Zusammenfassung des ersten Spiel-Wochenendes in der OL-Südost
Ein perfekter Start in die neue Saison gelang dem Aufsteiger-Favoriten REV Bremerhaven. Mit zwei Kantersiegen gegen Dresden und Höchstadt sicherten sich die Pinguins damit die Tabellenspitze. Dem REV gelang es als einzigem Team, die volle Punktzahl aus den ersten beiden Spielen mitzunehmen.
Ebenfalls ein Auftakt nach Maß gelang dem ERC Hassfurt. Die Sharks waren mit einem Rumpfkader am Freitag in die Lausitz gereist, nur zehn mehr oder weniger gesunde Feldspieler konnten überhaupt im Fuchsbau auflaufen. Aber die Sharks wuchsen über sich hinaus und mit einem sensationell guten Goalie Bibi Appel im Tor, gelang es ihnen nach Penalty-Schiessen zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen.
Am Sonntag wurden dann die Bayreuth Tigers mit einer 4:2-Schlappe heim geschickt. Macht unterm Strich fünf Punkte für die Sharks und den zweiten Tabellenplatz. Eine echte Überraschung. Auch die Hannover Indians haben ein gutes Wochenende hinter sich. Mit vier Punkten rangieren sie derzeit auf Platz drei. Am Freitag bezwangen die Indians den ERC Selb mit 3:1 und unterlagen am Sonntag im heimischen Stadion den Lausitzer Füchsen nach Penalty mit 4:5
Die Dresdener Eislöwen mussten zum Saisonbeginn auf einige ihrer wichtigsten Spieler (Hruby, Richter, Welke und Mittermeyer) verzichten und unterlagen gleich im ersten Spiel dem REV mit 1:6. Trainer Kochta vermisste bei seinen Schützlingen allerdings den nötigen Kampfgeist. Der 9:4 Erfolg gegen Schweinfurt am Sonntag stimmte allerdings wieder versöhnlich.
Hinter den Eislöwen, nämlich auf dem 5. Tabellenplatz, haben sich derzeit die Lausitzer Füchse nieder gelassen und liegen damit deutlich hinter den Erwartungen zurück. Am Freitag unterlag man zu Hause nach Penalty gegen Hassfurt mit 3:4. Ein 64:15 Torverhältnis spricht seine eigene Sprache, auch Keeper Itämies wirkte am Freitag nicht so souverän wie sonst. Er konnte sich aber am Sonntag in Hannover selber rehabilitieren. Er war es der mit seinen Glanzparaden, der seinem Team die knappe Führung durch das Mitteldrittel rettete und die Indians daran hinderte im Schlussabschnitt nach dem Ausgleich auch noch in Führung zu gehen. Itämies war es auch, der beim anschließenden Penalty-Schiessen seinen Kasten sauber hielt. Sekera konnte als letzter und einzigster Schütze verwandeln und rettete seinem Team damit die wichtigen zwei Punkte.
Das junge Team der Berlin Capitals startet mit einem Sieg und einer Niederlage. Ein dürftiges Überzahlspiel in Bayreuth bescherte den Caps eine 1:3-Schlappe. Alle Tore für die Tigers fielen in Unterzahl. Am Sonntag drehten die Preussen dann den Spieß um und schickten Selb mit 5:3 zurück nach Bayern. Auch Ex-Fuchs Michail Fadeev hat bewiesen, eine Schlüsselfigur im Team der Caps zu sein. Die Hauptstädter müssen sich nun vorerst mit dem sechsten Tabellenplatz begnügen.
Die Bayreuth Tigers rangieren gleich dahinter auf dem 7. Platz, ebenfalls mit drei Punkten, aber dem schlechteren Torverhältnis. Dem Heimsieg gegen die Caps am Freitag folgte eine Niederlage gegen Hassfurt. Goalie Udo Döhler war am Wochenende der wertvollste Spieler der Tigers.
Etwas enttäuschend verlief wohl auch der Saisonstart für die Schweinfurt Mighty Dogs. Am Freitag verspielte man zu Hause gegen Höchstadt eine 3:0 Führung und hatten viel Glück, dass die Alligators nicht auch noch in Führung gingen. Durch ein Tor von McKinley in der Verlängerung konnten sich die Schweinfurter wenigstens einen Punkt retten. Am Sonntag hagelte es dann in Dresden mächtig Gegentore und fehlende Kondition im Schlussdrittel begünstigten den hohen Sieg der Elbestädter. Platz acht in der Tabelle mit nur zwei Zählern und einem Torverhältnis von 10:14 dürften etwas zu wenig sein für die Ansprüche der Schweinfurter.
Den nächsten Tabellenplatz nehmen die Höchstadt Alligators ein, mit einem Punkt aus der Verlängerung im Spiel gegen Schweinfurt. Sonntag folgte dann das wohl kaum vermeidbare Elend, denn dem Favoriten von der Nordsee hatte man außer Kampfgeist nichts entgegen zu setzen. Die 1:9 Niederlage war die Folge.
Tabellenschlusslicht, als einziges Team ohne einen einzigen Punkt, ist überraschen der ERC Selb. Zwei Niederlagen gegen Hannover und Berlin bescherten den Wölfen einen bescheidenen Saisonstart. Ursache für diese schwachen Leistungen könnte der Fakt sein, dass einige der Selber Leistungsträger noch weit hinter ihrer Spitzenform herlaufen und auch einige fragwürdige Strafen gegen Selber Spieler vom Referee schwächten das Team unnötig. Bleibt wohl viel zu tun in Selb, denn schließlich werden die Wölfe als Anwärter auf die Play-offs gehandelt.
