Jubelt das Deutsche Team gegen Japan wie beim Deutschland-Cup? (Foto: es-weisswasser.de)
Klassenerhalt oder Abstiegsrunde - beim Auftakt der 67. Eishockey-Weltmeisterschaft in Finnland erwartet die deutsche Nationalmannschaft gleich ein «Endspiel». Deshalb nimmt Hans Zach seine Schützlinge vor dem Spiel gegen Japan in Helsinki in die Pflicht.
«Der Nicht-Abstieg ist unser primäres Ziel. Erst wenn wir das geschafft haben, können wir unbeschwert aufspielen», sagte der Bundestrainer und warnt: «Japan wird eine harte Nuss und der Klassenerhalt kein Selbstläufer. Das Spiel kann man auch verlieren.»
Nach der unglücklichen Vorbereitung auf das Turnier mit nur zwei Siegen in sechs Testspielen richtet Zach sein Augenmerk auf das Duell mit den Japanern, die seit ihrem Debüt 1998 noch kein WM-Spiel gewannen und auf Grund des «Fernost-Bonus» bis zum Championat 2005 in Österreich ihren Platz bei der A-WM sicher haben. Ein Fehlstart gegen die vom Finnen Tuomi Timo trainierten Asiaten würde den Einzug in die Zwischenrunde gefährden. «Wenn wir die schwere Hürde genommen haben, dürfen wir uns neue Ziele setzen», sagte der 54-jährige Tölzer, der im letzten Gruppenspiel am Mittwoch gegen Weltmeister Slowakei zum 100. Mal als Bundestrainer an der Bande steht.
Die Spieler schlossen sich vor dem Abflug von Frankfurt nach Helsinki den zurückhaltenden Aussagen ihres Chefs an. Es sei extrem wichtig, nicht in die Abstiegsrunde zu kommen, erklärte Russland-Legionär Jan Benda, der am Sonntag zum 125. Mal das Trikot des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) tragen wird. «An einem Sieg führt kein Weg vorbei», mahnte Tobias Abstreiter. Obwohl die Japaner sich durch einige eingebürgerte Kanadier verstärkt haben, dürften sie kaum besser sein als im Vorjahr, als sie beim WM-Start in Jönköping vom DEB-Team mit 9:2 vom Eis gefegt wurden.
Mit Torwart Robert Müller und den Verteidigern Christian Ehrhoff und Daniel Kunce von Meister Krefeld Pinguine sowie Mirko Lüdemann, Andreas Renz, Tino Boos, Eduard Lewandowski und Andreas Morczinietz von «Vize» Kölner Haie kommen acht Profis zum Einsatz, auf die Zach bei der Generalprobe gegen Weißrussland (1:0) am Mittwoch in Berlin verzichtete. Wegen Krankheit oder Verletzung fehlen Kapitän Stefan Ustorf, Torwart Marc Seliger, Erich Goldmann, Andreas Loth, Alexander Serikow, Wayne Hynes und Thomas Greilinger. Auch die Profis aus der nordamerikanischen NHL, Marco Sturm, Jochen Hecht, Olaf Kölzig, Dennis Seidenberg und Christoph Schubert stehen nicht zur Verfügung.
Die Slowaken, neben Japan und der Ukraine Gruppengegner der DEB- Auswahl, hoffen auf einen ähnlichen Coup wie im vorigen Jahr in Schweden, als sie überraschend den Titel gewannen. Finnland, zum sechsten Mal WM-Gastgeber, rechnet bei einem WM-Rekordetat von 17 Millionen Euro mit einen Gewinn von fünf Millionen Euro und der Goldmedaille. Den Titel im Visier haben auch die Schweden, nachdem sie sich beim Heim-Turnier mit Bronze trösten mussten. Bei Olympiasieger Kanada, der mit Ryan Smith und Eric Brewer zwei «golden boys» dabei hat, den USA und Tschechien hängt viel davon ab, wie viele Profis aus Übersee kommen. Der 23-fache Rekord-Weltmeister Russland setzt nach der negativen Erfahrung mit den NHL-Stars bei den Winterspielen in Salt Lake City auf einheimische Spieler.
