Der Trainer platzt beinahe vor Stolz, die Spieler beißen auf die Zähne und der Verband sperrt den Geldhahn auf. Mit zahlreichen Blessuren, aber großem Selbstvertrauen nimmt die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Finnland den Viertelfinal-Hattrick ins Visier.
«Die Spieler haben Gewaltiges geleistet und jetzt ein gute Chance auf das Viertelfinale», sagte Sportdirektor Franz Reindl vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) vor dem Zwischenrunden-Auftakt gegen Österreich in Helsinki. Der Verband lässt sich offenbar nicht lumpen: Ein guter Teil der 350 000 Euro-Viertelfinalprämie des Weltverbandes (IIHF) soll in die Mannschaftskasse fließen.
Nachdem sie sich beim 1:3 im letzten Vorrundenspiel gegen Weltmeister Slowakei achtbar geschlagen haben, traut Zach seinen Schützlingen zu, zum dritten Mal nach 2001 und 2002 unter die besten Acht zu kommen. Der DEB, der für die 2. Runde schon 176 086 Euro IIHF-Prämie sicher hat, will dann angeblich 3000 Euro pro Akteur locker machen. «Ich bin stolz auf die Mannschaft. Sie hat einen einmaligen Charakter und ist vom Kampf und Einsatz unerreichbar. Aber wir müssen erst mal die Wunden heilen, die in den drei Vorrunden-Spielen entstanden sind», sagte Zach nach seinem 100. Spiel als DEB-Chefcoach.
Bis zum Nachbarschafts-Duell mit den Österreichern, die seit dem 1:0 in Mailand vor 69 Jahren kein WM-Spiel mehr gegen Deutschland gewonnen haben, muss die medizinische Abteilung Schwerstarbeit leisten. Torwart Robert Müller klagt über Kniebeschwerden, Kapitän Jan Benda zwickt‘s im Rücken, Sascha Goc schmerzt ein Zeh und Andreas Morczinietz hat einen Muskelfaserriss. Jochen Molling fällt wegen eines Innenbandrisses ohnehin ganz aus. Der an der Schulter verletzte Boris Blank kehrt wohl erst in den Spielen gegen Tschechien und Finnland zurück. Die Nachzügler Christian Hommel und Lasse Kopitz sind dagegen gegen Österreich erstmals dabei.
«Ich hoffe, dass der Kräfteverschleiß uns kein Schnippchen schlägt, denn wir wollen weiter Power-Eishockey spielen», sagte der Bundestrainer, der mit einem Sieg gegen Österreich bereits das Viertelfinal-Ticket lösen kann. «Aber die Österreicher sind eine harte Nuss, die sehr schwer zu knacken ist», warnte Zach, der aber bei allem Respekt vor «meinen Freunden» sehr zuversichtlich ist: «Ich fürchte weder Tod noch Teufel.» Auch die Spieler sind bereit für das entscheidende Spiel. «Österreich ist heiß, aber wir sind auch heiß», meinte der Kölner Morczinietz.
Zach setzt auch in der 2. Runde auf die intakte Moral und die gute Stimmung im Kader. «Die Spieler haben großen Spaß miteinander und genießen es, im Konzert der Großen mitzuspielen», so der 54-jährige Diplomtrainer, dem der Umgang mit seinem Team auch nach fünf Jahren Amtszeit «einen Riesenspaß macht. Die Arbeit mit den Jungs ist für mich ein Jungbrunnen».
Die Spielfreude kam auch gegen den Titelverteidiger zum Ausdruck. In einem starken ersten Drittel brachte Jan Benda (19.) die DEB- Auswahl in Führung. «Da waren wir klar überlegen», meinte Reindl. Die Supertechniker der mit 14-NHL-Profis gespickten Mannschaft aus der Slowakei drehten im zweiten Durchgang durch Zigmund Palffy (25.) und Lubomir Visnovsky (30.) den Spieß um, und im Schlussdrittel stellte Vladimir Orszagh (53.) den Endstand her. «Wir haben dem Weltmeister alles abverlangt», stellte Zach zufrieden fest. «Eine Superleistung, auf der wir aufbauen können», meinte Reindl
«Die Spieler haben Gewaltiges geleistet und jetzt ein gute Chance auf das Viertelfinale», sagte Sportdirektor Franz Reindl vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) vor dem Zwischenrunden-Auftakt gegen Österreich in Helsinki. Der Verband lässt sich offenbar nicht lumpen: Ein guter Teil der 350 000 Euro-Viertelfinalprämie des Weltverbandes (IIHF) soll in die Mannschaftskasse fließen.
