Lausitzer Füchse kämpfen gegen den Abstieg und basteln an einer neuen Mannschaft
Finanziell auf trockenen Füßen, sportlich in unsicherem Fahrwasser. Die Vorzeichen haben sich in Weißwasser gedreht. Vor einem Jahr kämpfte der Eishockey-Zweitligist noch gegen die Insolvenz und um einen Play-off-Platz. Der war auch das erklärte Ziel für diese Saison. Doch davon sind die Füchse drei Spieltage vor dem Ende der Doppelrunde 30 Punkte entfernt. „Aufgrund der wirtschaftlichen Situation konnten wir uns vor dem Saisonstart nicht so verstärken wie viele unsere Konkurrenten“, begründet Geschäftsführer Klaus Dietze die Talfahrt.
Die kostspieligen Verpflichtungen – vor allem aus der DEL – brachten manchen Bundesliga-Verein jedoch finanziell ins Schlingern. Wie etwa Bad Tölz. „Deshalb wollen wir den vorletzten Platz unbedingt verteidigen. Könnte ja sein, dass der am Ende schon für den Klassenerhalt reicht“, argumentiert Dirk Rohrbach. Ganze zwei Zähler trennen Weißwasser vom sächsischen Erzrivalen Crimmitschau. Für die anstehenden Play-down-Partien wünscht sich der Füchse-Kapitän Kaufbeuren statt Bremerhaven als Gegner: „Die haben zuletzt kaum überzeugt.“ Was allerdings auch auf die Füchse zutrifft.
Dennoch möchte sich Dietze nicht mit der Oberliga beschäftigen. Momentan bastelt der 59-Jährige am Etat für die kommende Spielzeit, den er bis zum 15. Mai einreichen muss. „Ich plane eingleisig“, betont der Leipziger, dessen Auskunftsfreude beim Thema Kader abrupt endet.
Das Gesicht der Mannschaft wird sich grundlegend ändern. Einzig Rohrbach besitzt einen Kontrakt für die kommende Saison. Christian Spaan möchte aus privaten Gründen weg, Gabriel Krüger und Markus Kempf liebäugeln ebenso mit einem Wechsel. Mannschaftsleiter Klaus Hirche, einst einer der weltbesten Torhüter, soll sich bereits nach einem Nachfolger für Iiro Itämies umgesehen haben. Auch die Denkpause, die Trainer Horymir Sekera Oldie Alexsei Pogodin und Andrej Kiselev zuletzt verpasste, wird im Fuchsbau als Indiz für deren baldigen Abschied gedeutet.
Auf der Einkaufs-Wunschliste stehen mit Pavel Weiß und Torsten Heine zwei Spieler vom ETC Crimmitschau, Sekeras Ex-Verein. Dietze möchte dies weder bestätigen noch dementieren. „Ich beteilige mich nicht an Spekulationen.“, erklärte er. „Ich erwarte, dass sich der aktuelle Kader bis zum letzten Tag 100 Prozent einsetzt. Nur wer Leistung bringt, bekommt einen neuen Vertrag.“
Selbst der Kontrakt mit Sekera, vor zwei Monaten mündlich verlängert, soll erst nach dem „erfolgreichen Abschluss der Saison“ unterschrieben werden.
Nachfolger für Iiro? Habt ihr n Vogel? Sicherlich is der Seb auch ein guter, aber ich kann doch nicht meinen Rückhalt weggeben (außer er wird zu teuer). Meinetwegen sollen die lieber so Typen wie Ozellis, Kempf, Timchenko, Pohling etc. weggeben.
2 | Matze | 19.03.2003 @ 15:57
Pogodin will eh aufhören. Spaan aus persönlichen Gründen weg? Na klar! Den Scheiß hat Verräter-Brezina auch erzählt! Holt eure eigenen jungen Leute wieder zurück, bevor sie noch Tore gegen die eigene Heimat schießen!
3 | Matze | 19.03.2003 @ 16:02
Ha, hab noch einen vergessen. Mal ganz ehrlich. Kollege Weilert spielt wohl genauso ne Pampe, vor nich allzu langer Zeit Pannen-Sikorski. Lieber seh ich Leute auf dem Eis, die alles geben: Thiede, Wartenberg, Rohrbach, Hanusch, etc.
4 | sprite | 19.03.2003 @ 16:04
krüger und kempf weg? wo wollen die denn hin? ich bin auch dafür,dass man nächstes jahr mehr auf die jugend setzt und die alten hasen wie ozellis pogodin kulabuchov... aussortiert.
5 | PAULE | 19.03.2003 @ 16:18
Spaan möchte nur noch 2 Jahre hockeyspielen und sein Studium weitermachen! Krüger bleibt wohl und Kempf möchte auch gerne bleiben... typisch SZ!
