Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
"Vater" von Fuchs und Löwe
09.07.2003 | 14:08 Uhr von
In "tierischer" Runde: Maria Michalk (MdB), Ministerpräsident Georg Milbradt, Weißwassers scheidende Oberbürgermeisterin Helma Orosz umrahmt von "Wuschel" , "Benno" und einem "Lausitzer Fuchs".
Ministerpräsident Georg Milbradt beim 1. ESW-Fanstammtisch
Sachsens Ministerpräsident ließ sich Montag nicht festnageln: «Ich bin sportlich neutral. Dresdner Eislöwen und Weißwassers Füchse stehen gleichermaßen hoch in meiner Gunst» , sagte er am 1. Fanstammtisch des Lausitzer Traditionsvereins. Milbradt brach damit sofort allen Spekulationen die Spitze ab, die rings um den Fuchsbau üppig ins Kraut schossen.

Denn die nach wie vor große Schar von Weißwaseraner Optimisten hatte ehern darauf gehofft, dass der Landesvater ein Machtwort sprechen und dem ESW irgendwie die Eintrittskarte für die 2. Bundesliga verschaffen könnte. Das aber fiel aus. «Der sportliche Abstieg des ESW sollte hier in Weißwasser vor allem als Chance für den Neubeginn betrachtet werden» , legte er los. Die Oberliga ist jenes Bewährungsfeld in der Saison 2003/04 – sollte nicht doch noch ein Wunder geschehen.

Entscheidungen folgen
Von dieser Mär scheinen sich indes der neue ESW-Vorsitzende Ludwig Thomaschk (CDU) und Manager Dr. Klaus Dietze verabschiedet zu haben. Gleichwohl verwiesen beide am Stammtisch, dass optimistisch die neue Spielzeit angegangen wird. «Weitere Personalentscheidungen werden unverzüglich folgen» , verriet Dietze, ohne Namen zu nennen. Insider wollen jedoch wissen, dass ein kanadischer Center aus der WHL-Liga und auch ein deutscher Hochkaräter für die Abwehr ins Kalkül gezogen werden. Ob es mit Beginn der Punktehatz im September (der Oberliga-Spielplan ist noch nicht veröffentlicht) auch Derbys mit den Dresdner Eislöwen geben wird, steht in den Sternen. Denn die Elbflorenzer können im Gegensatz zu den Füchsen noch immer darauf hoffen, dass bislang lizenzierte Zweitbundesligateams angesichts mehrerer klammer Kassen das Handtuch werfen. Bekanntlich hätten dann die Dresdner als sportlicher Qualifikant der Vortritt gegenüber dem sportlichen Absteiger.
Bei Gratis-Freibier (Freiberger) und Gaumenfreuden (von Olaf) wurde die ganze Themenbreite der Eishockey-Lausitz besprochen. Nicht immer gab es Konsens. So lässt sich beispielsweise schlussfolgern, dass Georg Milbradt dem Projekt «Oberlausitzer Sportpark» kaum derart aufgeschlossen gegenübersteht, wie es sich manche Entscheidungsträger aus Weißwasser wünschten.

Stark gemacht
Die scheidende Oberbürgermeisterin Helma Orosz – morgen hat sie ihren ersten Arbeitstag als sächsische Sozialministerin – hatte sich gerade für dieses Projekt mehrfach stark gemacht. Sorgen bereitet auch die Zukunft der ESW-Regionalligatruppe, welche nach Lage der Dinge in ihrer bisherigen Zusammensetzung nicht mehr spielen wird. Dafür gibt es verstärkte Anstrengungen, mit den jüngsten Cracks zu wuchern. Das Bambiniteam beispielsweise möchte personell aufrüsten, sucht interessierte Jungen und Mädchen. Vorgesehen sind fortan Teilnahmen an diversen Turnieren mit Gleichaltrigen in Sachsen und in Berlin.

Cheerleader
Gleiches gilt für die Cheerleader, die am Stammtisch Proben ihres Könnens abgaben. Karategäste aus Hoyerswerda taten es ebenso. Sie sind seit geraumer Zeit mit den «Lausitzer Füchsen» freundschaftlich verbunden. Worüber mehrere Forumsgäste grummelten, war die mangelnde Teilnahme von Spielern des Galateams. Lediglich Torsten Hanusch und Vadim Kulabuchow wurden gesichtet.

Saisoneröffnung auf Reinert-Ranch
Für Torsten Hanusch war es Ehrensache, dabei zu sein. Schließlich ist er Verteidiger und Jugendwart in Personalunion. Zur Ehrenrettung der Cracks sei allerdings gesagt, dass sich viele von ihnen noch im wohlverdienten Urlaub befinden. Zur offiziellen Saisonfete des Eissport Weißwasser im August auf der Reinert-Ranch werden sie alle an Deck sein.

Quelle: Lausitzer Rundschau
539 mal gelesen
 
1 | MarTenn | 09.07.2003 @ 14:50
Ich weiss nicht was alle immer von diesem Oberlausitzer Sportpark träumen? da wird hier nie geschehen weil die Länder und Komunen genügend Schulden haben und da kann man nicht noch in Weißwasser,das die Leute die in der Politik oben sitzen...
2 | MarTenn | 09.07.2003 @ 14:52
eh nicht interessiert, einen Sportpark bauen. LEUTE träumt doch mal aus man. Es wäre zwar schön und ich würde es jedem hier gönnen aber ich glaube nicht daran das es mal was wird. Sorry das ich so denke aber das ist die Wahrheit.
3 | Besserwisser | 09.07.2003 @ 15:17
"Zur Ehrenrettung der Cracks sei allerdings gesagt, dass sich viele von ihnen noch im WOHLVERDIENTEN Urlaub befinden" ich weiss ja nicht ob sich alle den Urlaub verdient haben %(
4 | at martenn | 09.07.2003 @ 15:17
Die Frage ist ob Wsw irgendwann völlig von der Bildfläche verschwindet oder nicht. Um irgendwann mal wieder oben in der 2. mitzumischen muss man konkurenzfähig sein und so wie es im moment ist kannste das vergessen.
5 | Arni | 09.07.2003 @ 22:35
Mal was anderes,was für ein Kanadischer Center aus der WHL??? Weiss jemand mehr?
6 | Mozart | 09.07.2003 @ 22:42
Denk mal eher WCHL... *g* Ciao Mozart!
7 | Arni | 09.07.2003 @ 23:32
Hab ich mir auch gedacht.Hab dich übrigens in einem WCHL Forum gefunden;-)
8 | @arni | 10.07.2003 @ 01:43
Du kleiner Schnüffler... *g* Zufrieden? Ciao Mozart!
9 | @Mozart | 10.07.2003 @ 13:10
War zwar der falsche,aber du solltest den Fans in Anchorage sagen das Kimbi nicht nach WSW wechselt,sonst fangen die noch an zu weinen:-)
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