Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
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Füchse mit bitterem Pokalaus
25.10.2005 | 22:15 Uhr von
Mit 3:4 n.V. (1:1,0:1,2:1,0:1) verloren die Lausitzer Füchse heute Abend die Achtelfinalbegegnung im Deutschen Eishockeypokal gegen den amtierenden deutschen Meister, EHC Eisbären Berlin. 13 Sekunden fehlten vor ausverkauftem Haus zu einer Pokalsensation, ehe man durch ein Tor von Kramer in die Verlängerung gezwungen wurde.
Richard Rochefort brachte die Hausherren nach einem Klassesolo in der 14.Minute in Führung, Rupprich konnte 5 Minuten später ausgleichen. Im 2.Drittel präsentierten die Eisbären, die eigentlich mit ihrer Juniorentruppe antraten, ein Klassespiel. Viele Spieler zeigten, daß sie regelmäßig in der DEL zum Einsatz kommen und konnten folgerichtig mit einer 2:1 Führung in die 2.Pause gehen. Torschütze war Schenkel in der 29.Minute. Im letzten Spielabschnitt gab Füchse-Coach Fred Carroll Ostwald und Leyva Eiszeit, was sich etwas später belohnt machen sollte. Beide Spieler paßten sich den Puck in gekonnter Art und Weise zu und Leyva konnte in der 46.Minute ausgleichen. Als Kapitän Wikström in der 53.Minute sogar das 3:2 erzielen konnte, als er einen Schuß von Sekera abfälschte, kochte die Halle. Leider ließ sich aber 13 Sekunden vor Schluß Ex-Eisbär Elwing durch einen Bauerntrick von Kramer überlisten, so daß es in die Overtime gehen mußte. In dieser kassierten Wikström und Warren Strafen vom insgesamt schwachen HSR Schütz. Die nachfolgende 5-3 Überzahl konnten die Gäste in Person von Mueller ausnutzen und damit verbunden, den Einzug ins Pokalviertelfinale feiern.
Not-Ticker
25.10.2005 | 19:50 Uhr von
Da der Offi-Ticker ausgefallen ist, hier paar Informationen zum Spiel:

Füchse-Eisbären 3:4 n.V. (1:1,0:1,2:1,0:1) Ende
Live-Radio "Radio WSW"

1:0 Rochefort (13:18 5-4 PP)
1:1 Rupprich (17:24)
1:2 Schenkel (28:06)
2:2 Leyva (45:03)
3:2 Wikström (51:35)
3:3 Kramer (59:47)
3:4 Mueller (61:32)

ENDE Gellendes Pfeifkonzert der Fans gegen Schiri Schütz. Richard Mueller und Richard Rochefort als beste Spieler geehrt. Mueller nutzte die Überzahl schnellstmöglich zum Siegtreffer.
62.Minute: Warren (2+10) und Wikki (2min) mit Strafen, jetzt wird´s eng. 90 Sekunden 5-3. Gegenstände fliegen auf das Eis.
60.Minute: Elle mit Bock, 13 Sekunden vor Ende durch Kramer der Ausgleich, Bauerntrick. Eisbären in diesem Moment ohne Goalie. Elle wiedermal zu zeitig unten... Wette adé. :-( Nun 10 Minuten Verlängerung
59.Minute: Füchse unter Druck. Noch 90 Sekunden!
58.Minute: Füchse komplett!
58.Minute: Noch 30 Sekunden Unterzahl!
57.Minute: Elle in Unterzahl saustark. Noch 3 Minuten. Noch 1 Minute Unterzahl.
56.Minute: Schiri Schütz zeigt sich wieder von der blinden Seite, Strafe gegen Mats Lindmark.
56.Minute: Fred Carroll läßt auch in dieser engen Phase Ostwald und Leyva spielen. Respekt! ...weiter
Lausitzer Rundschau vom 25.10.05 zum Pokalspiel
25.10.2005 | 11:19 Uhr von
Füchse freuen sich auf ihren Lieblingsgegner
Außenseiter Weißwasser mit neuem Mut gegen den Deutschen Meister

Es ist ein Spiel zwischen Vergangenheit und Zukunft. Wenn die Lausitzer Füchse heute ab 19.30 Uhr in der zweiten Runde des DEB-Pokals auf den langjährigen Rivalen Eisbären Berlin treffen, dann werden Erinnerungen an die vielen Duelle in der DDR- Oberliga wach. Zudem wollen die Gastgeber gegen den Deutschen Meister weiteres Selbstvertrauen für die 2. Bundesliga sammeln – am liebsten natürlich mit einer handfesten Sensation in dem höchst ungleichen Duell. ...weiter
Hin und her und her und hin
25.10.2005 | 11:13 Uhr von
Zu DDR-Zeiten bildeten Dynamo Weißwasser und Dynamo Berlin die kleinste Eishockeyliga der Welt. Jetzt treffen die beiden Klubs als Lausitzer Füchse und Berliner Eisbären im Pokal aufeinander

