In der kommenden Saison wird Nick Ross seine Eishockeyschuhe in Weißwasser schnüren. Der 31-jährige, in Lethbridge (CAN) geborene, Verteidiger kommt aktuell aus der slovakischen Tipsportliga vom DVTK Jegesmedvék aus Ungarn.
Der Linksschütze spielte bis zu seinem Wechsel nach Europa in verschiedenen nordamerikanischen Eishockeyligen. So war er u.a. in der WHL für die Vancouver Giants, in der ECHL für die Las Vegas Wranglers und in der AHL für die San Antonio Rampage aktiv. 2012 kam er nach Europa und spielte zunächst beim EC Salzburg (EBEL), bevor er noch in der gleichen Saison zu den Augsburger Panther in die DEL wechselte. Bereits nach Saisonende verließ er Augsburg jedoch wieder und wechselte zu HK Olimpija Ljubljana in die EBEL. Nach einem Jahr bei den Slovenen und einem kurzen Arrangement bei Asiago in der italienischen AHL (Alps Hockey League Serie A) ging er zum HC Innsbruck. Hier spielte er von 2014 bis 2019, mit einer einjährigen Unterbrechung, in der österreichischen ersten Liga. Lediglich in der Saison 2017/2018 heuerte er beim slovakischen Club HKM Zvolen an, kehrte aber nach einer Saison wieder nach Innsbruck zurück.
Nick Ross ist der Bruder von Brad, der während der letzten Saison von den Lausitzer Füchsen verpflichtet wurde und auch in der kommenden Saison in Weißwasser spielt. Mit 1,85m und 94 Kilo bringt der Kanadier ideale körperliche Voraussetzungen als Verteidiger mit. Er hat viel Erfahrung und zeigt in seinem Spiel, dass er ein hervorragender Passgeber ist und seine Stürmerkollegen immer wieder perfekt in Szene setzen kann. In den letzten Spielzeiten sammelte er dadurch fleißig Scorerpunkte. So kam er allein in den letzten drei Jahren in 160 Spielen auf 119 Punkte (24 Tore/ 95 Assist). Seit Jahren spielte er durchgängig konstant auf hohem Niveau und wurde in der Saison 2019/2020 ins Team Canada berufen. Hier absolvierte er zwei Spiele beim Spengler-Cup.
Nick Ross besetzt eine Ausländerposition und soll für Stabilität in der Abwehr sorgen aber auch den jungen Spielern mit seiner Erfahrung zur Seite stehen.
Die Stadtwerke Weißwasser/Veolia werden auch künftig ein starker Partner für die Lausitzer Füchse bleiben. Der langjährige Premium-Partnerhat seine Unterstützung für den DEL2-Ligisten untermauert und die Zusammenarbeit für die nächste Saison bis 30.04.2021 fixiert.
Sowohl die SWW/Veolia als auch die Lausitzer Füchse freuen sich auf die weitere intensive Kooperation und die Geschäftsführer der Stadtwerke Weißwasser Katrin Bartsch und Stefan Przymosinski als auch Dirk Rohrbach für die Lausitzer Füchse sind stolz und auch sehr froh über die gemeinsame Entscheidung, die Zusammenarbeit fortzusetzen.
Festhalten wollen die Stadtwerke auch in der kommenden Saison an der Pausengestaltung während der Heimspiele der Lausitzer Füchse mit dem in der letzten Spielzeit erstmals durchgeführten „Powershot“. Damit präsentiert sich der Premium-Partner nicht nur in der weeEisArena und sorgt für Unterhaltung, sondern gibt vielen Fans und Zuschauern eine einmalige Chance auf einen exklusiven Gewinn (in Form eine Stromgutschrift).
Seit ihrer Neugründung 1992 arbeiten die Stadtwerke Weißwasser GmbH und die Lausitzer Füchse zusammen und haben in den zurückliegenden Jahren viele gemeinsame Events in und um den Eishockeysport auf den Weg gebracht. Dies soll sich nun mit der neuerlichen Vertragsunterzeichnung in bewährter Form fortsetzen. Zudem unterstützen die SWW mit ihrem Tarif "SWW-Vereinspower" weitere Sportvereine in der Region.
In schweren Zeiten für alle Unternehmen ist dies ein deutliches Zeichen für das Miteinander und den regionalen Zusammenhalt.
DER GESELLSCHAFTER VERSTARB NACH SCHWERER KRANKHEIT
Die Lausitzer Füchse trauern um Dr. Wolfgang Stiehler.
Er verstarb in dieser Woche nach schwerer Krankheit im Alter von 76 Jahren.
Dr. Wolfgang Stiehler war als langjähriger Gesellschafter der Lausitzer Füchse seit Gründung der EHC “Lausitzer Füchse“ Spielbetriebs GmbH im Jahr 2002 tätig. Stets setzte er sich für die Belange des Eishockeysports in Weißwasser, speziell für die Spielbetriebs GmbH ein.
