Im Lizenzierungs-Verfahren haben Füchse die Nase vorn Zweitliga-Kader der Lausitzer steht – aber nicht offiziell
Zumindest nach dem Saisonende haben die Lausitzer Füchse die Nase vorn. Das Schlusslicht der abgelaufenen Zweitliga-Saison reichte bereits am vergangenen Freitag, fünf Tage vor dem Ende der Frist, die Lizenzunterlagen bei der Eishockey-Spielbetriebs-Gesellschaft (ESBG) in München ein. Als Erste aller 35 Profi-Abteilungen.
1,5 Millionen Euro soll der Etat für die kommende Saison betragen, 150 000 Euro mehr als in der abgelaufenen Spielzeit. „Die Beiträge für die Berufsgenossenschaft haben sich erhöht“, begründet Klaus Dietze den Anstieg. Doch Sorgen macht sich der Geschäftsführer der Spielbetriebs GmbH deshalb nicht. „Ich gehe davon aus, dass wir die Lizenz ohne Auflagen bekommen.“ Sein Optimismus stützt sich vor allem auf zusätzlich abgeschlossene Sponsorenverträge. Wie den mit dem Weißwasseraner Stadtwerke-Besitzer Vivendi.
Der Großteil würde auch im Falle des Abstieges weiter zahlen, allerdings in geringerem Umfang. Soweit soll es allerdings nicht kommen. Bereits der erste Tagesordnungspunkt bei der entscheidenden ESBG-Gesellschafter-Versammlung am 24. Mai in München könnte für Klarheit sorgen. Dann werden die Ergebnisse des Lizenzierungsverfahrens bekannt gegeben. „Ich weiß, dass es nicht einfach ist, Unbedenklichkeits-Erklärungen der Finanzämter zu bekommen“, orakelt Dietze. Gerüchten zufolge sollen mehrere Zweitliga-GmbH´s Zahlungsschwierigkeiten haben.
Danach entscheiden die Gesellschafter über die Aufnahme des Schwenninger ERC, der nicht am sportlichen sondern am wirtschaftlichen Klassenerhalt in der DEL gescheitert war. „Ich teile mit vielen meiner Kollegen die Ansicht, dass Schwenningen nichts in der 2. Bundesliga zu suchen hat“, erklärt Dietze. Bereits am Vorabend der Münchener Tagung treffen sich einige Geschäftsführer, um ihre Strategie abzustimmen.
Zwei Kanadier stürmen künftig für Weißwasser
Dietze will in der bayerischen Landeshauptstadt vor allem mit der finanziellen Solidität der Weißwasseraner argumentieren. „Ich habe zu Weihnachten bewusst keine weiteren Spieler verpflichtet, um den Etat nicht zu sprengen“, so der 58-Jährige.
Die Ungewissheit der Ligenzugehörigkeit verunsichert auch die Personalpolitik. Offiziell haben erst 13 Profis einen Vertrag für die kommende Saison. Nach SZ-Informationen steht der Kader dagegen schon. Da die Kontrakte jedoch nur für die zweite Liga gelten, will Dietze ihn erst nach der Entscheidung in München präsentieren. Die beiden letzten Ausländerpositionen nehmen zwei Kanadier ein, die zuletzt für die Sheffield Steelers beziehungsweise die Bracknell Bees in der englischen Super-League stürmten. In den Playoffs erzielten sie zusammen drei Tore.
Zudem scheint sicher, dass Victor Bystryantsev (Kasachstan) und Vadim Kulabuchov (Ukraine) weiter in der Lausitz bleiben. Der Vertrag des 34-jährigen Kulabuchov gilt zunächst jedoch nur bis zum Dezember.
Der eine wird wohl Warren Norris von Sheffield sein. Hat mal Team Canada und in Bratislava gespielt.
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2 | Mozart | 15.05.2003 @ 09:59
Und der andere wird wohl Jonathan Delisle sein. 1x NHL für Montreal...
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3 | Mozart | 15.05.2003 @ 10:10
Delisle war mal 4.Runden-Draft von Montreal, 86. insgesamt.
