Verträge sind unterschrieben / ESW-Chef Thomaschk: Trainerausschreibung war Fehler
Christian Lasza, Kai Domula, Sebastian Greulich, Sven Becher und René Michalk, alles ehemalige Weißwasseraner Jungfüchse, verstärken in der kommenden Saison das Regionalliga-Team des ELV Niesky. „Die Verträge mit diesen Spielern für die Saison 2003/04 sind unterschrieben, die Pässe der Spieler haben wir schriftlich in Weißwasser angefordert.“, informiert ELV-Präsident Bernd Funke. Außerdem steht schon fest, dass der ehemalige Publikumsliebling Marcel Hirsch wieder im Nieskyer Waldstadion aufläuft.
Ludwig Thomaschk, Vorsitzender des ES Weißwasser, zeigte sich auf SZ-Nachfrage überrascht: „Meine Information ist, dass die Spieler die Verträge nicht unterschrieben haben, sondern die Vertragsgespräche mit Niesky eher als Druckmittel gegenüber unserem Verein dienen sollten.“ Inzwischen habe man für Lösungswege für einige Forderungen der Jungfüchse gefunden. „Wir halten zwar am von den Spielern zu zahlenden Ausbildungszuschuss fest, wollen aber versuchen, über Sponsoren die finanzielle Belastung für die Spieler zu senken. Auf den Zuschuss einfach zu verzichten, können wir uns als Verein einfach nicht leisten.“ Eine Kehrtwende machte der Verein nun auch in der Problematik um die Ausschreibung der Trainerstellen. Diese werden nun, anders als angekündigt, doch nicht ausgeschrieben. Thomaschk dazu: „Das war einfach schlecht überlegt und im Nachhinein ein Fehler. Die Zeit reicht doch gar nicht mehr für eine ordentliche Ausschreibung aus. Schließlich beginnt schon bald die Vorbereitung auf die neue Saison. Die alten Trainer bleiben also zunächst erst einmal für die kommende Saison weiter beschäftigt.“
ELV „Farmteam“ für Füchse?
Der ELV Niesky, offensichtlich ohne die großen finanziellen Probleme der Weißwasseraner, sieht die Entwicklung bei den Weißwasseraner Nachwuchsspielern auch aus einem anderen Blickwinkel und könnte sich wohl vorstellen, eine Art Farm-Team für den ESW zu werden. Bernd Funke: „Spieler, die aus dem Nachwuchsbereich kommen, können sich auch bei uns weiter entwickeln. Wir sind dann auch bereit, die Spieler sofort wechseln zu lassen, wenn ein Angebot aus der Oberliga kommt.“
Der neue ESW-Vorsitzende Ludwig Thomaschk und Bernd Funke haben bereits erste Gespräche über das künftige Verhältnis der beiden Vereine untereinander geführt. Das soll fortgesetzt werden. Thomaschk: „Wir sollten uns in den kommenden Wochen zusammen setzen und darüber diskutieren, wie wir das Eishockey in der Region weiter entwickeln wollen.“ Weißwasser werde dabei schon rein traditionell die größere Rolle spielen. Außerdem sei Eishockey in die seine Bemühungen einzuordnen, in Weißwasser ein Leistungszentrum für alle Sportarten zu installieren. Die Ideen dazu seien bereits sehr konkret. Gerade gestern war Thomaschk deshalb zu Gesprächen in der Staatskanzlei in Dresden. „Schließlich ist die Entwicklung zur Sportstadt die wohl einzige Chance für Weißwasser.“ www.sz-online.de
1 | tbold | 05.07.2003 @ 18:15
endlich vernünftige lösungsansätze, nur wenn die kräfte gebündelt werden kann der eishockeysport sich in unserer struckturschwachen gegend halten
2 | soso | 06.07.2003 @ 00:02
@Thomaschk
Traurig, Traurig, wenn das unsere einzigste Chance sein soll.... ich finde, ein einzigster Witz! Herr LT soll wirklich der Held des WSW Eissportes sein ? Ich glaub nicht dran... es ist über Jahre nichts passiert, warum gerade jetzt ?
