

Die Wild Wings haben die Lausitzer Füchse mit 7:4 besiegt und damit den Anschluss an die oberen Tabellenregionen endgültig hergestellt. Schwenningen trat ohne den immer noch verletzten Martin Hoffmann an, während Gästetrainer Fred Caroll auf mehrere Leistungsträger verzichten musste. Die bittere Pille kam für die Wild Wings vor dem Spiel: Die Ränge waren beim Einlauf der Mannschaften leer wie nie in dieser Saison. Vielleicht 2362 Fans fanden sich pünktlich zum Matchbeginn im Bauchenbergstadion ein.
Doch das störte die Mannschaft scheinbar nicht, denn die Wild Wings legten gleich los. Jens Stramkowski scheiterte an McDonald. Doch kurz darauf musste der Weisswasseraner Keeper hinter sich greifen. Die erste Strafe des Spiel rächte Sana Hassan mit dem 1:0 aus kurzer Distanz(3.). Und gleich darauf hatte Darrell Hay die Chance zum 2:0, scheiterte aber an McDonald. Glück für die Einheimischen in der achten Minute, als das Tor kurz vor dem vermeintlichen Ausgleich verschoben wurde. So blieb es beim 1:0. Und im Anschluss ans Bully passte Robert Brezina auf Dustin Whitecotton, der im Fallen den Puck zu Dusan Frosch weiterspitzelte. Der kleine Deutsch-Tscheche lief alleine auf McDonald zu und spielte dem Torwart ein Gewinde an den Hals, bevor er die Hartgummischeibe locker ins Tor schob. Ein Treffer der Marke Unglaublich (8.). Das Tor fiel genau richtig, denn Weisswasser bekam etwas Oberwasser. Im Anschluss das erste Mal Überzahl der Füchse. Aber selbst in Unterzahl hatte der SERC die besseren Möglichkeiten.
Eine Reihe der Wild Wings hatte im ersten Drittel besonders viel Spielfreude: Dustin Whitecotton, Dusan Frosch und Robert Brezina wirbelten die Füchse ganz schön durcheinander. Weisswasser fing sich aber wieder und kam in Überzahl zum 2:1-Anschlusstreffer duch Lindmark. Dann aber wieder die derzeitig Paradereihe, doch Brezina scheiterte knapp (18.). Die Füchse spielten taktisch nicht schlecht. Sie gingen nur nach vorne, wenn sie auch Platz dazu hatten.
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