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Ciao Mozart!
4 | Mozart | 15.05.2003 @ 10:15
Problem ist nur, dass beide je 2mal getroffen haben, aber anders geht die Kombination mit Kanadiern und den Toren nicht ganz auf. Bei Norris bin ich mir sicher, da Bratislava... Delisle wäre nicht übel...
Ciao Mozart!
5 | manni | 15.05.2003 @ 11:48
wenn ich mir die strafzeiten-stats von delisle anschaue könnte ich denken wir haben einen neuen kevin kerr verpflichtet :o) aber alles in allem ein guter...zusammen drei tore??? bei wieviel spielen??? bei einem spiel ist das gut.... ;o)
6 | elFranzo | 15.05.2003 @ 11:57
auf den ersten Blick sehen die Statistiken nicht schlecht aus, mal sehen was sie bringen wenn sie wirklich in WSW spielen
7 | Axel Schweiss | 15.05.2003 @ 12:11
Finde nicht das es die Torjäger sind die wir brauchen.Mit 6Toren bei Bratislava ich weiss nicht so recht.Tschau Axel
8 | @axel | 15.05.2003 @ 20:38
dein optimismus erschlägt mich noch*g*
kojoti
9 | dolphin girl | 15.05.2003 @ 21:04
Prarieheuler ich muß dir zu 100 % recht geben. Unser Axel ist ein wahrer Optimist! Ob man ihm überhaupt was recht machen kann? Würde vorschlagen, das Axel die Personalplanung für die übernächste Saison übernimmt. Dat wird ne Saison! :))
10 | tom | 15.05.2003 @ 21:06
Wäre doch mal keine schlechte Idee, schlechter würde sie dadurch sicher nicht.
11 | Afrob | 15.05.2003 @ 21:38
Das würde ich auch so sehen am ende stehen wir bestimmt wieder in den playoffs!
12 | manni | 15.05.2003 @ 21:59
ist warren norris der bruder von dwayne norris(ehemals köln)??? das wäre ja ein richtiger prominenter ;o)
13 | Arni | 15.05.2003 @ 23:05
Warren NORRIS Stats 02/03
32Sp. 11T 13A 24P 32 Str 3 PPT
13Sp. 2T 5A 7P 12 Str.
Wenn das keine guten Stats sind dann weiß ich auch nicht!.
14 | Arni | 15.05.2003 @ 23:15
Jonathen Delisle hat in 32 Spielen 8 Tore und 11 Assists erzielt.Er hat außerdem noch 57 Strafminuten.So wie es aussieht hat Bracknell keine Play-Offs gespielt,zumindest finde ich keine Stats dazu.
15 | Mozart | 16.05.2003 @ 06:24
Hier sind die Play Off-Stats: Hier klicken
12S 2T 3A 53SM.
Ciao Mozart!
16 | PAULE | 16.05.2003 @ 07:11
Ja es ist der kleinere Bruder von Dwayne Norris (Köln). Beide sind in St. Johns geboren....
17 | Arni | 16.05.2003 @ 11:28
Wie Mozart schon sagte,es haut mit den Toren nicht hin.Ich werd ma weiter suchen:-)
18 | Axel Schweiss | 16.05.2003 @ 14:36
Es ist meine Meinung.In 32S 11T ist nicht so toll.Denn wenn man weiss das man 2Kracher braucht dann muss man auch Kracher verpflichten.Wir werden uns wiedersprechen wenn einige rumheulen wenn die nicht die erhofften Verstärkungen sind.Tschau Axel.
19 | manni | 16.05.2003 @ 15:31
ist jon delisle mit xavier delisle verwandt??? x.delisle hat doch für augsburg gespielt oder???
20 | Arni | 16.05.2003 @ 17:30
Man kann Norris fast mit Groleau von Ingolstadt vergleichen,der hat damals in 32 Spielen 18 Tore und 19 Vorlagen gemacht.Wenn man dann noch dazu nimmt das er bei dem Ayr Scottish Eagels gespielt hat, die besser waren wie die Sheffield Steelers......