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Ein perfekter Start in die neue Saison gelang dem Aufsteiger-Favoriten REV Bremerhaven. Mit zwei Kantersiegen gegen Dresden und Höchstadt sicherten sich die Pinguins damit die Tabellenspitze. Dem REV gelang es als einzigem Team, die volle Punktzahl aus den ersten beiden Spielen mitzunehmen.
Ebenfalls ein Auftakt nach Maß gelang dem ERC Hassfurt. Die Sharks waren mit einem Rumpfkader am Freitag in die Lausitz gereist, nur zehn mehr oder weniger gesunde Feldspieler konnten überhaupt im Fuchsbau auflaufen. Aber die Sharks wuchsen über sich hinaus und mit einem sensationell guten Goalie Bibi Appel im Tor, gelang es ihnen nach Penalty-Schiessen zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen.
Am Sonntag wurden dann die Bayreuth Tigers mit einer 4:2-Schlappe heim geschickt. Macht unterm Strich fünf Punkte für die Sharks und den zweiten Tabellenplatz. Eine echte Überraschung. Auch die Hannover Indians haben ein gutes Wochenende hinter sich. Mit vier Punkten rangieren sie derzeit auf Platz drei. Am Freitag bezwangen die Indians den ERC Selb mit 3:1 und unterlagen am Sonntag im heimischen Stadion den Lausitzer Füchsen nach Penalty mit 4:5
Die Dresdener Eislöwen mussten zum Saisonbeginn auf einige ihrer wichtigsten Spieler (Hruby, Richter, Welke und Mittermeyer) verzichten und unterlagen gleich im ersten Spiel dem REV mit 1:6. Trainer Kochta vermisste bei seinen Schützlingen allerdings den nötigen Kampfgeist. Der 9:4 Erfolg gegen Schweinfurt am Sonntag stimmte allerdings wieder versöhnlich.
Hinter den Eislöwen, nämlich auf dem 5. Tabellenplatz, haben sich derzeit die Lausitzer Füchse nieder gelassen und liegen damit deutlich hinter den Erwartungen zurück. Am Freitag unterlag man zu Hause nach Penalty gegen Hassfurt mit 3:4. Ein 64:15 Torverhältnis spricht seine eigene Sprache, auch Keeper Itämies wirkte am Freitag nicht so souverän wie sonst. Er konnte sich aber am Sonntag in Hannover selber rehabilitieren. Er war es der mit seinen Glanzparaden, der seinem Team die knappe Führung durch das Mitteldrittel rettete und die Indians daran hinderte im Schlussabschnitt nach dem Ausgleich auch noch in Führung zu gehen. Itämies war es auch, der beim anschließenden Penalty-Schiessen seinen Kasten sauber hielt. Sekera konnte als letzter und einzigster Schütze verwandeln und rettete seinem Team damit die wichtigen zwei Punkte.
Das junge Team der Berlin Capitals startet mit einem Sieg und einer Niederlage. Ein dürftiges Überzahlspiel in Bayreuth bescherte den Caps eine 1:3-Schlappe. Alle Tore für die Tigers fielen in Unterzahl. Am Sonntag drehten die Preussen dann den Spieß um und schickten Selb mit 5:3 zurück nach Bayern. Auch Ex-Fuchs Michail Fadeev hat bewiesen, eine Schlüsselfigur im Team der Caps zu sein. Die Hauptstädter müssen sich nun vorerst mit dem sechsten Tabellenplatz begnügen.
Die Bayreuth Tigers rangieren gleich dahinter auf dem 7. Platz, ebenfalls mit drei Punkten, aber dem schlechteren Torverhältnis. Dem Heimsieg gegen die Caps am Freitag folgte eine Niederlage gegen Hassfurt. Goalie Udo Döhler war am Wochenende der wertvollste Spieler der Tigers.
Etwas enttäuschend verlief wohl auch der Saisonstart für die Schweinfurt Mighty Dogs. Am Freitag verspielte man zu Hause gegen Höchstadt eine 3:0 Führung und hatten viel Glück, dass die Alligators nicht auch noch in Führung gingen. Durch ein Tor von McKinley in der Verlängerung konnten sich die Schweinfurter wenigstens einen Punkt retten. Am Sonntag hagelte es dann in Dresden mächtig Gegentore und fehlende Kondition im Schlussdrittel begünstigten den hohen Sieg der Elbestädter. Platz acht in der Tabelle mit nur zwei Zählern und einem Torverhältnis von 10:14 dürften etwas zu wenig sein für die Ansprüche der Schweinfurter.
Den nächsten Tabellenplatz nehmen die Höchstadt Alligators ein, mit einem Punkt aus der Verlängerung im Spiel gegen Schweinfurt. Sonntag folgte dann das wohl kaum vermeidbare Elend, denn dem Favoriten von der Nordsee hatte man außer Kampfgeist nichts entgegen zu setzen. Die 1:9 Niederlage war die Folge.
Tabellenschlusslicht, als einziges Team ohne einen einzigen Punkt, ist überraschen der ERC Selb. Zwei Niederlagen gegen Hannover und Berlin bescherten den Wölfen einen bescheidenen Saisonstart. Ursache für diese schwachen Leistungen könnte der Fakt sein, dass einige der Selber Leistungsträger noch weit hinter ihrer Spitzenform herlaufen und auch einige fragwürdige Strafen gegen Selber Spieler vom Referee schwächten das Team unnötig. Bleibt wohl viel zu tun in Selb, denn schließlich werden die Wölfe als Anwärter auf die Play-offs gehandelt.