Mit dem zweiten Sieg im zweiten Finalspiel hat der EHC Freiburg am Montagabend das Tor zur DEL weit aufgestoßen. Bereits nach 96 Sekunden gingen die Wölfe in Überzahl durch Dion Del Monte in Führung. Der SCR konnte jedoch, ebenfalls in Überzahl, durch Maurer ausgleichen. Das 1:1 entsprach auch weitgehend dem Spielverlauf. Im zweiten Drittel konnte dann Jiri Cihlar nach 61 Sekunden den Puck im Kasten von Cinibulk unterbringen. Palmer konnte sogar noch auf 3:1 erhöhen, bevor der kampfstarke Buchwieser zum 3:2 Anschlußtreffer abstaubte. Für Hochspannung im letzten Drittel war also gesorgt. Doch dann machte David Danner mit dem 4:2 für die Breisgauer alles klar. Das Team von Trainer Gailer versuchte zwar noch das Spiel noch zu wenden, aber die Kräfte fehlten dazu. Den über 5000 Zuschauern wurde typisches und hochklassiges Playoff-Eishockey geboten. Bjornlie und Mares hatten sich ebenso einen Faustkampf geliefert wie Frosch und Buchwieser. Buchwieser, Mares und Frosch erhielten 5min plus Spieldauer und Bjornlie gar eine Matchstrafe. Leider kam durch einige Entscheidungen von Schiedsrichter Schurr unnötige Härte in Spiel. Peter Gailer kritisierte in der Pressekonferenz den Hauptschiedsrichter auch harsch. Verloren hat der SCR dieses Spiel jedoch nicht durch den Schiedsrichter, da Freiburg läuferisch besser war und insgesamt konzentrierter gespielt hat. Am Mittwoch hat der EHC nun die Gelegenheit in Garmisch-Patenkirchen die Finalserie für sich zu entscheiden.
Quelle: hockeyweb.de