Jubel-Orgie nach 3:1 im 5. Finalspiel - Müller jüngster Meister-Goalie
„Gratulation an Krefeld. Sie haben ein großartiges Team und super Play-offs gespielt“, sagte der „Alpenvulkan“: „Aber ich habe auch Hochachtung vor meinem Team. Wir hatten viele Verletzte, am Ende hat die Kraft gefehlt. Es ist bitter für die Spieler vor unseren tollen Fans.“ Bereits in einer Woche wartet auf Bundestrainer Zach sowie insgesamt acht Krefelder und Kölner Nationalspieler bei der WM in Finnland die nächste Herausforderung. Das letzte Vorbereitungsspiel findet am Mittwoch (19.30 Uhr) in Berlin gegen Weißrussland statt.
Für die Haie, die nach 0:2-Rückstand in der „best of five“-Serie durch zwei Siege ausgeglichen hatten, platzte der Traum vom neunten Meistertitel. Hans Zach, der zuletzt 1993 mit der Düsseldorfer EG den Eishockey-Gipfel erklommen hatte, muss damit weiter auf seine vierte Meisterschaft als Trainer warten. Die Krefelder bestätigten mit ihrem Triumph die Statistik: Zum neunten Mal wurde die Mannschaft Meister, die die ersten beiden Spiele gewonnen hatte. Noch nie hat seit der Einführung der Playoffs 1981 ein Klub nach zwei Niederlagen zum Auftakt noch den Titel geholt.
Beim Showdown vor 18.600 Zuschauern in der ausverkauften Kölnarena erzielten Günther Oswald (42.), Christoph Brandner (44.) und Steffen Ziesche (60.) die Tore für Finalneuling Krefeld. Tim Leahy (38.) hatte die Gastgeber, die bei ihrer elften Finalteilnahme zum fünften Mal als Verlierer der Serie vom Eis gingen, in Führung gebracht. „Wir waren eine verschworene Gemeinschaft und körperlich topfit“, begründete Torschütze Ziesche das Happy End für sein Team nach der hoch dramatischen Finalserie: „Momentan herrscht im Innern die große Leere - wir sind einfach nur glücklich.“
Die Eisfläche in der Kölnarena wurde zum Schauplatz einer Jubelorgie der Spieler in Schwarz-Gelb. Immer wieder wurde der 13 Liter fassende Meisterpokal mit Champagner gefüllt. Im Mittelpunkt dabei Krefelds Torwart Robert Müller, der mit 22 Jahren als jüngster Meister-Goalie in die DEL-Geschichte einging und als erster Deutscher seit Helmut de Raaf 1996 mit der Düsseldorfer EG als Stammkeeper den Titel holte. „Der Rekord ist nicht schlecht, aber der Cup ist wichtig“, meinte Müller, der mit 97 Prozent Fangquote erneut eine tadellose Leistung bot. Seine WM-Teilnahme jedoch ist noch fraglich: „Mein Knie wurde gespritzt“, erklärte der Pinguine-Keeper: „Ich muss noch mit Hans Zach sprechen, hoffe aber, bei der WM dabeizusein.“
„Gratulation an Krefeld. Sie haben ein großartiges Team und super Play-offs gespielt“, sagte der „Alpenvulkan“: „Aber ich habe auch Hochachtung vor meinem Team. Wir hatten viele Verletzte, am Ende hat die Kraft gefehlt. Es ist bitter für die Spieler vor unseren tollen Fans.“ Bereits in einer Woche wartet auf Bundestrainer Zach sowie insgesamt acht Krefelder und Kölner Nationalspieler bei der WM in Finnland die nächste Herausforderung. Das letzte Vorbereitungsspiel findet am Mittwoch (19.30 Uhr) in Berlin gegen Weißrussland statt.
Für die Haie, die nach 0:2-Rückstand in der „best of five“-Serie durch zwei Siege ausgeglichen hatten, platzte der Traum vom neunten Meistertitel. Hans Zach, der zuletzt 1993 mit der Düsseldorfer EG den Eishockey-Gipfel erklommen hatte, muss damit weiter auf seine vierte Meisterschaft als Trainer warten. Die Krefelder bestätigten mit ihrem Triumph die Statistik: Zum neunten Mal wurde die Mannschaft Meister, die die ersten beiden Spiele gewonnen hatte. Noch nie hat seit der Einführung der Playoffs 1981 ein Klub nach zwei Niederlagen zum Auftakt noch den Titel geholt.
Beim Showdown vor 18.600 Zuschauern in der ausverkauften Kölnarena erzielten Günther Oswald (42.), Christoph Brandner (44.) und Steffen Ziesche (60.) die Tore für Finalneuling Krefeld. Tim Leahy (38.) hatte die Gastgeber, die bei ihrer elften Finalteilnahme zum fünften Mal als Verlierer der Serie vom Eis gingen, in Führung gebracht. „Wir waren eine verschworene Gemeinschaft und körperlich topfit“, begründete Torschütze Ziesche das Happy End für sein Team nach der hoch dramatischen Finalserie: „Momentan herrscht im Innern die große Leere - wir sind einfach nur glücklich.“
Die Eisfläche in der Kölnarena wurde zum Schauplatz einer Jubelorgie der Spieler in Schwarz-Gelb. Immer wieder wurde der 13 Liter fassende Meisterpokal mit Champagner gefüllt. Im Mittelpunkt dabei Krefelds Torwart Robert Müller, der mit 22 Jahren als jüngster Meister-Goalie in die DEL-Geschichte einging und als erster Deutscher seit Helmut de Raaf 1996 mit der Düsseldorfer EG als Stammkeeper den Titel holte. „Der Rekord ist nicht schlecht, aber der Cup ist wichtig“, meinte Müller, der mit 97 Prozent Fangquote erneut eine tadellose Leistung bot. Seine WM-Teilnahme jedoch ist noch fraglich: „Mein Knie wurde gespritzt“, erklärte der Pinguine-Keeper: „Ich muss noch mit Hans Zach sprechen, hoffe aber, bei der WM dabeizusein.“
Quelle: DEL.org