So langsam neigt sich die laufende Saison dem Ende entgegen und es wird noch einmal richtig spannend. Zeit sich noch einmal bei den anderen Klubs umzusehen.
An der Tabellenspitze geht es immer noch hauteng zu. Der SC Bietigheim-Bissingen konnte sich am letzten Wochenende durch zwei Siege gegen Crimmitschau und Regensburg auf den ersten Tabellenplatz schieben, wo sie mit 101 Punkt und einem schlechteren Torverhältnis (+53) vor dem SC Riessersee rangieren. Die Bietigheimer müssen noch einmal auswärts gegen Nauheim ran, was sich als das schwierigste der drei verbliebenen Spiele sein dürfte. Danach folgen noch zwei Heimspiele gegen Tölz und Duisburg
Die Werdenfelser hatten am vergangenem Wochenende nur ein Spiel und bleiben dem SCBB mit 100 Punkten und dem deutlich besseren Torverhältnis (+53) hart auf den Fersen. Etwas ungünstiger gestaltet sich der noch verbleibende Spielplan der Bayern. Sie müssen zwar nur noch zwei von drei Spielen bestreiten, aber diese zwei Auswärts in Duisburg und Bremerhaven. Eine schwierige, aber lösbare Aufgabe.
Rechnerisch noch nicht aus dem Rennen um den Spitzenplatz sind Landshut und Bad Nauheim. Beide Teams rangieren mit je 96 Punkten auf den Plätzen 3 (Landshut +31) und 4 Bad Nauheim +22). Landshut absolviert noch zwei Heimspiele gegen Wolfsburg und die Lausitzer Füchse. Da dürften sich für die heimstarken Cannibals keine unlösbaren Probleme auftun. Die Chancen auf den ersten Tabellenplatz sind praktisch dennoch sehr gering bis unwahrscheinlich, denn dann müssten der SCBB und der SCR alle Partien vermasseln. Die schwierigste Aufgabe für die Roten Teufel ist sicherlich die Begegnung mit den Steelers. Danach geht’s noch mal an die Nordsee und am letzten Spieltag sind die Tölzer Löwen zu Gast im Cornel-Knight-Stadinon in der Bäderstadt.
Die Heilbronner Falken wahren sich mit ihren 91 Punkten und dem derzeit 5. Tabellenplatz noch geringfügige Chancen auf das Heimrecht in den Play offs. Um den begehrten vierten Platz zu erreichen müssten aber Nauheim und Landshut verlieren. Der HEC empfängt kommenden Freitag die Lausitzer Füchse, reist dann nach Crimmitschau und am letzten Spieltag sind die Freiburger Wölfe zu Gast in der Knorr-Arena. Auf den Plätzen 6 und 7 rangieren Freiburg und Wolfsburg mit je 87 Punkten und damit dem sicheren Ticket in die Play offs. Die Freiburger Wölfe auf Rang 6 und dem besten Sturm der Liga (212 Tore) und dem gleichen Top-Torverhältnis (+53) wie der SCR empfangen zu Hause noch den EHC Straubing und reisen anschließen nach Kaufbeuren und Heilbronn. Die VW Städter müssen aufgrund des schlechteren Torverhältnisses (+26) mit dem siebenten Platz vorlieb nehmen. Wolfsburg empfängt am Freitag zu Hause den REV Bremerhaven und reist anschließen noch nach Landshut und Crimmitschau. Auf Rang 8 stehen derzeit die Straubing Tigers (84P.), nur ein Pünktchen trennt sie von der sicheren PO-Teilnahme. Allerdings sind die Tiger derzeit von ihrer Bestform weit entfernt. Sie verloren am vergangen Wochenende beide Spiele und somit 6 der letzten 7 Spiele. Straubing fährt zuerst nach Freiburg, hat dann frei und am letzten Spieltag empfängt man daheim den ESV Kaufbeuren.
