Drunter und drüber scheint er derzeit hinter den Kulissen beim SC Riessersee zu gehen, jedenfalls wenn man den Ausführungen im Garmischer Tageblatt Glauben schenken darf. "Das Theater nimmt bizzare Formen an", stand zuletzt als Überschrift zu den Machenschaften um den Generalbevollmächtigten Jochen Kress. Die Fans kochen vor Wut und Enttäuschung und wollen sich um die Bekanntgabe des geheimnisvollen Hauptsponsors nicht länger an der Nase herumführen lassen. Für das Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren am Freitag werden von den Fan-Clubs bereits Aktionen geplant, um Jochen Kress zum Rücktritt zu bewegen. Zur Diskussion stehen dabei ein Sitzstreik vor der Geschäftsstelle, das Verteilen von Handzetteln oder ein 15-minütiger Boykott der Partie. (Quelle:esvk) Das Garmischer Tagblatt schreibt dazu:
Der Schleier, der den „großen Unbekannten“ — diesmal nicht aus den USA, sondern aus Kanada - umgibt, hat sich etwas gelüftet. Wie eine Boulevard-Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, kenne sie den Namen und die Hintergründe des Mannes, den Jochen Kress und Ludwig Nominikat in der vergangenen Woche besuchten. „Wir bekommen rund eine Million Euro pro Saison. Unser Gönner will aber nicht genannt werden“, sagt Kress, zurzeit Alleinherrscher beim SCR, da Geschäftsführer Nominikat auf Rhodos Urlaub macht. Kress bezeichnet das Interview als „Befreiungsschlag“.
Die Gazette tituliert den reichen Onkel aus Kanada mit Mister B. und will gestern mit ihm telefoniert haben. Mister B. sei ein kanadischer Unternehmer, der früher selbst Eishockey spielte. Er verdiene sein Geld in mehreren Branchen: Airline-Cargo und Catering, Entertainment und Sport-Business. Zudem sei er Besitzer eines Teams, das in der Ontario Hockey -League spiele. „Eigner eines Eishockey-Vereins zu sein, das gehört in Kanada zum guten Ton“, weiß Kress.
Sein Schweigen hat er gebrochen, seine Anonymität will der Kanadier noch etwas wahren. Die gelte nur für den Moment, lässt er wissen. „Ich komme nächsten Monat nach Deutschland, werde mich dann der Öffentlichkeit vorstellen.“ Er plane, ein Haus in Garmisch zu kaufen und möchte „einige Monate im Jahr dort wohnen. Meine
Frau ist Deutsche.“ Ein Vertrag existiert allerdings noch nicht, es bestehe aber eine „schriftliche Vereinbarung.“ Die legte Kress gestern Abend Helmut Bauer und dem Garmisch-Partenkirchner Tagblatt vor. Der Geschäftsführer der Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft (ESBG) wollte das Papier aber „nicht bewerten“. Ein Deposit soll laut MisterB. bereits bezahlt worden sein.
Womöglich jenes Geld, das Kress gestern verwandte, um 80 Prozent der August-Spielergehälter hinzublättern — in bar und gegen Quittung. Ein Vorgehen, zum dem Sport-Manager Rolf van Hauten geraten hatte. Die ausstehenden Prämien aus der zurückliegenden Saison, die noch drei Profis betreffen sollen, wurden nicht beglichen. „Das erledigen wir noch in dieser Woche“, erklärt Kress.
und die Bildzeitung München schreibt:
Die Amerika-Reise hat sich gelohnt für Jochen Kress und Ludwig Nominikat. Die Riessersee-Bosse fanden tatsächlich einen finanzstarken Partner, der nun beim Eishockey-Zweitligist als Hauptsponsor einsteigt.
"Wir bekommen rund eine Millionen Euro pro Saison. Unser Sponsor will aber nicht genannt werden", sagt Kress. Bild kennt den Namen und die Hintergründe, telefonierte gestern mit Mr. B., einem kanadischen Multi-Unternehmer, der früher selbst Eishockey spielte.
Bild: Warum wollen Sie als Sponsor anonym bleiben?
Mr. B: "Das gilt nur für den Moment. Ich komme nächsten Monat nach Deutschland, werde mich dann der Öffentlichkeit vorstellen."
Bild: Ist der Vertrag schon unterschrieben?
Mr. B.: "Wir haben eine schriftliche Vereinbarung. Eine Vorauszahlung ist bereits geleistet."
Bild: Warum steigen Sie ausgerechnet beim SCR ein?
