Rettungsplan in Rekordzeit - TEG-Insolvenzverfahren gestern eröffnet - Sanierungskonzept
Gestern wurde am Amtsgericht in Wolfratshausen das Insolvenzverfahren der Tölzer Eissport-Gesellschaft (TEG) eröffnet. Insolvenzverwalter Dr. Josef Hingerl wird nun in Rekordzeit ein Sanierungskonzept für die in Nöte geratene GmbH, die für den Spielbetrieb der Tölzer Löwen zuständig gewesen ist, erarbeiten.
Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird nach den Statuten der Eissportbetriebs-GmbH (ESBG) die Lizenz für die 2. Bundesliga (und damit auch für die Oberliga) entzogen. Mit Zustimmung von Dreiviertel der ESBG-Gesellschafter könnten die Tölzer durch die Hintertüre aber wieder aufs Eis der beiden Profisport-Spielklassen kommen. Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist zunächst sichergestellt, dass die Gerichtskosten wie auch die Vergütungen und die Auslagen des Insolvenzverwalters gedeckt sind. Ob mit dem Insolvenzplan auch das finanzielle Budget für den Profisport in Bad Tölz ausreicht? "Es wird sehr, sehr schwierig werden", sagt Hingerl. "Es kommt darauf an, wieviel Geld da ist." Details will er nicht preisgeben. Franz Demmel, der neue TEG-Geschäftsführer, hat für die angestrebte Oberliga 400 000 bis 600 000 Euro veranschlagt. Fest steht: Im Insolvenzplan, der ein Sanierungskonzept für die alte GmbH enthält, wird das Budget für die neue Saison enthalten sein. In den kommenden Wochen werden die Gläubiger beim Insolvenzverwalter ihre Forderungen stellen. Hingerl überprüft, ob ihre Forderungen berechtigt sind. "Es gibt ja auch Leute, die nicht bestehende Forderungen stellen." Der weitere Zeitplan: Am 30. April wird der Rechtsanwalt über seine Ergebnisse und den aktuellen Stand des Verfahrens berichten. Bis Mitte Mai müssen die Gläubiger dann über den Insolvenzplan abstimmen. Der nächste Stichtag ist der 22. Mai: Bis dahin soll der Insolvenzplan fertig sein. Dann kann der Insolvenzverwalter den Wirtschaftlichkeitsplan auch bei der ESBG vorlegen, und deren Gesellschafter werden darüber befinden, ob sie die Tölzer in der kommenden Oberliga-Saison in ihren Reihen haben wollen. Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist ein wesentlicher Schritt dahin getan. Schließlich war die ESBG-Zustimmung für die Oberliga neben der TEG-Rettung eine Prämisse. Übrigens: Die gerettete TEG wird vollständig entkernt, dass heißt: Sie erhält einen neuen Geschäftsführer und neue Gesellschafter. "In Rekordzeit", so Hingerl, muss zunächst aber der Rettungsplan erstellt werden. "Normal ist das in dieser Zeit nicht machbar." Hingerl wird deshalb auf die Hilfe von zwei weiteren Rechtsanwälten seiner Kanzlei bauen
1 | Steefen.22 | 03.04.2003 @ 08:22
Wie jetzt Oberliga oder 2.Bundesliga?
2 | wäsche | 03.04.2003 @ 08:40
also als ESW würde Forderungen gegen die Löwen stellen und zwar wegen geklauter Punkte in den Auswärtsspielen! Die waren damals schon schwer angeschlagen und geben einfach nicht die Punkte her, die wir brauchten. So Herr Hingl, jetzt kümmern sie sich
3 | elFranzo | 03.04.2003 @ 08:50
@ wäsche, die Punkte waren Gastgeschenke und die 15 Tore auch. Wiederholen ist gestohlen :D
4 | steffen.22 | 03.04.2003 @ 09:05
Ist es jetzt egal wie wir gegen Kaufbeuren spielen? Weil der ETC jetzt absteigt!
5 | matthias | 03.04.2003 @ 09:14
Es wird aller voraussicht nach KEINEN absteiger geben. da ja zwei teams nun schon ausgefallen sind, und die nachrücker dafür die beiden eigentlichen absteiger sind.
6 | SvenS. | 03.04.2003 @ 09:35
@steffeb.22 wie kommste denn bitte dadrauf? der ETC kann die Klasse immerhin noch sportlich schaffen..1 Sieg in 2 Spielen und sie sind sportlich qualifiziert...alles andere glaub ich erst wenn die neue Saison losgeht...
7 | wäsche | 03.04.2003 @ 10:45
Genau Schimpi! Erst wenn das erste Bulli fällt, wissen wir in welcher Liga spielen! Vorher Vorhang frei zum Sommertheater, Hick-hack und Spekulationen pur. Irgendwie muß ja das Forum in Gang gehalten werden. Ich freue mich schon.
8 | Christian | 03.04.2003 @ 13:05
Hallo Eishockey-Fans: Frage:
Wenn also aus der DEL keiner in die 2. BL absteigt, weil Schwenningen insolvent. Von der 2. BL aber einer aufsteigt, sind es noch 14 Teams. Wenn Tölz rausfliegt und zwei Absteiger feststehen, sind es noch 11. Einer...
