Fanforum der «Lausitzer Füchse» in Spremberg gut besucht
Woche für Woche pilgern Hunderte Spremberger zu den Spielen der Eishockey-Bundesliga nach Weißwasser. Bestimmt wird das Sonntag beim Play-down-Match gegen Kaufbeuren auch so sein. Am Donnerstag drehten die Lausitzer Füchse einmal den Spieß um und besuchten ihre Spremberger Fans – im Gasthof Georgenberg.
ESW-Kapitän Dirk Rohrbach (vorn) und sein Stürmerkollege Martin Sekera beim Fanforum in Spremberg.Die Resonanz war groß. Rede und Antwort standen rund 90 Minuten lang neben Manager Dr. Klaus Dietze auch Kapitän Dirk Rohrbach, Martin Sekera und Jörg Wartenberg.
Die Fans hatten zum Forum, das von Pressesprecher Andreas Friebel moderiert wurde, gleich einen ganzen Sack voller Fragen mitgebracht. Von Interesse waren natürlich die Chancen im Abstiegskampf gegen das Team des ESV Kaufbeuren. Hier ist man recht guter Dinge und recht zuversichtlich, so Kapitän Rohrbach. «Wir hatten im Vorfeld täglich eine Stunde Taktikbesprechung und haben uns intensiv mit dem Gegner beschäftigt» . Jeder im Team weiß, worum es bei diesen Schicksalsspielen geht. Hervorgeholt wurde von den Fans die jüngste Heimleistung im ersten Drittel der Partie der Füchse gegen Wolfsburg. Es waren wohl die schwächsten Minuten der ganzen Saison, waren sich Cracks und Anhänger einig.
«Wann wird endlich die Mannschaft verjüngt, die mit 28,4 Jahren das älteste Team der gesamten Liga ist?» Das wollte Lothar Matthiaschk wissen. Der Spremberger fährt seit 37 Jahren zu den Eishockeyvergleichen nach Weißwasser. «2002/03 war für mich die bisher schlechteste Saison in all den Jahren.» Er bemängelte, dass talentierte und gut ausgebildete Nachwuchsspieler nach wie vor in den Westen gehen. «Dann kommen diese Teams mit unseren ehemaligen Spielern wieder und machen uns mit ihnen den sportlichen Garaus» . Für Dr. Klaus Dietze gibt es derzeit einen «biologischen Bruch» in der Mannschaft. Er unterscheidet aber nicht zwischen jungen und alten, sondern nur zwischen guten und schlechteren Füchsen. Dietze erklärte, dass das Gerippe der Mannschaft auch in der kommenden Saison bestehen bleibt, lediglich einige «Auswechslungen» wird es geben.
Die Fans verlangen nicht, dass die Füchse in der kommenden Saison an der Spitze der Tabelle stehen. Aber die Leute wollen für ihr Eintrittsgeld von 9,50 Euro engagiertes Eishockey sehen. Dies vermissten sie in den zurückliegenden Spielen schmerzlich, betonten mehrere Teilnehmer am Forum.
Kapitän Dirk Rohrbach gab ihnen Recht, wobei er dem Faktor Harmonie im Team hohen Stellenwert einräumte. Martin Sekera bestätigte das. Ihm gefällt es nach vier Jahren in Crimmitschau sehr gut in Weißwasser. Er denkt, dass in der kommenden Saison die Arbeit, die sein Vater Horymir Sekera als Trainer leistet, Früchte trägt.
Wie Jörg Wartenberg erklärte, ist es schon ein gewaltiger Sprung, den ein junger Spieler von den Junioren zu den Profis durchstehen muss. Eine Top-Leistung über die ganze Saison ist da schwer möglich. Wartenberg und andere waren und sind bemüht, sich so gut und schnell es geht, in die Mannschaft zu integrieren.
Einer der jüngsten Fans war am Donnerstag der neunjährige Marco Körner, der schon über richtiges Insiderwissen verfügt. Wie andere Fans bemängelte Ralf Karl die aktuelle Füchse-Hymne von Achim Mentzel als «letzten Husten» . «Ich fühle mich mit ihr wie in der Musikantenscheune» , so Karl.
werter spremberger,warum sollte es dem esw anders gehen als der region in punkto abwanderung?den jungen spielern ist kein vorwurf zu machen, was wäre z.b. aus lüdemann geworden, wenn er in wsw geblieben wäre?
