Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Heinrichs kommt, Puhakka zögert noch
14.04.2003 | 07:15 Uhr von
Die Lausitzer Füchse vermelden trotz der Ungewissheit über die künftige Ligazugehörigkeit den ersten Neuzugang für die neue Saison: Marco Heinrichs wechselt vom SC Mittelrhein-Neuwied nach Weißwasser. Der 28-jährige Verteidiger hat seinen Vertrag bereits unterschrieben. In der abgelaufenen Saison kam er bei seinen 50 Hauptrunden-Einsätzen auf acht Scorerpunkte. Der gebürtige Kölner trug bereits von 1995 bis 1998 das Trikot der Bären aus Neuwied. Anschließend spielte er für Bad Nauheim und Ingolstadt

Der erklärte Wunschspieler der Füchse-Verantwortlichen dagegen zögert dagegen nach wie vor mit seiner Zusage. Denn Mika Puhakka vom Liga-Konkurrenten ESV Kaufbeuren kann inzwischen aus drei Angeboten wählen. Nach RUNDSCHAU-Informationen ist neben Kaufbeuren und Weißwasser auch Duisburg an dem 27-jährigen Finnen interessiert. "Ich werde mich in den nächsten Tagen entscheiden", kündigte Puhakka am Wochenende an.

Weißwasser und Kaufbeuren locken ihn jeweils mit einem Zweijahres-Vertrag. "Mika ist ein echter Beißer, der eine Mannschaft mitreißen kann. So einen Typ können wir in unserer Mannschaft sehr gut gebrauchen", betont Füchse-Manager Dr. Klaus Dietze. Zudem würde er mit einer Verpflichtung von Puhakka auch den Herzenswunsch von Torhüter Iiro Itämies erfüllen, der nie einen Hehl daraus gemacht hat, dass er in der Lausitz gern einen finnischen Landsmann an seiner Seite hätte. Interessant in diesem Zusammenhang: Itämies und Puhakka haben den gleichen Berater...

Klar ist indes die Zukunft von Markus Kempf. Der bayerische Stürmer in Diensten der Lausitzer Füchse will seinen Vertrag nach eigenem Bekunden nun doch verlängern, nachdem er sich zwischenzeitlich mit Abwanderungsgedanken getragen hatte. "Ich habe mich für ein drittes Jahr in Weißwasser entschieden, weil hier die Bedingungen stimmen und im Umfeld professionelle Arbeit geleistet wird. Auch das Training mit Horymir Sekera macht viel Spaß", begründet Kempf seinen Entschluss.

Anders sieht es im Fall von Vadim Kulabuchov aus. Der 33-Jähre war in der zurückliegenden Saison zwar bester Scorer der Füchse, aber längst nicht unumstritten. Im vierten Play-down-Spiel musste Kulabuchov sogar zuschauen, so dass viele Beobachter im Umfeld bereits die Ausmusterung des Routiniers prophezeiten. Aber: Kulabuchov bekam nun doch einen leistungsbezogenen Kontrakt für die neue Saison vorgelegt, den er allerdings noch nicht angenommen hat.

Lausitzer Rundschau
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