Erneut war das gestrige Match nichts für schwache Nerven. Nach torlosen 60 Minuten hatte dann Jörg Wartenberg die Faxen dicke. Sein Treffer zum entscheidenden 1:0 in der Verlängerung hielt den «Lausitzer Füchsen» die sportliche Option offen, am Sonntag in Kaufbeuren den Ligaverbleib mit einem Sieg perfekt zu machen.
Jörg Wartenberg erlöste gestern die «Lausitzer Füchse» mit seinem Siegestor in der Verlängerung. Sonntag wird sich in Kaufbeuren entscheiden, ob der ESW auch sportlich die Bundesligaqualifikation für die nächste Saison schafft.Nach 67 Minuten und 18 Sekunden machte sich eben Jörg Wartenberg lang und länger, um einen Martin-Sekera-Pass zu erwischen und das Streitobjekt im Tor von Kaufbeurens Keeper David Belitski zu versenken. Der Rest war unbeschreiblicher Jubel der reichlich 1700 ESW-Fans.
Dennoch war der gestrige Auftritt der Gastgeber abermals nicht ein rauschendes Fest. Unübersehbar der ungeheure Druck, der auf dem Sekera-Team lastete. Der Coach hatte gestern Top-Scorer Vadim Kulabuchow eine Zwangspause verordnet, ihn nicht einmal umziehen lassen. Ausschlag gebend dafür soll seine desolate Leistung am Sonntag in Kaufbeuren gewesen sein. Kenner der Szenerie meinen, dass diese Konstellation wohl das sportliche Ende des Ukrainers in Weißwasser sein könnte. Anderen in der Mannschaft dürfte ein ähnliches Schicksal drohen.
Belassen wir es dabei. Gestern jedenfalls zeigten sich die «Lausitzer Füchse» über die gesamte Spielzeit hinweg kämpferisch stark, wenngleich Tore ausblieben. Chancen, das Match zu entscheiden, boten sich trotzdem in Fülle. Aber Referee Heino Kathmann aus Hamburg musste die Cracks zur Verlängerung bitten. Dank Jörg Wartenberg blieb es den Weißwasseranern diesmal erspart, den ominösen Punkt als Entscheidungsträger zu bemühen.
Nach Abpfiff wurden gleich mehrere Personalien offenbar. Falk Ozellis wird nächste Saison definitiv das Füchse-Trikot nicht mehr anziehen. Eine langwierige Verletzung beendet seine Karriere. Dem Vernehmen nach wird das Weißwasseraner Urgestein Nachwuchstrainer in Kassel. Den Verein verlassen wird gleichfalls Christian Spaan – aus beruflichen Gründen. Hingegen bleibt Keeper Iiro Itämies in der Lausitz, was gestern die Fans nach der Verkündung auf dem Eis mit frenetischem Jubel belohnten.
Suuuuperbodo!
Danke Jörg, daß Du uns vor dem Peneltyschießen bewahrt hast. Muß sagen, daß ich Dir das Tor am meisten gewünscht habe. Viel Glück für Sonntag.
mfG cat
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Jörg Wartenberg erlöste gestern die «Lausitzer Füchse» mit seinem Siegestor in der Verlängerung. Sonntag wird sich in Kaufbeuren entscheiden, ob der ESW auch sportlich die Bundesligaqualifikation für die nächste Saison schafft.Nach 67 Minuten und 18 Sekunden machte sich eben Jörg Wartenberg lang und länger, um einen Martin-Sekera-Pass zu erwischen und das Streitobjekt im Tor von Kaufbeurens Keeper David Belitski zu versenken. Der Rest war unbeschreiblicher Jubel der reichlich 1700 ESW-Fans.
Dennoch war der gestrige Auftritt der Gastgeber abermals nicht ein rauschendes Fest. Unübersehbar der ungeheure Druck, der auf dem Sekera-Team lastete. Der Coach hatte gestern Top-Scorer Vadim Kulabuchow eine Zwangspause verordnet, ihn nicht einmal umziehen lassen. Ausschlag gebend dafür soll seine desolate Leistung am Sonntag in Kaufbeuren gewesen sein. Kenner der Szenerie meinen, dass diese Konstellation wohl das sportliche Ende des Ukrainers in Weißwasser sein könnte. Anderen in der Mannschaft dürfte ein ähnliches Schicksal drohen.
Belassen wir es dabei. Gestern jedenfalls zeigten sich die «Lausitzer Füchse» über die gesamte Spielzeit hinweg kämpferisch stark, wenngleich Tore ausblieben. Chancen, das Match zu entscheiden, boten sich trotzdem in Fülle. Aber Referee Heino Kathmann aus Hamburg musste die Cracks zur Verlängerung bitten. Dank Jörg Wartenberg blieb es den Weißwasseranern diesmal erspart, den ominösen Punkt als Entscheidungsträger zu bemühen.
Nach Abpfiff wurden gleich mehrere Personalien offenbar. Falk Ozellis wird nächste Saison definitiv das Füchse-Trikot nicht mehr anziehen. Eine langwierige Verletzung beendet seine Karriere. Dem Vernehmen nach wird das Weißwasseraner Urgestein Nachwuchstrainer in Kassel. Den Verein verlassen wird gleichfalls Christian Spaan – aus beruflichen Gründen. Hingegen bleibt Keeper Iiro Itämies in der Lausitz, was gestern die Fans nach der Verkündung auf dem Eis mit frenetischem Jubel belohnten.
Quelle: Lausitzer Rundschau