen die Füchse recht sicher in der Abwehr, auf die sie sich jedoch nicht beschränkten. Mit «Nadelstichen» ärgerten sie den Gastgeber immer wieder.
Mehr und mehr dominierte ohnehin das Deckungsverhalten bei beiden Mannschaften. Im zweiten Drittel gab es kaum klare Chancen vor den Toren. Überwiegend mit Weitschüssen wurden die beiden Keeper Conti und Iiro Itämies geprüft, die aber bei den Schüssen mit «Ansage» keine sonderliche Mühe hatten. Aus Füchse-Sicht besaß lediglich Verteidiger Andrej Kiselev eine Chance (31.), doch er scheiterte an Conti.
Im letzten Drittel setzte Weißwasser noch einmal alles auf eine Karte, beherrschte klar die Szenerie und besaß Chancen en masse, doch Falk Ozellis, Alexej Pogodin oder Dirk Rohrbach vergaben diese reihenweise. So wurde das Unvermögen der Lausitzer Füchse zum Glück für die Bad Nauheimer. (st)
Knapp verloren ist auch verloren: Weißwassers Füchse unterlagen gestern Abend im Zweitligaspiel beim EC Bad Nauheim mit 1:2 und blieben damit am Wochenende nach der 2:3-Heimpleite am Freitag gegen Straubing ohne Punktgewinn.
Umso schmerzlicher: Die ges trige Niederlage war vermeidbar, doch die Füchse trafen beim «Scheibenschießen» im letzten Drittel einfach nicht ins Schwarze.
Weißwasser holte schnell Schwung und besaß bereits in der Startphase durch Markus Kempf die Chance zur Führung, doch Nauheims Keeper Leonardo Conti passte auf. Martin Sekera allerdings machte es später besser, als er nach knapp vier Minuten das 1:0 für die Füchse erzielte.
Allerdings hatte der Vorsprung nur einen Bestand von 30 Sekunden, denn Brian Loney erzielte postwendend den Ausgleichstreffer und Mike Burman sorgte sogar für einen hessischen Doppelpack: 21 Sekunden nach dem 1:1 brachte er den Gastgeber mit 2:1 in Führung. Die Füchse saßen wieder einmal im Schlafwagen.
Nach dem Rückstand ging zunächst bei den Lausitzern der spielerische Faden verloren, ohne dass die Bad Nauheimer daraus Vorteile ziehen konnten. Im Gegenteil, die Partie verflachte, da die Hessen ohne ihren verletzten Topscorer Trevor Gallant sehr verunsichert wirkten. Andererseits standen die Füchse recht sicher in der Abwehr, auf die sie sich jedoch nicht beschränkten. Mit «Nadelstichen» ärgerten sie den Gastgeber immer wieder.
Mehr und mehr dominierte ohnehin das Deckungsverhalten bei beiden Mannschaften. Im zweiten Drittel gab es kaum klare Chancen vor den Toren. Überwiegend mit Weitschüssen wurden die beiden Keeper Conti und Iiro Itämies geprüft, die aber bei den Schüssen mit «Ansage» keine sonderliche Mühe hatten. Aus Füchse-Sicht besaß lediglich Verteidiger Andrej Kiselev eine Chance (31.), doch er scheiterte an Conti.
Im letzten Drittel setzte Weißwasser noch einmal alles auf eine Karte, beherrschte klar die Szenerie und besaß Chancen en masse, doch Falk Ozellis, Alexej Pogodin oder Dirk Rohrbach vergaben diese reihenweise. So wurde das Unvermögen der Lausitzer Füchse zum Glück für die Bad Nauheimer. (st)
Quelle: lr-online.de