Auf dem 9. und damit ersten Nicht-Playoff-Platz, kampieren derzeit die Duisburger Füchse mit 78 Zählern (-27). Damit ist sicher, dass die Füchse nicht in die Playdowns müssen und damit den Klassenerhalt sicher geschafft haben. Somit kann der Verein heuer eifrig an die Personalplanung gehen. Die Duisburger absolvieren nur noch zwei Spiele, die haben es aber in sich. Kommenden Sonntag ist der SCR Gast im Ruhrgebiet und am letzten Tag reisen die Füchse noch mal zu den Steelers.
Auf den Fersen der Füchse sitzen die Tölzer Löwen auf dem 10. Rang (-6). Die sportliche Zukunft des finanziell schwer angeschlagenen Traditionsvereins tendiert wohl eher in Richtung Oberliga. Das Insolvenzverfahren ist unterdess noch nicht eröffnet, aber die Gefahr noch in die Playdowns zu rutschen ist so ziemlich gebannt.
Auf dem letzten Nichtabstiegsplatz steht der EV Regensburg mit 75 Punkten (-14). Nachdem sich die Eisbären in einer furiosen Aufholjagd aus dem Tabellenkeller verabschiedet haben müssen sie nun noch in den Partien gegen Crimmitschau und Weißwasser antreten. Am letzten Spieltag haben die Eisbären frei.
Der Meister des Vorjahres, Bremerhaven, hält den ersten PD-Platz inne mit 68 Zählern (-25). Man hat sich an der See schon moralisch auf den Abstiegskampf eingestellt, einen speziellen Lieblingsgegner gibt’s nicht. Immerhin haben die Fishtown Penguins Heimrecht in den PDs, derzeitiger Gegner wäre der ETC.
Die Nordländer müssen noch Spiele in WOB und gegen Nauheim und Riessersee absolvieren. Schwere Sache, dort noch erforderliche Punkte zu sammeln.
Nur einen Punkt hinter dem REV rangieren die Baron Joker aus Kaufbeuren. Nach einem guten Saisonstart zeigt der Pegel beim ESV derzeit eher nach unten. Da die Abstiegsrunde mit derzeit 67 Punkten (-42) praktisch kaum mehr zu vermeiden ist, hält man sich derzeit mit Personalplanungen eher bedeckt. Fakt ist, dass die Mannschaft in der kommenden Saison ein stark verändertes Gesicht haben wird. Einig Spieler wollen weg, andere bekommen wegen chronischer Motivationsproblemen keinen neuen Vertrag. Ausstehende Partien: Tölz, Freiburg, Straubing. Der ETC Crimmitschau hält derzeit den letzten Platz inne. Keiner weiß, wie und ob es sportlich und wirtschaftlich für den westsächsischen Verein weiter geht. Die Eispiraten treten auswärts noch gegen Regensburg an, empfangen dann den HEC und Wolfsburg.
Bekannterweise sind die Lausitzer Füchse derzeit Vorletzter mit zwei Punkten Vorsprung auf den ETC. Der sportliche Klassenerhalt dürfte mit den derzeitigen Leistungen unserer Cracks nur schwer zu schaffen sein. Sollte der EHC kommende Saison weiter in der 2. Bundesliga spielen, wird der personelle Schnitt in der Mannschaft deutlicher ausfallen, als bisher angenommen. Ein stinksaurer Trainer Sekera am Sonntag:“…mit der Mannschaft muss etwas passieren, so kann es nicht weiter gehen…“. Pogodin und Kiselev durften zugunsten von Jamie Taylor in den vergangen Spielen pausieren. Personalgespräche sind derzeit im Gange, sollen aber vor Ende der Saison nicht an die Öffentlichkeit getragen werden. Weißwasser gastiert kommenden Freitag in Heilbronn, empfängt am Samstag den EV Regensburg und reisen anschließend am 25.03. nach Landshut.
