Achtungserfolg gegen Finnland, aber im Viertelfinale wartet Olympiasieger Kanada auf die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft. Am letzten Zwischenrunden-Spieltag der WM zeigten die Schützlinge von Bundestrainer Hans Zach mit dem überraschenden 2:2 (1:2, 1:0, 0:0) in Helsinki gegen Gastgeber Finnland eine bravouröse Leistung.
Damit hat die DEB-Auswahl in Turku gegen den 21fachen Weltmeister Kanada nach vier erfolglosen Anläufen in den vergangenen zehn Jahren die historische Chance, erstmals nach 50 Jahren ins Halbfinale vorzustoßen.
Die Finnen treffen als Dritter der Gruppe E in Helsinki auf den Erzrivalen aus Schweden, das die Schweiz mit 5:2 besiegte. In den restlichen Viertelfinalspielen stehen sich Titelverteidiger Slowakei und die Schweiz in Helsinki sowie Tschechien und Rekord-Weltmeister Russland in Turku gegenüber. Der 22fache Champion rettete sich durch die Schweizer Niederlage nur auf Grund der besseren Tordifferenz gegenüber den Letten - hatten zuvor 4:2 gegen Dänemark gewonnen - vor dem vorzeitigen WM-Aus.
«Wenn wir hart und tapfer arbeiten und ein Quäntchen Glück haben, ist alles möglich», meinte Zach schon vor dem Aufeinandertreffen mit dem siebenfachen Titelträger. Der Tölzer und sein Team hatten sich vor der Partie gegen den WM-Gastgeber fast nur mit dem Viertelfinale beschäftigt und kaum einen Gedanken an einen Sieg gegen die finnischen «Löwen» verschwendet. Eine Stunde vor Spielbeginn hatte Zach kein gutes Gefühl: «Das ist mir alles ein bisschen zu lustig und kein gutes Omen fürs Spiel.»
Das starke Spiel des DEB-Teams vor 13 299 Zuschauern bereitete lange viel Freude. Nach der Führung von Len Soccio (5.), der wie die ebenfalls angeschlagenen Jan Benda, Daniel Kreutzer und Daniel Kunce überraschend dabei war, musste Torhüter Oliver Jonas zunächst zwei Powerplay-Tore der stürmischen Finnen durch Ville Peltonen (9.) und Petteri Nummelin (18.) passieren lassen, dann brachte Kreutzer (23.) sein Team wieder ins Spiel.
Auch nach dem Ausfall von Sven Felski, der in der 26. Minute mit einem Kreuzbandriss und Meniskusschaden im linken Knie die WM vorzeitig beenden musste, schlug sich das DEB-Team tapfer gegen das mit 13 NHL-Profis gespickte «Suomi»-Team. Keeper Jonas wuchs über sich hinaus und rettete das zehnte Unentschieden im 47. WM-Duell mit den Finnen.
Nach dem achtbaren Auftritt will das Deutschland seine Chance auf das Halbfinale nicht herschenken. Schon vor der Partie gegen Finnland waren die Spieler mit den Gedanken in Turku. «Wir haben nichts zu verlieren. Vielleicht reißen wir ja was gegen die Kanadier», sagte Andreas Morczinietz. Von den drei letzten drei WM-Vergleichen gegen die «Ahornblätter» ging nur eins verloren - im vorigen Jahr kassierte man in Karlstad eine 1:3-Niederlage. Beim WM-Heimspiel 2001 gelang in Hannover ein respektables 3:3, und vor sieben Jahren in Wien unter Zach-Vorgänger George Kingston sogar ein 5:1-Sieg.
» Die News ist älter als 14 Tage. Die Kommentarfunktion wurde deshalb deaktiviert.
Damit hat die DEB-Auswahl in Turku gegen den 21fachen Weltmeister Kanada nach vier erfolglosen Anläufen in den vergangenen zehn Jahren die historische Chance, erstmals nach 50 Jahren ins Halbfinale vorzustoßen.
Die Finnen treffen als Dritter der Gruppe E in Helsinki auf den Erzrivalen aus Schweden, das die Schweiz mit 5:2 besiegte. In den restlichen Viertelfinalspielen stehen sich Titelverteidiger Slowakei und die Schweiz in Helsinki sowie Tschechien und Rekord-Weltmeister Russland in Turku gegenüber. Der 22fache Champion rettete sich durch die Schweizer Niederlage nur auf Grund der besseren Tordifferenz gegenüber den Letten - hatten zuvor 4:2 gegen Dänemark gewonnen - vor dem vorzeitigen WM-Aus.
«Wenn wir hart und tapfer arbeiten und ein Quäntchen Glück haben, ist alles möglich», meinte Zach schon vor dem Aufeinandertreffen mit dem siebenfachen Titelträger. Der Tölzer und sein Team hatten sich vor der Partie gegen den WM-Gastgeber fast nur mit dem Viertelfinale beschäftigt und kaum einen Gedanken an einen Sieg gegen die finnischen «Löwen» verschwendet. Eine Stunde vor Spielbeginn hatte Zach kein gutes Gefühl: «Das ist mir alles ein bisschen zu lustig und kein gutes Omen fürs Spiel.»
Das starke Spiel des DEB-Teams vor 13 299 Zuschauern bereitete lange viel Freude. Nach der Führung von Len Soccio (5.), der wie die ebenfalls angeschlagenen Jan Benda, Daniel Kreutzer und Daniel Kunce überraschend dabei war, musste Torhüter Oliver Jonas zunächst zwei Powerplay-Tore der stürmischen Finnen durch Ville Peltonen (9.) und Petteri Nummelin (18.) passieren lassen, dann brachte Kreutzer (23.) sein Team wieder ins Spiel.
Auch nach dem Ausfall von Sven Felski, der in der 26. Minute mit einem Kreuzbandriss und Meniskusschaden im linken Knie die WM vorzeitig beenden musste, schlug sich das DEB-Team tapfer gegen das mit 13 NHL-Profis gespickte «Suomi»-Team. Keeper Jonas wuchs über sich hinaus und rettete das zehnte Unentschieden im 47. WM-Duell mit den Finnen.
Nach dem achtbaren Auftritt will das Deutschland seine Chance auf das Halbfinale nicht herschenken. Schon vor der Partie gegen Finnland waren die Spieler mit den Gedanken in Turku. «Wir haben nichts zu verlieren. Vielleicht reißen wir ja was gegen die Kanadier», sagte Andreas Morczinietz. Von den drei letzten drei WM-Vergleichen gegen die «Ahornblätter» ging nur eins verloren - im vorigen Jahr kassierte man in Karlstad eine 1:3-Niederlage. Beim WM-Heimspiel 2001 gelang in Hannover ein respektables 3:3, und vor sieben Jahren in Wien unter Zach-Vorgänger George Kingston sogar ein 5:1-Sieg.