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Woche für Woche pilgern Hunderte Spremberger zu den Spielen der Eishockey-Bundesliga nach Weißwasser. Bestimmt wird das Sonntag beim Play-down-Match gegen Kaufbeuren auch so sein. Am Donnerstag drehten die Lausitzer Füchse einmal den Spieß um und besuchten ihre Spremberger Fans – im Gasthof Georgenberg.
ESW-Kapitän Dirk Rohrbach (vorn) und sein Stürmerkollege Martin Sekera beim Fanforum in Spremberg.Die Resonanz war groß. Rede und Antwort standen rund 90 Minuten lang neben Manager Dr. Klaus Dietze auch Kapitän Dirk Rohrbach, Martin Sekera und Jörg Wartenberg.
Die Fans hatten zum Forum, das von Pressesprecher Andreas Friebel moderiert wurde, gleich einen ganzen Sack voller Fragen mitgebracht. Von Interesse waren natürlich die Chancen im Abstiegskampf gegen das Team des ESV Kaufbeuren. Hier ist man recht guter Dinge und recht zuversichtlich, so Kapitän Rohrbach. «Wir hatten im Vorfeld täglich eine Stunde Taktikbesprechung und haben uns intensiv mit dem Gegner beschäftigt» . Jeder im Team weiß, worum es bei diesen Schicksalsspielen geht. Hervorgeholt wurde von den Fans die jüngste Heimleistung im ersten Drittel der Partie der Füchse gegen Wolfsburg. Es waren wohl die schwächsten Minuten der ganzen Saison, waren sich Cracks und Anhänger einig.
«Wann wird endlich die Mannschaft verjüngt, die mit 28,4 Jahren das älteste Team der gesamten Liga ist?» Das wollte Lothar Matthiaschk wissen. Der Spremberger fährt seit 37 Jahren zu den Eishockeyvergleichen nach Weißwasser. «2002/03 war für mich die bisher schlechteste Saison in all den Jahren.» Er bemängelte, dass talentierte und gut ausgebildete Nachwuchsspieler nach wie vor in den Westen gehen. «Dann kommen diese Teams mit unseren ehemaligen Spielern wieder und machen uns mit ihnen den sportlichen Garaus» . Für Dr. Klaus Dietze gibt es derzeit einen «biologischen Bruch» in der Mannschaft. Er unterscheidet aber nicht zwischen jungen und alten, sondern nur zwischen guten und schlechteren Füchsen. Dietze erklärte, dass das Gerippe der Mannschaft auch in der kommenden Saison bestehen bleibt, lediglich einige «Auswechslungen» wird es geben.
Die Fans verlangen nicht, dass die Füchse in der kommenden Saison an der Spitze der Tabelle stehen. Aber die Leute wollen für ihr Eintrittsgeld von 9,50 Euro engagiertes Eishockey sehen. Dies vermissten sie in den zurückliegenden Spielen schmerzlich, betonten mehrere Teilnehmer am Forum.
Kapitän Dirk Rohrbach gab ihnen Recht, wobei er dem Faktor Harmonie im Team hohen Stellenwert einräumte. Martin Sekera bestätigte das. Ihm gefällt es nach vier Jahren in Crimmitschau sehr gut in Weißwasser. Er denkt, dass in der kommenden Saison die Arbeit, die sein Vater Horymir Sekera als Trainer leistet, Früchte trägt.
Wie Jörg Wartenberg erklärte, ist es schon ein gewaltiger Sprung, den ein junger Spieler von den Junioren zu den Profis durchstehen muss. Eine Top-Leistung über die ganze Saison ist da schwer möglich. Wartenberg und andere waren und sind bemüht, sich so gut und schnell es geht, in die Mannschaft zu integrieren.
Einer der jüngsten Fans war am Donnerstag der neunjährige Marco Körner, der schon über richtiges Insiderwissen verfügt. Wie andere Fans bemängelte Ralf Karl die aktuelle Füchse-Hymne von Achim Mentzel als «letzten Husten» . «Ich fühle mich mit ihr wie in der Musikantenscheune» , so Karl.
Quelle: Lausitzer Rundschau