Es ist kalt in Weißwasser. Klaus Riehle steht im ehemaligen Präsidenten-Zimmer und schaut hinab auf das Freiluftstadion. 1959 war es das größte in ganz Europa, Walter Ulbricht kam zur Einweihung. Mächtige Kiefern umrahmen die steilen Stehränge. Ein malerischer Anblick, „aber vielleicht können wir wieder hinübergehen in die Geschäftsstelle“, sagt Riehle, „da wird geheizt, das können wir uns leider nicht in allen Räumen leisten“.

Klaus Riehle ist seit ein paar Monaten Präsident des ES Weißwasser, dessen Profimannschaft unter dem Namen Lausitzer Füchse in der Zweiten Eishockey-Bundesliga spielt. Bei seiner Amtsübernahme hat er vor allem Schulden vorgefunden. Ein Vergleich hat dem mit einer Million Euro verschuldeten Verein im Sommer den Gang in die Insolvenz erspart. ...weiter
Fred Carroll fordert lautstark "Eier"
25.10.2005 | 00:59 Uhr von
Obwohl eigentlich nicht sonderlich spektakulär, so war jene Szene in der 17. Spielminute der Partie der Lausitzer Eishockeyfüchse gegen die Straubing Tigers doch symbolträchtig: Bei eigener Spielerunterzahl warf sich EHC-Verteidiger Jörg Wartenberg in einen Schlagschuss eines gegnerischen Spielers und verhinderte so zumindest eine Tormöglichkeit. Als der Abwehrmann mit Schmerzen auf der Spielerbank Platz nahm, eilte Coach Fred Carroll zu ihm und klatschte ihm anerkennend auf die Schulter. ...weiter
Keine Gans für die Füchse
25.10.2005 | 00:09 Uhr von
Krisensitzung der CDU-Politiker, der Füchse und des Vereins: Hat die Stadt Mitschuld an der finanziellen Not?
Den Füchsen drückt der Pelz. Und ihr Bau braucht eine Stütze – vor allem finanzieller Art. Die Geldsorgen des Eissports in Weißwasser sind nicht erst seit gestern ernst – aber nun stellen sich vor der Stadtratssitzung am Mittwoch die Christdemokraten vor Meister Reinecke und fordern Antworten und Geld.