Nachdem sie sich beim 1:3 im letzten Vorrundenspiel gegen Weltmeister Slowakei achtbar geschlagen haben, traut Zach seinen Schützlingen zu, zum dritten Mal nach 2001 und 2002 unter die besten Acht zu kommen. Der DEB, der für die 2. Runde schon 176 086 Euro IIHF-Prämie sicher hat, will dann angeblich 3000 Euro pro Akteur locker machen. «Ich bin stolz auf die Mannschaft. Sie hat einen einmaligen Charakter und ist vom Kampf und Einsatz unerreichbar. Aber wir müssen erst mal die Wunden heilen, die in den drei Vorrunden-Spielen entstanden sind», sagte Zach nach seinem 100. Spiel als DEB-Chefcoach.
Bis zum Nachbarschafts-Duell mit den Österreichern, die seit dem 1:0 in Mailand vor 69 Jahren kein WM-Spiel mehr gegen Deutschland gewonnen haben, muss die medizinische Abteilung Schwerstarbeit leisten. Torwart Robert Müller klagt über Kniebeschwerden, Kapitän Jan Benda zwickt‘s im Rücken, Sascha Goc schmerzt ein Zeh und Andreas Morczinietz hat einen Muskelfaserriss. Jochen Molling fällt wegen eines Innenbandrisses ohnehin ganz aus. Der an der Schulter verletzte Boris Blank kehrt wohl erst in den Spielen gegen Tschechien und Finnland zurück. Die Nachzügler Christian Hommel und Lasse Kopitz sind dagegen gegen Österreich erstmals dabei.
«Ich hoffe, dass der Kräfteverschleiß uns kein Schnippchen schlägt, denn wir wollen weiter Power-Eishockey spielen», sagte der Bundestrainer, der mit einem Sieg gegen Österreich bereits das Viertelfinal-Ticket lösen kann. «Aber die Österreicher sind eine harte Nuss, die sehr schwer zu knacken ist», warnte Zach, der aber bei allem Respekt vor «meinen Freunden» sehr zuversichtlich ist: «Ich fürchte weder Tod noch Teufel.» Auch die Spieler sind bereit für das entscheidende Spiel. «Österreich ist heiß, aber wir sind auch heiß», meinte der Kölner Morczinietz.
Zach setzt auch in der 2. Runde auf die intakte Moral und die gute Stimmung im Kader. «Die Spieler haben großen Spaß miteinander und genießen es, im Konzert der Großen mitzuspielen», so der 54-jährige Diplomtrainer, dem der Umgang mit seinem Team auch nach fünf Jahren Amtszeit «einen Riesenspaß macht. Die Arbeit mit den Jungs ist für mich ein Jungbrunnen».
Die Spielfreude kam auch gegen den Titelverteidiger zum Ausdruck. In einem starken ersten Drittel brachte Jan Benda (19.) die DEB- Auswahl in Führung. «Da waren wir klar überlegen», meinte Reindl. Die Supertechniker der mit 14-NHL-Profis gespickten Mannschaft aus der Slowakei drehten im zweiten Durchgang durch Zigmund Palffy (25.) und Lubomir Visnovsky (30.) den Spieß um, und im Schlussdrittel stellte Vladimir Orszagh (53.) den Endstand her. «Wir haben dem Weltmeister alles abverlangt», stellte Zach zufrieden fest. «Eine Superleistung, auf der wir aufbauen können», meinte Reindl
Quelle: dnn-online.de