9 | Christian | 03.04.2003 @ 13:06
steigt aus der Oberliga auf, sind es wieder 12, beide Absteiger dürfen drin bleiben, sind es wieder 14. Die wollten die Liga auf 14 Teams verkleinern. Also alles paletti und kein Abstieg. Bitte um Klärung !!!
10 | elFranzo | 03.04.2003 @ 13:25
dein szenario haut schon hin und so wird es wahrscheinlich kommen, aber uns ESW Fans wäre es lieber man hält sportlich die Klasse, sonst ist da so ein fader beigeschmack im nächsten Jahr
11 | matze | 03.04.2003 @ 13:31
na und ich dachte, dass schwenningen in die 2 buli will? und wenn die esgb mit 3/4-mehrheit dafür stimmt, waären wir draußen,oder seh ich das falsch??
12 | elFranzo | 03.04.2003 @ 13:33
die Wings schaffen es nicht in die Zweite Liga, Tölz mit grosser Sicherheit auch nicht
13 | Hackstock | 03.04.2003 @ 13:57
Weder ihr, noch der ESVK wird absteigen. Eigentlich sind nun die Play-downs eine Farce! Ein interessanter Artikel ist in der Eihockey-News dazu zu lesen.
14 | dolphin girl | 03.04.2003 @ 14:54
So ein sch...! *Ironie an* Da brauchen sich ja die Herren jetzt nicht mehr anstrengen, wenn für Tölz und Schwenningen die Lichter ausgehen. *Ironie aus*
Aber mal ehrlich, Regensburg und Duisburg sind letztes Jahr auch nur am grünen Tisch in die 2.
15 | dolphin girl | 03.04.2003 @ 14:57
Buli wieder reingerutscht und das hat diese Saison kein Schwein interessiert, oder??Also, warum soll das nicht auch für uns gelten. Is zwar nicht gerade sportlich, aber in der Not frisst der Teufel auch Fliegen!! Noch is ja nichts verloren, haha!!
16 | Christian | 03.04.2003 @ 15:05
Klar kann es uns vällig egla sein, ob am grünen Tisch oder echt. Das Problem ist nur, dass diese von Bayern und BaWüs dominierte Liga und ESBG mit ihrer 3/4 Mehrheit die Ossis wieder rausschmeissen könnten, oder besser gesagt Schwenningen in der 2. .
17 | Christian | 03.04.2003 @ 15:07
BL zulassen oder Tölz trotz schlechter wirtsch. Zahlen drin behalten. Ich glaube die fahrerei nach WSW kotzt alle Clubs an. Glaube erst an den Verbleib in Liga 2 wenn es schriftl. fixiert ist. Das jedoch werden sie so lange wie möglich verzögern, ...
18 | Christian | 03.04.2003 @ 15:09
damit die Füchse möglichst wenig für die nächste Saison planen können. Ich hoffe nur, dass der Kader anständig ausgemistet wird. Lieber mit jungen kämpfenden Spielern absteigen als solch unmotivierte *-****** wie Krüger zu sehen.
19 | dolphin girl | 03.04.2003 @ 15:11
Und das die das liebend gern tun würden, da bin ich mir eigentlich sicher (ohne ihnen unterstellen zu wollen, das sie den Osten nich leiden können). Es würde ihnen bestimmt entgegen kommen, denn man könnte ja Fahrkosten sparen.
20 | dolphin girl | 03.04.2003 @ 15:14
Die 1. kleine Entscheidung fällt im morgigen Heimspiel. Ich glaub zwar nich an Wunder usw., aber ich tu mal so, als ob! Hoffe wenigstens, daß wenn wir morgen untergehen, die Fans einigen Spielern mal zeigen, was wir von ihren Leistungen halten!
21 | Hackstock | 03.04.2003 @ 15:15
@Christian: Ich denke Du übertreibst da etwas. Ich kann mir nicht vorstellen das die ESBG solche Sachen duldet nur weil der ESW aus dem Osten ist. Wirst sehen, es wird keine Absteiger geben!
22 | @Hackstock | 03.04.2003 @ 15:23
Das is wirklich nett von dir, das du uns ein wenig aufmuntern willst, aber leider sind diese Vorurteile nicht ganz von der Hand zu weisen. Wir erfreuen uns nicht unbedingt allgemeiner Beliebtheit. Außer bei dem Großteil der Fans der anderen Vereine.
23 | @Hackstock | 03.04.2003 @ 15:26
Die haben mich bei den Auswärtsspielen wie einen von ihnen (halt Eishockeyfans) behandelt. Ich hab mich auswärts, trotz Niederlagen, immer wohl gefühlt. Warten wir einfach alle Eventualitäten ab!! :))
24 | Landskronspezi | 03.04.2003 @ 16:02
am einfachsten ist es doch, wenn die füchse die nächsten zwei spiele gewinnen, dann geht man jeder spekulation aus dem weg und kann vernünftig für die neue saison planen
25 | bulfox | 03.04.2003 @ 18:56
abwarten,wir waren auch schon fast weg.also sportliche quali muß her.sonst heißt es:DENKSTE!alles andre is wunschdenken.keiner von uns kennt die genauen hintergründe und zahlen.
