Dem Gesetz der Serie scheinen die Lausitzer Füchse zum Opfer zu fallen. Nach drei Siegen in Folge sind die Lausitzer auch nach der 2:3-Heimpleite am Freitagabend gegen die Tigers aus Straubing und der 1:2-Auswärtsniederlage am letzten Sonntag in Bad Nauheim seit drei Spieltagen wieder sieglos. Allerdings ist sich der geneigte Beobachter sicher, dass in beiden Partien vom letzten Wochenende auch die Lausitzer gut und gerne als die Sieger vom Eis hätten gehen können. Die Chance, dem Tabellenfünften EHC Straubing und dem Tabellendritten EC Bad Nauheim ein Bein zu stellen, war durchaus im Bereich des Möglichen. Aber leider litten die Sturmreihen der Füchse mal wieder an eklatanten Abschlußschwächen, trotz teils überlegenen Spiels. Dadurch machte das Team aus Weisswasser nicht nur die Gegner stark, sondern frustete sich zudem noch selbst. Da nutzte es auch nicht viel, dass ein überragender Füchse-Goalies Iiro Itämies und mit einer zumeist sicheren Abwehr die Zahl der Gegentore noch in engen Grenzen hielt. Auch wenn teils das Pech an den Kellen der Füchsestürmer klebte, so muß Coach Sekera seine Jungs doch verstärkt einer gründlichen "Seelenmassage" unterziehen, denn Eishockeyspielen können sie so gut wie die Gegner auch. Ein kleiner Trost bleibt den Lausitzern letztlich, trotz ihrer derzeitigen Pechsträhne dennoch. Trotz der letzten drei Niederlagen bleiben Sie in der Tabelle vor ihren sächsischen Rivalen aus Crimmitschau. Am kommenden Freitag ist in Weisswasser der Tabellenelfte EC Bad Tölz zu Gast, der ebenso wie die Füchse die letzten drei Spiele versiebt hat. Nach dem Gesetz der Serie müßte es wieder einen Sieg der Lausitzer Füchse geben.
Quelle: hockeyweb
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