Kein alltägliches Bild: Ilona und Frank Peschke bedankten sich bei allen Freunden und Bekannten mit einem eigenen Lied.
Frank Peschke beendete in Krauschwitz seine Eishockey-Karriere
Man fühlte sich am Montagabend in der Krauschwitzer Erlebniswelt fast wie beim Eishockey- Lokalderby zwischen den Füchsen und Chrimmitschau. Von beiden Teams waren zahlreiche aktive und ehemalige Spieler gekommen, um Frank Peschke alles Gute für die Zukunft zu wünschen.
Anlass war eine Einladung vom Urgestein des Weißwasseraner Eishockeysports, Frank Peschke, der seine Karriere nun nach zwei Schulter-Operationen beendet und seine Freunde, Weggefährten und ehemaligen Mitstreiter zu einer großen Abschiedsparty in seinen Heimatort Krau schwitz einlud. Gekommen waren viele. Ob Rohrbach, Hanusch, Reddo, Pohling, Ozellis, Kulabuchow, Sikorski, Andrej Fuchs oder sein ehemaliger Trainer Horymir Sekera. Auch vom ETC Crimmitschau waren so einige Eishockeygrößen in Krauschwitz vertreten.
Der 35-jährige Frank Peschke nahm zahlreiche Glückwünsche und Geschenke an diesem Abend entgegen, so unter anderem auch einen rustikalen Schaukelstuhl vom Team der gegenwärtigen ersten Mannschaft der Lausitzer Füchse. Für sein Eishockey-Rentner-Dasein, wie erklärt wurde.
Bei Würstchen und Steaks vom Grill und Bier vom Fass gab es zwischendurch viele Gespräche, die sich meistens rund um den Eishockeysport drehten.
«Peschi» nahm mit dieser Party endgültig Abschied vom aktiven Eishockeysport. Und das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zwar wollte er 30 Jahre Eishockey voll machen, doch auf Grund seiner Verletzung hat der Arzt von diesem Vorhaben dringend abgeraten. «Mein Karriereende hatte ich mir schon etwas anders vorgestellt» , so Frank Peschke, der allein für den ETC Chrimmitschau als Verteidiger 80-mal auf dem Eis stand, fünf Tore schoss und 15 Vorlagen gab. Seine meisten «Eishockeyjahre» verlebte er aber in Weißwasser. Hier war er 26 Jahre aktiv. Eines der schönsten Erlebnisse war für ihn der insgesamt 25. DDR-Eishockey-Meistertitel im Jahre 1990 vor rund 12 000 Zuschauern, und das in der offenen Arena.
Frank Peschke streifte sich im Jahre 1974 erstmals die Eishockeyschuhe über. In über 100 Bundesliga- und DEL-Spielen jubelten ihm die Zuschauer zu. Seit 1995 agierte das Urgestein dann als Verteidiger auf dem eisigen Untergrund.
Mit von der Partie war am Montagabend auch Andrej Fuchs, der wie «Peschi» selbst einmal Kapitän bei den Füchsen war. «Gemeinsam haben wir leider nie in einer Mannschaft gespielt, waren auf dem Eis immer nur Gegner» , erinnern sich beide Spieler.
Am Montagabend bewies «Peschi» auch noch ein anderes Talent. Auf der Gitarre zeigte er seine musikalische Ader. Zusammen mit seiner Frau Ilona sang er einen selbst getexteten Abschiedssong, der von den Gästen mit viel Beifall quittiert wurde.
Im Anschluss schlug der Ex-Crack dann den goldenen Nagel in die Wand und hängte endgültig seine Schlittschuhe dran.
Demnächst soll, wie Geschäftsführer Jörg Funda erklärte, im Foyer der Krauschwitzer Erlebniswelt eine extra Vitrine mit Fotos, Schlittschuhen und diversem anderen Eishockeyzubehör an die aktive Zeit des Krauschwitzers erinnern.
Hier in der Freizeitoase könnte vielleicht bald der berufliche Werdegang von Frank Peschke seine Fortführung finden. Zwar betonte er, dass er noch nicht genau wisse, in welche Richtung seine Ambitionen gehen werden, doch gemunkelt wird derzeit schon über eine Tätigkeit als Fitnesstrainer. Immerhin hat das aktive Mitglied der hiesigen Wasserwacht seine Prüfung bereits bestanden.
Ich denke immer nur an die Worte vor seinem Wechsel nach Dresden. "Das hier doch eh alles den Bacg runtergeht"
Von daher kein Verlust für diesen......(zensiert)
2 | Keven | 01.05.2003 @ 14:51
hat er das wirklich gesagt? da mag ich den aber nie mehr ich bleibe weißwasser treu ob abstieg oder noch 2.bundesliga komme was wolle Ich Liebe Die Füchse kan man nichts machen
3 | tom | 01.05.2003 @ 16:07
Fufa du regst dich auf das Peschi die Zukunft in WSW leider korrekt vorausgesagt hat?