Ende der Fahnenstange, spätestens dann werden wir wohl genau wissen, wie es mit den Füchsen weiter gehen wird.
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An der Tabellenspitze geht es immer noch hauteng zu. Der SC Bietigheim-Bissingen konnte sich am letzten Wochenende durch zwei Siege gegen Crimmitschau und Regensburg auf den ersten Tabellenplatz schieben, wo sie mit 101 Punkt und einem schlechteren Torverhältnis (+53) vor dem SC Riessersee rangieren. Die Bietigheimer müssen noch einmal auswärts gegen Nauheim ran, was sich als das schwierigste der drei verbliebenen Spiele sein dürfte. Danach folgen noch zwei Heimspiele gegen Tölz und Duisburg
Die Werdenfelser hatten am vergangenem Wochenende nur ein Spiel und bleiben dem SCBB mit 100 Punkten und dem deutlich besseren Torverhältnis (+53) hart auf den Fersen. Etwas ungünstiger gestaltet sich der noch verbleibende Spielplan der Bayern. Sie müssen zwar nur noch zwei von drei Spielen bestreiten, aber diese zwei Auswärts in Duisburg und Bremerhaven. Eine schwierige, aber lösbare Aufgabe.
Rechnerisch noch nicht aus dem Rennen um den Spitzenplatz sind Landshut und Bad Nauheim. Beide Teams rangieren mit je 96 Punkten auf den Plätzen 3 (Landshut +31) und 4 Bad Nauheim +22). Landshut absolviert noch zwei Heimspiele gegen Wolfsburg und die Lausitzer Füchse. Da dürften sich für die heimstarken Cannibals keine unlösbaren Probleme auftun. Die Chancen auf den ersten Tabellenplatz sind praktisch dennoch sehr gering bis unwahrscheinlich, denn dann müssten der SCBB und der SCR alle Partien vermasseln. Die schwierigste Aufgabe für die Roten Teufel ist sicherlich die Begegnung mit den Steelers. Danach geht’s noch mal an die Nordsee und am letzten Spieltag sind die Tölzer Löwen zu Gast im Cornel-Knight-Stadinon in der Bäderstadt.
Die Heilbronner Falken wahren sich mit ihren 91 Punkten und dem derzeit 5. Tabellenplatz noch geringfügige Chancen auf das Heimrecht in den Play offs. Um den begehrten vierten Platz zu erreichen müssten aber Nauheim und Landshut verlieren. Der HEC empfängt kommenden Freitag die Lausitzer Füchse, reist dann nach Crimmitschau und am letzten Spieltag sind die Freiburger Wölfe zu Gast in der Knorr-Arena. Auf den Plätzen 6 und 7 rangieren Freiburg und Wolfsburg mit je 87 Punkten und damit dem sicheren Ticket in die Play offs. Die Freiburger Wölfe auf Rang 6 und dem besten Sturm der Liga (212 Tore) und dem gleichen Top-Torverhältnis (+53) wie der SCR empfangen zu Hause noch den EHC Straubing und reisen anschließen nach Kaufbeuren und Heilbronn. Die VW Städter müssen aufgrund des schlechteren Torverhältnisses (+26) mit dem siebenten Platz vorlieb nehmen. Wolfsburg empfängt am Freitag zu Hause den REV Bremerhaven und reist anschließen noch nach Landshut und Crimmitschau. Auf Rang 8 stehen derzeit die Straubing Tigers (84P.), nur ein Pünktchen trennt sie von der sicheren PO-Teilnahme. Allerdings sind die Tiger derzeit von ihrer Bestform weit entfernt. Sie verloren am vergangen Wochenende beide Spiele und somit 6 der letzten 7 Spiele. Straubing fährt zuerst nach Freiburg, hat dann frei und am letzten Spieltag empfängt man daheim den ESV Kaufbeuren.