Mit Dr. Wolfgang Stiehler verlieren wir einen engagierten und treuen Mitstreiter der Lausitzer Füchse. Unser Beileid und ganzes Mitgefühl gilt der Familie und den Angehörigen.
Die Lausitzer Füchse haben sich entschieden, die Torwartposition für die kommende Saison mit zwei weiteren jungen Spielern zu komplettieren. Hinter der Nummer eins im Tor, Mac Carruth, werden künftig mit Eric Steffen und Justin McIntyre zwei junge Spieler die Backups sein. Beide Spieler absolvieren ihre erste Saison in der DEL 2.
Eric Steffen ist in Weißwasser allerdings kein Unbekannter. Bereits in der letzten Saison war der 19-jährige, in Berlin geborene Goalie, per Förderlizenz im Kader der Lausitzer Füchse. Er begann seine Karierre bei den Eisbären Juniors und durchlief von der U16 bis zur U19 alle Nachwuchsmannschaften der Hauptstädter. Während der Saison 2016/2017 spielte er in der kanadischen Nachwuchsliga CSSVHL und sammelte wichtige Erfahrungen. Bereits in der letzten Spielzeit “schnupperte” er Lausitzer Luft, wurde jedoch noch nicht in der DEL2 eingesetzt.
JAKUB KANIA VERLÄNGERT UND GEHT IN SEINE VIERTE SAISON
Im Kader der Lausitzer Füchse gibt es weitere Veränderungen. Die Planungen für die neue Saison laufen natürlich auf vollen Touren und die Füchse können zwei weitere Neuverpflichtungen und eine Vertragsverlängerung bekannt geben.
Mit Luis Müller kommt ein weiteres junges Talent in den Fuchsbau. Der 17-jährige Stürmer ist in Ingolstadt geboren und begann seine Karierre in Nürnberg, wo er zunächst in der Schülerbundesliga für den EHC 80 Nürnberg spielte. Er ist 1,78 groß und mit 68 Kilo eher noch ein Leichtgewicht. 2018 ging Luis nach Kanada in die Nachwuchsliga CSSHL, wo er für die Banff Hockey Akademie aktiv war. In der letzten Saison spielte er dann in der CSSHLE für die U18 der Okanagan Hockey Ontario. In 55 Spielen konnte er in den letzten beiden Jahren in Kanada insgesamt 54 Punkte sammeln, schoß dabei 23 Tore und gab 21 Vorlagen. Mit Luis kommt ein gut ausgebildeter Spieler nach Weißwasser, der einen Drei-Jahres Fördervertrag unterschrieb und in der Lausitz gute Möglichkeiten hat, sich weiter zu entwickeln.
Die Vorbereitungen auf die neue Saison gehen unverändert weiter. Deshalb ist es uns sehr wichtig, zwei Vertragsverlängerungen vermelden zu können.
Brad Ross unnd Eigengewächs Luis Rentsch werden für eine weitere Saison in Weißwasser spielen. Beide Stürmer haben ihren Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert.
Brad Ross kam in der letzten Spielzeit aus der ECHL von den Fort Wayne Komets nach Weißwasser. Zuvor spielte er bereits in der DEL bei den Iserlohn Roosters (2015–2017) und bei den Heilbronner Falken in der DEL2 (2017-2019). Danach zog es ihn zunächst zurück nach Übersee, wo er für die Komets 15 Spiele absolvierte. Seit Januar 2019 trägt er das Trikot der Lausitzer Füchse und lief in der abgelaufenen Saison 17 Mal für die Blau-Gelben auf. Er erzielte bei seinen Einsätzen bisher sechs Treffer und legte 10 Mal zum Torerfolg auf. Geschäftsführer Dirk Rohrbach: “Wir sind sehr froh, dass wir mit Brad einen absoluten Führungsspieler auch in der kommenden Saison in unserem Team zur Verfügung haben. Durch die großflächige Bereitschaft zur Unterstützung von Fans und Sponsoren auch in einer sehr schwierigen Zeit konnten wir uns mit Brad über eine Vertragsverlängerung verständigen.“
Die Lausitzer Füchse haben die ersten zwei neuen Spieler für die nächste Saison unter Vertrag genommen. In der Spielzeit 2020/2021 werden Lars Reuß und Tim Detig das Blau-Gelbe Trikot tragen. Beide Spieler kommen aus Nachwuchsmannschaften in Deutschland.
Der 19-jährige Lars Reuß kommt aus der DNL-Mannschaft der Kölner Haie. Seine Karierre begann der 1,77m große Stürmer in Augsburg in der U16. 2015 wechselte er nach Füssen, wo er zwei Jahre in der U16 und im dritten Jahr auch in der U19 des Traditionsvereins zum Einsatz kam. Nach zwei weiteren Jahren in der U19 des Iserlohner EC ging er nach Köln, wo er im DNL-Team der Haie 74 Spiele absolvierte. In der abgelaufenen Saison konnte der Linksschütze 36 Scorerpunkte (16 Tore/20 Assist) sammeln und kam in der internen Scorerwertung auf Platz drei.