4 | UnionerDD | 01.05.2003 @ 16:44
Obwohl er bei uns auch einen eher unrühmlichen Abgang hatte, war er wohl der mit Abstand beste Verteidiger, der für uns je aufgelaufen ist. Hinten eine Bank, knallhart, um Abschluß sehr gut...........er hatte einfach alles!
Machs gut Peschi!
5 | Fufa | 02.05.2003 @ 12:08
Sportlich sicher eine Größe. Aber charakterlich, naja. Einige sagten er wolle bei uns Nachwuchstrainer werden. Aber genau für diese Aussage hat er das nicht verdient.
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Man fühlte sich am Montagabend in der Krauschwitzer Erlebniswelt fast wie beim Eishockey- Lokalderby zwischen den Füchsen und Chrimmitschau. Von beiden Teams waren zahlreiche aktive und ehemalige Spieler gekommen, um Frank Peschke alles Gute für die Zukunft zu wünschen.
Anlass war eine Einladung vom Urgestein des Weißwasseraner Eishockeysports, Frank Peschke, der seine Karriere nun nach zwei Schulter-Operationen beendet und seine Freunde, Weggefährten und ehemaligen Mitstreiter zu einer großen Abschiedsparty in seinen Heimatort Krau schwitz einlud. Gekommen waren viele. Ob Rohrbach, Hanusch, Reddo, Pohling, Ozellis, Kulabuchow, Sikorski, Andrej Fuchs oder sein ehemaliger Trainer Horymir Sekera. Auch vom ETC Crimmitschau waren so einige Eishockeygrößen in Krauschwitz vertreten.
Der 35-jährige Frank Peschke nahm zahlreiche Glückwünsche und Geschenke an diesem Abend entgegen, so unter anderem auch einen rustikalen Schaukelstuhl vom Team der gegenwärtigen ersten Mannschaft der Lausitzer Füchse. Für sein Eishockey-Rentner-Dasein, wie erklärt wurde.
Bei Würstchen und Steaks vom Grill und Bier vom Fass gab es zwischendurch viele Gespräche, die sich meistens rund um den Eishockeysport drehten.
«Peschi» nahm mit dieser Party endgültig Abschied vom aktiven Eishockeysport. Und das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zwar wollte er 30 Jahre Eishockey voll machen, doch auf Grund seiner Verletzung hat der Arzt von diesem Vorhaben dringend abgeraten. «Mein Karriereende hatte ich mir schon etwas anders vorgestellt» , so Frank Peschke, der allein für den ETC Chrimmitschau als Verteidiger 80-mal auf dem Eis stand, fünf Tore schoss und 15 Vorlagen gab. Seine meisten «Eishockeyjahre» verlebte er aber in Weißwasser. Hier war er 26 Jahre aktiv. Eines der schönsten Erlebnisse war für ihn der insgesamt 25. DDR-Eishockey-Meistertitel im Jahre 1990 vor rund 12 000 Zuschauern, und das in der offenen Arena.
Frank Peschke streifte sich im Jahre 1974 erstmals die Eishockeyschuhe über. In über 100 Bundesliga- und DEL-Spielen jubelten ihm die Zuschauer zu. Seit 1995 agierte das Urgestein dann als Verteidiger auf dem eisigen Untergrund.
Mit von der Partie war am Montagabend auch Andrej Fuchs, der wie «Peschi» selbst einmal Kapitän bei den Füchsen war. «Gemeinsam haben wir leider nie in einer Mannschaft gespielt, waren auf dem Eis immer nur Gegner» , erinnern sich beide Spieler.
Am Montagabend bewies «Peschi» auch noch ein anderes Talent. Auf der Gitarre zeigte er seine musikalische Ader. Zusammen mit seiner Frau Ilona sang er einen selbst getexteten Abschiedssong, der von den Gästen mit viel Beifall quittiert wurde.
Im Anschluss schlug der Ex-Crack dann den goldenen Nagel in die Wand und hängte endgültig seine Schlittschuhe dran.
Demnächst soll, wie Geschäftsführer Jörg Funda erklärte, im Foyer der Krauschwitzer Erlebniswelt eine extra Vitrine mit Fotos, Schlittschuhen und diversem anderen Eishockeyzubehör an die aktive Zeit des Krauschwitzers erinnern.
Hier in der Freizeitoase könnte vielleicht bald der berufliche Werdegang von Frank Peschke seine Fortführung finden. Zwar betonte er, dass er noch nicht genau wisse, in welche Richtung seine Ambitionen gehen werden, doch gemunkelt wird derzeit schon über eine Tätigkeit als Fitnesstrainer. Immerhin hat das aktive Mitglied der hiesigen Wasserwacht seine Prüfung bereits bestanden.
Quelle: Lausitzer Rundschau