«Der Nicht-Abstieg ist unser primäres Ziel. Erst wenn wir das geschafft haben, können wir unbeschwert aufspielen», sagte der Bundestrainer und warnt: «Japan wird eine harte Nuss und der Klassenerhalt kein Selbstläufer. Das Spiel kann man auch verlieren.»
Nach der unglücklichen Vorbereitung auf das Turnier mit nur zwei Siegen in sechs Testspielen richtet Zach sein Augenmerk auf das Duell mit den Japanern, die seit ihrem Debüt 1998 noch kein WM-Spiel gewannen und auf Grund des «Fernost-Bonus» bis zum Championat 2005 in Österreich ihren Platz bei der A-WM sicher haben. Ein Fehlstart gegen die vom Finnen Tuomi Timo trainierten Asiaten würde den Einzug in die Zwischenrunde gefährden. «Wenn wir die schwere Hürde genommen haben, dürfen wir uns neue Ziele setzen», sagte der 54-jährige Tölzer, der im letzten Gruppenspiel am Mittwoch gegen Weltmeister Slowakei zum 100. Mal als Bundestrainer an der Bande steht.
Die Spieler schlossen sich vor dem Abflug von Frankfurt nach Helsinki den zurückhaltenden Aussagen ihres Chefs an. Es sei extrem wichtig, nicht in die Abstiegsrunde zu kommen, erklärte Russland-Legionär Jan Benda, der am Sonntag zum 125. Mal das Trikot des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) tragen wird. «An einem Sieg führt kein Weg vorbei», mahnte Tobias Abstreiter. Obwohl die Japaner sich durch einige eingebürgerte Kanadier verstärkt haben, dürften sie kaum besser sein als im Vorjahr, als sie beim WM-Start in Jönköping vom DEB-Team mit 9:2 vom Eis gefegt wurden.
Mit Torwart Robert Müller und den Verteidigern Christian Ehrhoff und Daniel Kunce von Meister Krefeld Pinguine sowie Mirko Lüdemann, Andreas Renz, Tino Boos, Eduard Lewandowski und Andreas Morczinietz von «Vize» Kölner Haie kommen acht Profis zum Einsatz, auf die Zach bei der Generalprobe gegen Weißrussland (1:0) am Mittwoch in Berlin verzichtete. Wegen Krankheit oder Verletzung fehlen Kapitän Stefan Ustorf, Torwart Marc Seliger, Erich Goldmann, Andreas Loth, Alexander Serikow, Wayne Hynes und Thomas Greilinger. Auch die Profis aus der nordamerikanischen NHL, Marco Sturm, Jochen Hecht, Olaf Kölzig, Dennis Seidenberg und Christoph Schubert stehen nicht zur Verfügung.
Die Slowaken, neben Japan und der Ukraine Gruppengegner der DEB- Auswahl, hoffen auf einen ähnlichen Coup wie im vorigen Jahr in Schweden, als sie überraschend den Titel gewannen. Finnland, zum sechsten Mal WM-Gastgeber, rechnet bei einem WM-Rekordetat von 17 Millionen Euro mit einen Gewinn von fünf Millionen Euro und der Goldmedaille. Den Titel im Visier haben auch die Schweden, nachdem sie sich beim Heim-Turnier mit Bronze trösten mussten. Bei Olympiasieger Kanada, der mit Ryan Smith und Eric Brewer zwei «golden boys» dabei hat, den USA und Tschechien hängt viel davon ab, wie viele Profis aus Übersee kommen. Der 23-fache Rekord-Weltmeister Russland setzt nach der negativen Erfahrung mit den NHL-Stars bei den Winterspielen in Salt Lake City auf einheimische Spieler.
Quelle: dnn-online.de