Auf dem 9. und damit ersten Nicht-Playoff-Platz, kampieren derzeit die Duisburger Füchse mit 78 Zählern (-27). Damit ist sicher, dass die Füchse nicht in die Playdowns müssen und damit den Klassenerhalt sicher geschafft haben. Somit kann der Verein heuer eifrig an die Personalplanung gehen. Die Duisburger absolvieren nur noch zwei Spiele, die haben es aber in sich. Kommenden Sonntag ist der SCR Gast im Ruhrgebiet und am letzten Tag reisen die Füchse noch mal zu den Steelers.
Auf den Fersen der Füchse sitzen die Tölzer Löwen auf dem 10. Rang (-6). Die sportliche Zukunft des finanziell schwer angeschlagenen Traditionsvereins tendiert wohl eher in Richtung Oberliga. Das Insolvenzverfahren ist unterdess noch nicht eröffnet, aber die Gefahr noch in die Playdowns zu rutschen ist so ziemlich gebannt.
Auf dem letzten Nichtabstiegsplatz steht der EV Regensburg mit 75 Punkten (-14). Nachdem sich die Eisbären in einer furiosen Aufholjagd aus dem Tabellenkeller verabschiedet haben müssen sie nun noch in den Partien gegen Crimmitschau und Weißwasser antreten. Am letzten Spieltag haben die Eisbären frei.
Der Meister des Vorjahres, Bremerhaven, hält den ersten PD-Platz inne mit 68 Zählern (-25). Man hat sich an der See schon moralisch auf den Abstiegskampf eingestellt, einen speziellen Lieblingsgegner gibt’s nicht. Immerhin haben die Fishtown Penguins Heimrecht in den PDs, derzeitiger Gegner wäre der ETC.
Die Nordländer müssen noch Spiele in WOB und gegen Nauheim und Riessersee absolvieren. Schwere Sache, dort noch erforderliche Punkte zu sammeln.
Nur einen Punkt hinter dem REV rangieren die Baron Joker aus Kaufbeuren. Nach einem guten Saisonstart zeigt der Pegel beim ESV derzeit eher nach unten. Da die Abstiegsrunde mit derzeit 67 Punkten (-42) praktisch kaum mehr zu vermeiden ist, hält man sich derzeit mit Personalplanungen eher bedeckt. Fakt ist, dass die Mannschaft in der kommenden Saison ein stark verändertes Gesicht haben wird. Einig Spieler wollen weg, andere bekommen wegen chronischer Motivationsproblemen keinen neuen Vertrag. Ausstehende Partien: Tölz, Freiburg, Straubing. Der ETC Crimmitschau hält derzeit den letzten Platz inne. Keiner weiß, wie und ob es sportlich und wirtschaftlich für den westsächsischen Verein weiter geht. Die Eispiraten treten auswärts noch gegen Regensburg an, empfangen dann den HEC und Wolfsburg.
Bekannterweise sind die Lausitzer Füchse derzeit Vorletzter mit zwei Punkten Vorsprung auf den ETC. Der sportliche Klassenerhalt dürfte mit den derzeitigen Leistungen unserer Cracks nur schwer zu schaffen sein. Sollte der EHC kommende Saison weiter in der 2. Bundesliga spielen, wird der personelle Schnitt in der Mannschaft deutlicher ausfallen, als bisher angenommen. Ein stinksaurer Trainer Sekera am Sonntag:“…mit der Mannschaft muss etwas passieren, so kann es nicht weiter gehen…“. Pogodin und Kiselev durften zugunsten von Jamie Taylor in den vergangen Spielen pausieren. Personalgespräche sind derzeit im Gange, sollen aber vor Ende der Saison nicht an die Öffentlichkeit getragen werden. Weißwasser gastiert kommenden Freitag in Heilbronn, empfängt am Samstag den EV Regensburg und reisen anschließend am 25.03. nach Landshut.
Ende der Fahnenstange, spätestens dann werden wir wohl genau wissen, wie es mit den Füchsen weiter gehen wird.