6 | Matze | 19.03.2003 @ 16:20
Die werden vielleicht Karpenko oder Fadejew folgen. Hab gehört die sind jetzt Leistungsträger! *g*
7 | dolphin girl | 19.03.2003 @ 17:56
Die Zeitung erzählt viel, wenn der Tag lang ist, aber schon mal daran gedacht, das in jedem Gerücht ein Körnchen Wahrheit steckt? Außerdem, daß sie bleiben wollen heißt noch lange nicht, das der Trainer sie auch will!
8 | kojoti | 19.03.2003 @ 19:48
die Schlammschlacht ist erröffnet
9 | PAULE | 19.03.2003 @ 19:54
Genau ... wer ist eigentlich Daniel Klein? Kennt der die Spieler??? Also Teilweise hat er ja recht aber... zum Thema #14 + #28 ....
10 | Stefan-ESW | 19.03.2003 @ 21:08
Was nützen uns die schönsten Gerüchte wenn wir absteigen.Jetzt ist erstmal wichtiger die Liga zu halten und dann könn ma uns immernoch den Kopf zerbrechen,wer gehen/bleiben soll!
11 | kojoti | 19.03.2003 @ 21:57
am liebsten würde ich mit den fingern schinpsen und die welt drei wochen weiter drehen. ich sehe uns in den PD schon auf den Rängen stehn und brechen. Man hat ja schon schlaflose Nächte deswegen
12 | ralph | 20.03.2003 @ 12:54
ozellis,kula und pogodin sind aber die esw-topscorer,nicht thiede!bevor die gehen, möchte ich erst mal wissen, wer die ersetzen -
13 | Rolf | 20.03.2003 @ 13:41
Ozze und topscorer,das ich nict lache er ist auch nur so gut, weil er in einer guten reihe spielt, ansonsten wär er auch nichts!!!!!!!!!!!!!!!!
» Die News ist älter als 14 Tage. Die Kommentarfunktion wurde deshalb deaktiviert.
Finanziell auf trockenen Füßen, sportlich in unsicherem Fahrwasser. Die Vorzeichen haben sich in Weißwasser gedreht. Vor einem Jahr kämpfte der Eishockey-Zweitligist noch gegen die Insolvenz und um einen Play-off-Platz. Der war auch das erklärte Ziel für diese Saison. Doch davon sind die Füchse drei Spieltage vor dem Ende der Doppelrunde 30 Punkte entfernt. „Aufgrund der wirtschaftlichen Situation konnten wir uns vor dem Saisonstart nicht so verstärken wie viele unsere Konkurrenten“, begründet Geschäftsführer Klaus Dietze die Talfahrt.
Die kostspieligen Verpflichtungen – vor allem aus der DEL – brachten manchen Bundesliga-Verein jedoch finanziell ins Schlingern. Wie etwa Bad Tölz. „Deshalb wollen wir den vorletzten Platz unbedingt verteidigen. Könnte ja sein, dass der am Ende schon für den Klassenerhalt reicht“, argumentiert Dirk Rohrbach. Ganze zwei Zähler trennen Weißwasser vom sächsischen Erzrivalen Crimmitschau. Für die anstehenden Play-down-Partien wünscht sich der Füchse-Kapitän Kaufbeuren statt Bremerhaven als Gegner: „Die haben zuletzt kaum überzeugt.“ Was allerdings auch auf die Füchse zutrifft.
Dennoch möchte sich Dietze nicht mit der Oberliga beschäftigen. Momentan bastelt der 59-Jährige am Etat für die kommende Spielzeit, den er bis zum 15. Mai einreichen muss. „Ich plane eingleisig“, betont der Leipziger, dessen Auskunftsfreude beim Thema Kader abrupt endet.
Das Gesicht der Mannschaft wird sich grundlegend ändern. Einzig Rohrbach besitzt einen Kontrakt für die kommende Saison. Christian Spaan möchte aus privaten Gründen weg, Gabriel Krüger und Markus Kempf liebäugeln ebenso mit einem Wechsel. Mannschaftsleiter Klaus Hirche, einst einer der weltbesten Torhüter, soll sich bereits nach einem Nachfolger für Iiro Itämies umgesehen haben. Auch die Denkpause, die Trainer Horymir Sekera Oldie Alexsei Pogodin und Andrej Kiselev zuletzt verpasste, wird im Fuchsbau als Indiz für deren baldigen Abschied gedeutet.
Auf der Einkaufs-Wunschliste stehen mit Pavel Weiß und Torsten Heine zwei Spieler vom ETC Crimmitschau, Sekeras Ex-Verein. Dietze möchte dies weder bestätigen noch dementieren. „Ich beteilige mich nicht an Spekulationen.“, erklärte er. „Ich erwarte, dass sich der aktuelle Kader bis zum letzten Tag 100 Prozent einsetzt. Nur wer Leistung bringt, bekommt einen neuen Vertrag.“
Selbst der Kontrakt mit Sekera, vor zwei Monaten mündlich verlängert, soll erst nach dem „erfolgreichen Abschluss der Saison“ unterschrieben werden.
Daniel Klein / Sächsische Zeitung