21 | Arni | 16.05.2003 @ 17:32
.....kann man davon ausgehen das er genauso gut ist wie Groleau.Jonathen Delisle ist nicht mit Xavier Delisle verwandt,sind zwar beide 77 in Quebeq geboren jedoch zu anderen Zeiten(24.5. bzw 30.6.77).
22 | heidemarie wieczorek | 18.05.2003 @ 21:25
zu schön um wahr zu sein...am 24.5. werden wir es wissen.
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Zweitliga-Kader der Lausitzer steht – aber nicht offiziell
Zumindest nach dem Saisonende haben die Lausitzer Füchse die Nase vorn. Das Schlusslicht der abgelaufenen Zweitliga-Saison reichte bereits am vergangenen Freitag, fünf Tage vor dem Ende der Frist, die Lizenzunterlagen bei der Eishockey-Spielbetriebs-Gesellschaft (ESBG) in München ein. Als Erste aller 35 Profi-Abteilungen.
1,5 Millionen Euro soll der Etat für die kommende Saison betragen, 150 000 Euro mehr als in der abgelaufenen Spielzeit. „Die Beiträge für die Berufsgenossenschaft haben sich erhöht“, begründet Klaus Dietze den Anstieg. Doch Sorgen macht sich der Geschäftsführer der Spielbetriebs GmbH deshalb nicht. „Ich gehe davon aus, dass wir die Lizenz ohne Auflagen bekommen.“ Sein Optimismus stützt sich vor allem auf zusätzlich abgeschlossene Sponsorenverträge. Wie den mit dem Weißwasseraner Stadtwerke-Besitzer Vivendi.
Der Großteil würde auch im Falle des Abstieges weiter zahlen, allerdings in geringerem Umfang. Soweit soll es allerdings nicht kommen. Bereits der erste Tagesordnungspunkt bei der entscheidenden ESBG-Gesellschafter-Versammlung am 24. Mai in München könnte für Klarheit sorgen. Dann werden die Ergebnisse des Lizenzierungsverfahrens bekannt gegeben. „Ich weiß, dass es nicht einfach ist, Unbedenklichkeits-Erklärungen der Finanzämter zu bekommen“, orakelt Dietze. Gerüchten zufolge sollen mehrere Zweitliga-GmbH´s Zahlungsschwierigkeiten haben.
Danach entscheiden die Gesellschafter über die Aufnahme des Schwenninger ERC, der nicht am sportlichen sondern am wirtschaftlichen Klassenerhalt in der DEL gescheitert war. „Ich teile mit vielen meiner Kollegen die Ansicht, dass Schwenningen nichts in der 2. Bundesliga zu suchen hat“, erklärt Dietze. Bereits am Vorabend der Münchener Tagung treffen sich einige Geschäftsführer, um ihre Strategie abzustimmen.
Zwei Kanadier stürmen künftig für Weißwasser
Dietze will in der bayerischen Landeshauptstadt vor allem mit der finanziellen Solidität der Weißwasseraner argumentieren. „Ich habe zu Weihnachten bewusst keine weiteren Spieler verpflichtet, um den Etat nicht zu sprengen“, so der 58-Jährige.
Die Ungewissheit der Ligenzugehörigkeit verunsichert auch die Personalpolitik. Offiziell haben erst 13 Profis einen Vertrag für die kommende Saison. Nach SZ-Informationen steht der Kader dagegen schon. Da die Kontrakte jedoch nur für die zweite Liga gelten, will Dietze ihn erst nach der Entscheidung in München präsentieren. Die beiden letzten Ausländerpositionen nehmen zwei Kanadier ein, die zuletzt für die Sheffield Steelers beziehungsweise die Bracknell Bees in der englischen Super-League stürmten. In den Playoffs erzielten sie zusammen drei Tore.
Zudem scheint sicher, dass Victor Bystryantsev (Kasachstan) und Vadim Kulabuchov (Ukraine) weiter in der Lausitz bleiben. Der Vertrag des 34-jährigen Kulabuchov gilt zunächst jedoch nur bis zum Dezember.
Autor: Daniel Klein
Quelle: sz-online