26 | OLEG | 03.04.2003 @ 19:20
Was macht ihr euch solche Gedanken?Die 3 Sachsen-Clubs fusionieren eh, dank Freiberger!Spielort Dresden!Klasse 2.BL! Ist zu 99,9 % sicher!Sichere Quelle!!!
27 | kojoti | 03.04.2003 @ 20:03
Abwarten und Tee trinken. den sportlichen Abstieg können wir sicher kaum vermeiden. Es geht ja auch nicht nur um Schwenningen und Tölz. Auch in Nauheim, Regensburg und Crimmitschau sind noch nicht alle Messen gesunden, ob es in der 2. Buli weitergeht
28 | WG Robelsberg | 03.04.2003 @ 20:15
Lassen wir uns erst mal morgen spielerisch von unseren Füchsen überzeugen das sie auch in der 2.BL bleiben wollen. Seht mal lieber zu das das Stadion zum letzten Heimspiel nochmal ausverkauft ist ! Treff für alle die uns kennen ist beim Fuchsbau !
29 | Brezina | 03.04.2003 @ 20:34
Hättet ihr mir mal mehr geld gezahlt - dann wäre ich geblieben und euch würde jetzt das wasser nicht bis zum halse stehen !seht wo ich jetzt bin in liga !
30 | Kiesi | 04.04.2003 @ 07:55
@oleg es gibt also doch einige die den aprilscherz nicht verstanden haben
31 | Dan #schimanski | 06.04.2003 @ 13:04
der 29.-ste der ist ja frech drauf wir haben alles fuer den verein getan und jetzt denkt er der sei der beste im team gewesen. "bist in der liga" weil die in der Liga blind sind das ist alles. ich find du warst nur auf das geld scharf auf nichts andd
32 | Brezina | 07.04.2003 @ 20:00
Frech? Jo das bin ich! Etwas Spaß muß im Alltag sein! Siehst Du jetzt Ihr nix mehr in Liga!
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Gestern wurde am Amtsgericht in Wolfratshausen das Insolvenzverfahren der Tölzer Eissport-Gesellschaft (TEG) eröffnet. Insolvenzverwalter Dr. Josef Hingerl wird nun in Rekordzeit ein Sanierungskonzept für die in Nöte geratene GmbH, die für den Spielbetrieb der Tölzer Löwen zuständig gewesen ist, erarbeiten.
Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird nach den Statuten der Eissportbetriebs-GmbH (ESBG) die Lizenz für die 2. Bundesliga (und damit auch für die Oberliga) entzogen. Mit Zustimmung von Dreiviertel der ESBG-Gesellschafter könnten die Tölzer durch die Hintertüre aber wieder aufs Eis der beiden Profisport-Spielklassen kommen. Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist zunächst sichergestellt, dass die Gerichtskosten wie auch die Vergütungen und die Auslagen des Insolvenzverwalters gedeckt sind. Ob mit dem Insolvenzplan auch das finanzielle Budget für den Profisport in Bad Tölz ausreicht? "Es wird sehr, sehr schwierig werden", sagt Hingerl. "Es kommt darauf an, wieviel Geld da ist." Details will er nicht preisgeben. Franz Demmel, der neue TEG-Geschäftsführer, hat für die angestrebte Oberliga 400 000 bis 600 000 Euro veranschlagt. Fest steht: Im Insolvenzplan, der ein Sanierungskonzept für die alte GmbH enthält, wird das Budget für die neue Saison enthalten sein. In den kommenden Wochen werden die Gläubiger beim Insolvenzverwalter ihre Forderungen stellen. Hingerl überprüft, ob ihre Forderungen berechtigt sind. "Es gibt ja auch Leute, die nicht bestehende Forderungen stellen." Der weitere Zeitplan: Am 30. April wird der Rechtsanwalt über seine Ergebnisse und den aktuellen Stand des Verfahrens berichten. Bis Mitte Mai müssen die Gläubiger dann über den Insolvenzplan abstimmen. Der nächste Stichtag ist der 22. Mai: Bis dahin soll der Insolvenzplan fertig sein. Dann kann der Insolvenzverwalter den Wirtschaftlichkeitsplan auch bei der ESBG vorlegen, und deren Gesellschafter werden darüber befinden, ob sie die Tölzer in der kommenden Oberliga-Saison in ihren Reihen haben wollen. Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist ein wesentlicher Schritt dahin getan. Schließlich war die ESBG-Zustimmung für die Oberliga neben der TEG-Rettung eine Prämisse. Übrigens: Die gerettete TEG wird vollständig entkernt, dass heißt: Sie erhält einen neuen Geschäftsführer und neue Gesellschafter. "In Rekordzeit", so Hingerl, muss zunächst aber der Rettungsplan erstellt werden. "Normal ist das in dieser Zeit nicht machbar." Hingerl wird deshalb auf die Hilfe von zwei weiteren Rechtsanwälten seiner Kanzlei bauen