COREY NEILSON STEHT WEITERHIN ALS HEADCOACH AN DER BANDE
Während wir alle den nicht alltäglichen Alltag meistern müssen, gehen die Planungen bei den Lausitzer Füchsen weiter. Obwohl noch völlig unklar ist, wann und unter welchen Bedingungen die kommende Saison startet, müssen freilich alle Vorbereitungen dafür getroffen werden.
Zunächst wurde in den letzten Wochen die vergangene Spielzeit mit dem Trainerstab intensiv analysiert und ausgewertet. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die Ursachen, warum sich nicht alle Hoffnungen erfüllt haben. Ein Ergebnis dieser Analyse: Die Lausitzer Füchse wollen wieder verstärkt jüngere Spieler verpflichten und auf ausgewählte Führungsspieler setzen. Nach diesen Gesprächen hat sich die sportliche Führung der Lausitzer Füchse entschieden, die Zusammenarbeit mit dem Cheftrainer der letzten beiden Spielzeiten, Corey Neilson, fortzusetzen. Ihm zur Seite stehen mit Chris Straube und Antti Märiläinen (Torwarttrainer) weiterhin beide Assistenztrainer des vergangenen Jahres.
Somit können die Personalplanungen forciert werden, wobei die ersten Entscheidungen schon getroffen wurden. So werden unser Torhüter Mac Carruth, die Verteidiger Philip Kuschel und Ondrej Pozivil sowie der Stürmer Tomas Andres aufgrund ihrer bestehenden Verträge auch in der kommenden Saison im Füchse-Trikot auflaufen.
Den Verein verlassen hingegen werden Joel Keussen, Daniel Schwamberger, Jordan George und Clarke Breitkreuz. Wir bedanken uns bei allen vier Spielern auf das Herzlichste für ihren Einsatz während der letzten und teilweise auch der vorangegangenen Saison. Wir wünschen allen Spielern privat und in ihrer weiteren Karriere alles Gute! Auch Niklas Zoschke wird künftig das Trikot eines neuen Vereins in der Oberliga tragen. Wir danken ihm für seinen Einsatz und seine Professionalität, die er in den letzten drei Jahren in Weißwasser an den Tag legte. Wir wünschen auch ihm alles Gute für seine private und sportliche Zukunft!
Die Kaderplanungen gehen in dieser Woche weiter. Schon in den nächsten Tagen hoffen wir, weitere Spieler unter Vertrag nehmen zu können.
nach der Entscheidung der Ligenleitung der DEL2, die Saison 2019/20 nicht mehr fortzusetzen, kann mit den für die erste Playdown-Runde der Lausitzer Füchse gegen den EV Landshut bereits erworbenen Tickets wie folgt verfahrenen werden:
Die über unseren Ticketanbieter "eventimsports" erworbenen Eintrittskarten können ab Beginn der kommenden Woche, höchstwahrscheinlich ab Montag (Die endgültige Bestätigung von "eventimsports" fehlt noch.), in allen bekannten Vorverkaufsstellen, der Geschäftsstelle der EHC “Lausitzer Füchse“ Spielbetriebs GmbH in Weißwasser und im Fanshop „Hockeyfuchs Lausitz“ storniert werden. Unbedingt zu beachten ist, dass die Tickets nur dort zurückgegeben werden können, wo sie auch gekauft wurden. Nach Vorlage des gekauften Tickets wird der Ticketgrundpreis ohne Vorverkaufsgebühren erstattet. Die Rückgabe der Tickets sollte bis Freitag, den 20.03.2020, 18.00 Uhr, erfolgt sein.
Wer Eintrittskarten online über das Ticketportal von "eventimsports" erworben hat, braucht zunächst gar nichts unternehmen. "Eventimsports" wird sich direkt mit den Käufern in Verbindung setzen und die Kartenpreisrückzahlung entsprechend der gewählten Bezahlart veranlassen.
Angesichts der aktuell höchst angespannten Situation in der Geschäftsstelle ersuchen wir von Rückfragen zur Kartenrückgabe abzusehen.
"Das abrupte Ende der Saison trifft uns sehr hart, da geplante Einnahmen nun nicht mehr fließen werden. Um nicht in wirtschaftliche Schieflage zu geraten, gilt es für uns, schnellstmöglich Lösungen zur Kompensation der finanziellen Ausfälle zu finden. Vielleicht gibt es Fans, die sich mit den Lausitzer Füchsen solidarisieren möchten und auf die Rückerstattung der bereits gezahlten Eintrittspreise verzichten können. Deshalb wollen wir davon ausgehen, dass diejenigen, die sich bis zum 20. März 2020 ihre Tickets nicht erstatten ließen, als symbolischer Kleinsponsor unseren Traditionsclub unterstützen und mit in sicherem wirtschaftlichen Fahrwasser wissen möchten", bat EHC-Geschäftsführer Dirk Rohrbach um engen Zusammenhalt in einer außergewöhnlichen Situation.