Mr. B.: "Die Herren Kress und Nominikat haben mich überzeugt. Meine Frau ist Deutsche. Wir wollen in Garmisch ein Haus kaufen und einige Monate im Jahr dort leben."
Bild: Mit was verdienen Sie Ihr Geld in Kanada?
Mr. B.: "In mehreren Branchen. Airline-Chargo und Catering, Entertainement und Sport-Buisenness. Wir haben auch ein OHL-Team in Ontario."
1 | otto04 | 04.09.2003 @ 12:54
...looool....das wird bestimmt noch lustiger....
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Der Schleier, der den „großen Unbekannten“ — diesmal nicht aus den USA, sondern aus Kanada - umgibt, hat sich etwas gelüftet. Wie eine Boulevard-Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, kenne sie den Namen und die Hintergründe des Mannes, den Jochen Kress und Ludwig Nominikat in der vergangenen Woche besuchten. „Wir bekommen rund eine Million Euro pro Saison. Unser Gönner will aber nicht genannt werden“, sagt Kress, zurzeit Alleinherrscher beim SCR, da Geschäftsführer Nominikat auf Rhodos Urlaub macht. Kress bezeichnet das Interview als „Befreiungsschlag“.
Die Gazette tituliert den reichen Onkel aus Kanada mit Mister B. und will gestern mit ihm telefoniert haben. Mister B. sei ein kanadischer Unternehmer, der früher selbst Eishockey spielte. Er verdiene sein Geld in mehreren Branchen: Airline-Cargo und Catering, Entertainment und Sport-Business. Zudem sei er Besitzer eines Teams, das in der Ontario Hockey -League spiele. „Eigner eines Eishockey-Vereins zu sein, das gehört in Kanada zum guten Ton“, weiß Kress.
Sein Schweigen hat er gebrochen, seine Anonymität will der Kanadier noch etwas wahren. Die gelte nur für den Moment, lässt er wissen. „Ich komme nächsten Monat nach Deutschland, werde mich dann der Öffentlichkeit vorstellen.“ Er plane, ein Haus in Garmisch zu kaufen und möchte „einige Monate im Jahr dort wohnen. Meine
Frau ist Deutsche.“ Ein Vertrag existiert allerdings noch nicht, es bestehe aber eine „schriftliche Vereinbarung.“ Die legte Kress gestern Abend Helmut Bauer und dem Garmisch-Partenkirchner Tagblatt vor. Der Geschäftsführer der Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft (ESBG) wollte das Papier aber „nicht bewerten“. Ein Deposit soll laut MisterB. bereits bezahlt worden sein.
Womöglich jenes Geld, das Kress gestern verwandte, um 80 Prozent der August-Spielergehälter hinzublättern — in bar und gegen Quittung. Ein Vorgehen, zum dem Sport-Manager Rolf van Hauten geraten hatte. Die ausstehenden Prämien aus der zurückliegenden Saison, die noch drei Profis betreffen sollen, wurden nicht beglichen. „Das erledigen wir noch in dieser Woche“, erklärt Kress.
und die Bildzeitung München schreibt:
Die Amerika-Reise hat sich gelohnt für Jochen Kress und Ludwig Nominikat. Die Riessersee-Bosse fanden tatsächlich einen finanzstarken Partner, der nun beim Eishockey-Zweitligist als Hauptsponsor einsteigt.
"Wir bekommen rund eine Millionen Euro pro Saison. Unser Sponsor will aber nicht genannt werden", sagt Kress. Bild kennt den Namen und die Hintergründe, telefonierte gestern mit Mr. B., einem kanadischen Multi-Unternehmer, der früher selbst Eishockey spielte.
Bild: Warum wollen Sie als Sponsor anonym bleiben?
Mr. B: "Das gilt nur für den Moment. Ich komme nächsten Monat nach Deutschland, werde mich dann der Öffentlichkeit vorstellen."
Bild: Ist der Vertrag schon unterschrieben?
Mr. B.: "Wir haben eine schriftliche Vereinbarung. Eine Vorauszahlung ist bereits geleistet."
Bild: Warum steigen Sie ausgerechnet beim SCR ein?
Mr. B.: "Die Herren Kress und Nominikat haben mich überzeugt. Meine Frau ist Deutsche. Wir wollen in Garmisch ein Haus kaufen und einige Monate im Jahr dort leben."
Bild: Mit was verdienen Sie Ihr Geld in Kanada?
Mr. B.: "In mehreren Branchen. Airline-Chargo und Catering, Entertainement und Sport-Buisenness. Wir haben auch ein OHL-Team in Ontario."