3 | robroy | 07.07.2003 @ 14:58
Es ist echt ein Witz.Das einzigst gute was der esw noch zu bieten hatte war sein Nachwuchs und dieser wird durch diese Idioten im Vorstand vergrault.Wer Zahlt schon gern 400Euro damit er spielen darf und dem Verein Geld einbringt.
4 | robroy | 07.07.2003 @ 15:04
achso zur "Sportstadt Weißwasser" noch etwas: Ich glaube wir haben alle noch die riesigen Schilder, welche vor über 10 Jahren um den Eisportkomplex standen, im Kopf - was daraus geworden bzw. nicht geworden ist wissen wir ja.also warum jetzt.
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Christian Lasza, Kai Domula, Sebastian Greulich, Sven Becher und René Michalk, alles ehemalige Weißwasseraner Jungfüchse, verstärken in der kommenden Saison das Regionalliga-Team des ELV Niesky. „Die Verträge mit diesen Spielern für die Saison 2003/04 sind unterschrieben, die Pässe der Spieler haben wir schriftlich in Weißwasser angefordert.“, informiert ELV-Präsident Bernd Funke. Außerdem steht schon fest, dass der ehemalige Publikumsliebling Marcel Hirsch wieder im Nieskyer Waldstadion aufläuft.
Ludwig Thomaschk, Vorsitzender des ES Weißwasser, zeigte sich auf SZ-Nachfrage überrascht: „Meine Information ist, dass die Spieler die Verträge nicht unterschrieben haben, sondern die Vertragsgespräche mit Niesky eher als Druckmittel gegenüber unserem Verein dienen sollten.“ Inzwischen habe man für Lösungswege für einige Forderungen der Jungfüchse gefunden. „Wir halten zwar am von den Spielern zu zahlenden Ausbildungszuschuss fest, wollen aber versuchen, über Sponsoren die finanzielle Belastung für die Spieler zu senken. Auf den Zuschuss einfach zu verzichten, können wir uns als Verein einfach nicht leisten.“ Eine Kehrtwende machte der Verein nun auch in der Problematik um die Ausschreibung der Trainerstellen. Diese werden nun, anders als angekündigt, doch nicht ausgeschrieben. Thomaschk dazu: „Das war einfach schlecht überlegt und im Nachhinein ein Fehler. Die Zeit reicht doch gar nicht mehr für eine ordentliche Ausschreibung aus. Schließlich beginnt schon bald die Vorbereitung auf die neue Saison. Die alten Trainer bleiben also zunächst erst einmal für die kommende Saison weiter beschäftigt.“
ELV „Farmteam“ für Füchse?
Der ELV Niesky, offensichtlich ohne die großen finanziellen Probleme der Weißwasseraner, sieht die Entwicklung bei den Weißwasseraner Nachwuchsspielern auch aus einem anderen Blickwinkel und könnte sich wohl vorstellen, eine Art Farm-Team für den ESW zu werden. Bernd Funke: „Spieler, die aus dem Nachwuchsbereich kommen, können sich auch bei uns weiter entwickeln. Wir sind dann auch bereit, die Spieler sofort wechseln zu lassen, wenn ein Angebot aus der Oberliga kommt.“
Der neue ESW-Vorsitzende Ludwig Thomaschk und Bernd Funke haben bereits erste Gespräche über das künftige Verhältnis der beiden Vereine untereinander geführt. Das soll fortgesetzt werden. Thomaschk: „Wir sollten uns in den kommenden Wochen zusammen setzen und darüber diskutieren, wie wir das Eishockey in der Region weiter entwickeln wollen.“ Weißwasser werde dabei schon rein traditionell die größere Rolle spielen. Außerdem sei Eishockey in die seine Bemühungen einzuordnen, in Weißwasser ein Leistungszentrum für alle Sportarten zu installieren. Die Ideen dazu seien bereits sehr konkret. Gerade gestern war Thomaschk deshalb zu Gesprächen in der Staatskanzlei in Dresden. „Schließlich ist die Entwicklung zur Sportstadt die wohl einzige Chance für Weißwasser.“
www.sz-online.de