Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
kojoti's - Reisebericht vom letzten Spieltag
08.04.2003 | 20:53 Uhr von
Etwa 200-250 Füchse- Fans haben sich am Sonntag nochmals nach Kaufbeuren aufgemacht, um ihre Cracks zu unterstützen im allerletzten und wichtigsten Spiel dieser Saison. Sie feierten ihre Füchse schon frenetisch bei der Erwärmung, aber ihre Vorfreude solle so bitter enttäuscht werden.
Waren am Freitag im heimischen Stadion zwar keine Tore zu sehen, so wenigstens ein Team, dass kämpfe, das siegen wollte und das ansehnliches Eishockey spielte. Davon war dann am Sonntag allerdings nichts, aber auch absolut gar nichts mehr zu sehen. Warum Miro Sekera Pogodin und Kulabuchov wieder ins Aufgebot gestellt hatte und den jungen Kanadier Jamie Taylor, der in den vorangegangenen Spielen eine tadellose Leistung gezeigt hatte, von der Bande aus zusehen ließ, wird wohl auf ewig sein Geheimnis bleiben.
Die ersten drei Spielminuten haben die Lausitzer komplett verschlafen, ja nicht zum ersten mal in dieser Saison. Vielen Spielern war auch eine unheimliche Nervosität anzumerken.
Nachdem Daniel Rau und Mika Puhakka in den ersten beiden Minuten die Führung für die Hausherren klar gemacht hatten, erwachten die Füchse aus dem kollektiven Tiefschlaf.
Aber auch das Aufbäumen half nicht wirklich weiter. Kulabuchov und Timchenko konnten ihr Team zwar mit ihren bieden Treffern vorübergehend wieder ins Spiel bringen, aber Rau und Reimer nahmen mit ihren Treffern den Lausitzer Cracks und Fans alle Illusionen, das Spiel noch zu kippen. Weitere Treffer von Reimer und Sekera im Schlussabschnitt beeinflussten den Ausgang des Spiels nicht mehr, markierten aber Endstand zum 5:3 (2:1,2:0,1:2).
Es macht auch keinen Sinn, mehr über den Spielverlauf wieder zu geben, denn diese Demütigung sitzt einfach zu tief.
Die wenigsten der bei diesem Sauwetter angereisten Fans hatten ernsthaft mit einem Sieg gerechnet. Aber sie hatten vielleicht damit gerechnet, noch mal ein vernünftiges Spiel der Füchse zu sehen. Aber im Gegenteil. Da wurde ohne jede Moral, ohne jeden Willen dem zu früh kassierten Rückstand hinter her gelaufen. Gegen ein Team, das man hätte in jeder Phase der Play- Downs schlagen können. Ich mag hier zum Saisonende die Mannschaft nicht mehr mit Schmutz bewerfen, und es gab auch am Sonntag einige Spieler, die wenigstens zeitweise Leistung gezeigt haben, allen voran Iiro Itämies und Kapitän Rohrbach. Auch Christian Spaan hat sich in seinem letzten Spiel im blau-gelben Trikot noch einmal richtig ins Zeug gelegt. Das waren allerdings nur wenige Lichtblicke im Gesamtbild der dargebotenen miserablen Mannschaftsleistung vom Sonntag. Da war es schon nahezu erstaunlich, dass sich die Spieler diesmal wenigstens auf dem Eis noch ordentlich von ihren Fans verabschiedet haben.
Denn auf eins konnte das Team in dieser überaus mageren Saison dennoch stolz sein, auf die treuen Fans.
412 mal gelesen
 
1 | WG Robelsberg | 08.04.2003 @ 22:33
Wir wissen schon warum wir nicht gefahren sind (das Wetter hat den ausschlaggebenden Punkt gegeben)! Aber wir treten auch eine Liga tiefer an! Und Ihr alle doch auch!?!?!!!!
2 | kojoti | 08.04.2003 @ 22:53
jezt haben wir ja wieder einige monate zeit. notfalls fahren wir auch zur oberliga.is wenigstens nicht so weit.
3 | otto04 | 09.04.2003 @ 01:38
ohne jetzt rumzuhacken, weil der drops gelutscht ist, aber rorhrbach zu einem der besseren zu zählen halte ich ein wenig ÜBERTRIEBEN!!! fakt ist die gesamte manschafft hat total versagt, wobei ich dir beim spaaner dir recht gebe.
4 | wäsche | 09.04.2003 @ 10:01
Stichwort Fans: Da hat wohl kojoti Recht! und wenn sich sogar die Spieler beim letzten Spiel bei den Fans bedanken, dann brauch man ja schon keine Fanparty mehr, oder?!
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