Weißwasser reicht Klage gegen den Verband ein
Sieben Jahre nach dem Abstieg aus der DEL stehen die Lausitzer Füchse vor dem Absturz in die Drittklassigkeit. „Wir planen für die Oberliga“, erklärte gestern ein verbitterter Geschäftsführer Klaus Dietze.
Sein Unmut richtet sich gegen die Funktionäre der Eishockey-Betriebsgesellschaft (ESBG), die offensichtlich nichts unversucht lassen, den finanziell angeschlagenen Mannschaften aus Bad Tölz und Riessersee den Verbleib in der zweiten Liga zu ermöglichen. Im Fall der insolventen Tölzer Löwen sogar gegen deren ausdrücklichen Willen. Angesichts eines Not-Etats von 300 000 Euro rechnet Geschäftsführer Franz Demmel, der lieber in der Oberliga angetreten wäre, mit „zweistelligen Heimniederlagen.“
Dem zweiten Wackelkandidaten Riessersee wurde bei einer ESBG-Aufsichtsratssitzung am Montag die Frist zum Erbringen einer Bürgschaft über 500 000 Euro bis auf den 15. Juni verlängert. „Dafür gibt es überhaupt keine rechtliche Handhabe“, wundert sich Dietze.
Gemeinsam mit dem zweiten sportlichen Bundesliga-Absteiger Bremerhaven wollen die Weißwasseraner deshalb das Lizenzierungsverfahren juristisch anfechten. Der ESC Dresden will heute über das weitere Vorgehen beraten. Große Hoffnungen auf einen Erfolg macht sich Dietze jedoch nicht und führt deshalb bereits Gespräche mit Spielern und Sponsoren: „Der Etat würde sich um 200 000 Euro auf 1,3 Millionen Euro verringern“, so seine Berechnungen.
Von Trainer Horymir Sekera hat der Leipziger bereits seine Zusage für eine Oberliga-Saison. Wie auch von Torhüter Iiro Itämies.
1,3Mill für die Oberliga.Das muss zum Aufstieg locker reichen sonst ist man die Deppentruppe der Nation.Ein Nachrücken in die 2Liga ist mit den selben Team Quatsch.Da würden wir ja wieder unten rum spielen.Oberliga mit Ex ESW Spielern ist ok.
2 | elFranzo | 04.06.2003 @ 16:03
aufeinmal ist die Bürgschaft in Reissersse schon bei 500k € !!??
3 | harry | 04.06.2003 @ 17:13
Und wieder zeigt der Westen was er vom "Osten" hält. Hier geht es leider nicht mehr um Sport.
4 | lutz | 04.06.2003 @ 17:51
harry
gerade im eishockey solltest du wissen das es nichts mit ost west sondern mit süd nord etwas zu tun hat.
bhv hat die selben probleme und die liegen bekanntermaßen nicht im osten.
hannover hatte im letzten jahr streß,auch nicht gerade osten.
5 | michael | 04.06.2003 @ 18:16
hi ich bin ein fan vom etc und ich finde es scheiße was hier los nur weil ihr ossis seit müsst ihr runter typisch wessis naja ich hoffe ihr schafft denn direkten aufstieg damit wir unsere derbys wieder ham viel glück in der oberliga esw
6 | WG-Robelsberg | 05.06.2003 @ 07:05
Also laßt uns für die Oberliga planen, dort ordentlich spielen und den Wiederaufstieg erkämpfen. Das ist doch mal ein schönens Ereignis, was all Fans sehen sollen. Wir jedenfalls sind im Stadion und sehen uns das dann an!
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Sieben Jahre nach dem Abstieg aus der DEL stehen die Lausitzer Füchse vor dem Absturz in die Drittklassigkeit. „Wir planen für die Oberliga“, erklärte gestern ein verbitterter Geschäftsführer Klaus Dietze.
Sein Unmut richtet sich gegen die Funktionäre der Eishockey-Betriebsgesellschaft (ESBG), die offensichtlich nichts unversucht lassen, den finanziell angeschlagenen Mannschaften aus Bad Tölz und Riessersee den Verbleib in der zweiten Liga zu ermöglichen. Im Fall der insolventen Tölzer Löwen sogar gegen deren ausdrücklichen Willen. Angesichts eines Not-Etats von 300 000 Euro rechnet Geschäftsführer Franz Demmel, der lieber in der Oberliga angetreten wäre, mit „zweistelligen Heimniederlagen.“
Dem zweiten Wackelkandidaten Riessersee wurde bei einer ESBG-Aufsichtsratssitzung am Montag die Frist zum Erbringen einer Bürgschaft über 500 000 Euro bis auf den 15. Juni verlängert. „Dafür gibt es überhaupt keine rechtliche Handhabe“, wundert sich Dietze.
Gemeinsam mit dem zweiten sportlichen Bundesliga-Absteiger Bremerhaven wollen die Weißwasseraner deshalb das Lizenzierungsverfahren juristisch anfechten. Der ESC Dresden will heute über das weitere Vorgehen beraten. Große Hoffnungen auf einen Erfolg macht sich Dietze jedoch nicht und führt deshalb bereits Gespräche mit Spielern und Sponsoren: „Der Etat würde sich um 200 000 Euro auf 1,3 Millionen Euro verringern“, so seine Berechnungen.
Von Trainer Horymir Sekera hat der Leipziger bereits seine Zusage für eine Oberliga-Saison. Wie auch von Torhüter Iiro Itämies.
Quelle: Sächsische Zeitung