„Das ist eine kalte Art, den Eissport kaputt zu machen“, sagt doppeldeutig Bernhard Waldau, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes. Gemeint ist vor allem Oberbürgermeister Hartwig Rauh (parteilos), der den Eissport in die private Vereinsverantwortung drängte. „Aber vereinbarte Zusagen der Stadt wurden nicht eingehalten“, so Waldau. Die bewilligten 110 000 Euro für den Fuchsbau fehlen schmerzlich. Ohne die seien Sponsorengelder und Spendenaktion umsonst. ...weiter
Eisbären: Mit nur einem Legionär nach WSW
24.10.2005 | 22:27 Uhr von
Allein der junge Deutsch-Kanadier Richard Mueller wird das Fähnchen der Auslands-Legionäre im Team der Eisbären hochhalten, wenn der Deutschen Meister am morgigen Dienstag (19.30 Uhr) beim traditionsreichen Pokalduell in die Lausitz antritt. Darüber hinaus kommen ausschließlich Spieler zum Einsatz, die im Besitz einer Förderlizenz sind. Eigens dazu werden an die Stürmer Tom Fiedler und den erst 16-jährigen Steven Rupprich aus dem DNL-Kader die Förderlizenzen mit den Nummern 25 und 26 vergeben. ...weiter
Das Derby lebt auf....
24.10.2005 | 22:22 Uhr von
Morgen erwarten die Lausitzer Füchse um 19:30 Uhr die Eisbären Berlin zum Pokalspiel. Damit lebt wieder ein Hauch Nostalgie auf, schliesslich treffen sich Weißwasser und Berlin morgen zu ihrem 33. gemeinsam Pokalspiel. Ein Umstand allerdings dürfte dem Prestige-Duell morgen ein wenig den erwarteten Glanz nehmen. Die Eisbären werden nämlich nicht wie erwartet mit ihrem DEL-Kader anreisen, sondern morgen sämtliche ihrer Förderlizenzspieler im Fuchsbau aufstellen. Eigens für das morgige Spiel haben die Eisbären noch zwei Förderlizenzen vergen. Eine an den 20jährigen Tom Fiedler und eine an den 16jährigen Steven Ruprich, dem derzeit drittbesten Scorer der DNL.
Eisbären Manager Peter John Lee glaubt dennoch, dass die Berliner im Pokal eine Runde weiter kommen werden. Letztmalig trafen beide Teams vor zehn Jahren aufeinander. Damals gingen die Füchse als Sieger vom Eis. Da für die Gastgeber die zweite Pokalrunde an sich schon ein Riesenerfolg war, und die Eisbären quasi das Sahnehäubchen obenauf sind, können die Füchse mit ihrem Erfolg vom Sonntag im Rücken frei aufspielen. Für die Fans ist dieses Spiel jedenfalls etwas Besonderes.
An der Abendkasse werden morgen noch 150 Karten verkauft. Mit längeren Wartezeiten beim Abholen der vorbestellten Karten ist zu rechnen.
Sieg – Endlich der erste Dreier!
24.10.2005 | 13:28 Uhr von
Sehr spät kamen die Füchse in der Essener Eissporthalle am Westbahnhof an, saßen noch eine Stunde vor Spielbeginn im Bus. Entsprechend verpennten sie auch den Beginn des Spieles, lagen nach noch nicht einmal einer Minute zurück. Die 60 mitgereisten Füchse-Fans dachten wohl schon an Teil zwölf der melodramatischen Füchse-Serie, aber es kam ganz anders: Die Weißwasseraner drehten mächtig auf und kamen mit der ersten Überzahlsituation zum Ausgleich. Ganz anders als in vielen Spielen zuvor gelang dabei eine Kombination über Sekera und Warren, an deren Ende Wikström nur noch den Schläger hinhalten musste. Zum Erstaunen der gut 1 500 Zuschauer erwies sich dann der abgeschlagene Tabellenletzte als die bessere Mannschaft, zeigte schnelles Kombinationseishockey und hatte in Sebastian Elwing im Tor einen starken Rückhalt. Das Gegentor zum 1:2 war wie ein kalte Dusche und resultierte aus einem Fehler von Lindmark, der Wartenberg in den Rücken spielte. Die Moskitos eroberten die Scheibe, kamen blitzschnell zu einer 3:1-Situation und nutzten die eiskalt. ...weiter
Erster Sieg am 12. Spieltag
23.10.2005 | 22:02 Uhr von
Es geht also doch noch. Die Füchse können doch noch gewinnen. Und das gleich auswärts in Essen, wo es seit Jahren keinen Punkt zu holen gab. Heute unterlagen die Moskitos den Füchsen knapp mit 4:5 (2:2,0:2,2:1).
Dabei gingen die Hausherren schon nach 56 Sekunden durch Patrick Vozar in Führung. Davon ließen sich die Füchse aber nicht entmutigen, spielten offensiv nach vorne weiter und die Abwehr machte diszipliniert ihre Arbeit. Eine Überzahl konnte Mattias Wikström in der 9. Minute dann zum verdienten Ausgleich nutzen. Acht Minuten später brachte Houde dann die Hausherren erneut in Führung, den Füchsen gelang es jedoch kurz vor der Schlusssirene auszugleichen. Eigentlich war es ein Eigentor von Essens Goalie Raymond, der den zurück prallenden Puck mit der Schulter ins eigene Tor beförderte. Der Treffer wurde Kreitl gut geschrieben. Das zweite Drittel begannen die Füchse stark. Nach 56 gespielten Sekunden brachte der Kapitän Wikström sein Team an alter Wirkungsstätte erstmals in Führung. Essen blieb jedoch weiterhin gefährlich, konterte schnell und Sebastian Elwing und seiner guten Leistung allein ist es zu verdanken, dass die Füchse -mehrfach in Unterzahl- keine Gegentreffer kassierten. Erst ein weiteres Tor für die Füchse -erzielt durch Rohrbach in der 39.min - brachte mehr Ruhe ins Spiel.
Im letzten Drittel bissen die Moskitos die Zähne nochmal zusammen und steigerten ihre Leistungen deutlich. Dennoch war es Daryl Andrews der in Überzahl den beruhigenden Spielstand von 5:2 aus Sicht der Gäste herstellte. Zwei Tore für Essen (48. und 53.) liessen das Spiel noch mal eng werden. Mit letzter Kraft und viel Disziplin retteten die Gäste sich und die Führung aber in die Schlusssirene.
Damit feiern die Füchse heute ihren ersten Dreier, der so auch verdient war. Eine Steigerung zu den letzten Spielen war zu erkennen. Macht an diesem Wochenende vier ganze Zähler.
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6. EV Regensburg 81
7. Lausitzer Füchse 79
8. EV Landshut 76
9. Düsseldorfer EG 74
10. Eispiraten Crimm 68
11. EHC Freiburg 61
12. Blue Devils Weid 57
13. EC Bad Nauheim 55
14. ESV Kaufbeuren 44
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