Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
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Coach Carroll lässt die Füchse tanzen
19.10.2005 | 13:50 Uhr von
Weißwasser will mit neuem Training aus der Krise.
Dumpfe Bässe dröhnen durch den Raum mit den großflächigen Spiegeln an der Wand. Über den Köpfen flackern Spots in grellen Farben. Sebastian Elwing trägt diesmal nicht seine schwere Torwart-Ausrüstung am Körper, sondern ein verschwitztes T-Shirt. Verteidiger Mats Lindmark versucht, sich auch ohne den gewohnten Eishockey-Schläger in der Hand rhythmisch zu bewegen. "Und eins, und zwei, und drei", feuert Fitnesstrainerin Sandra Kaiser die Gruppe an. Statt auf dem Eis trainierten die Lausitzer Füchse gestern erstmals geschlossen im Fitnessstudio Bodystyle in Weißwasser. Mit Tae Boe, einer Mischung aus Boxen, Selbstverteidigung und heißer Musik, will der neue Coach Fred Carroll die von ihm festgestellten konditionellen Defizite beheben und das Tabellenschlusslicht der 2. Liga aus der Krise führen. "Im letzten Drittel am Sonntag in Bad Tölz sind wir komplett eingebrochen. Da stand plötzlich eine andere Mannschaft auf dem Eis. Die Jungs waren nach der guten Anfangsphase nicht wiederzuerkennen, sie waren einfach platt", betont Carroll ...weiter
Presseschau: Sächsische Zeitung vom 19.10.2005
19.10.2005 | 00:31 Uhr von
Leere Tribünen – Füchse-Fans wollen die Profis wachrütteln
Erst nach zehn Minuten des Freitagspiels gegen Straubing wollen die Fans ins Stadion kommen – ohne Fahnen.

Geisterstimmung im Fuchsbau! Vor einer Minuskulisse müssen die Lausitzer Füchse ihr Zweitbundesligaspiel bestehen. Die Kassen am Einlasshäuschen bleiben leer. Wer weiß, ob da die Gehälter pünktlich gezahlt werden können!

Kein Angst, so weit ist es lange noch nicht. Aber zumindest für die ersten zehn Minuten des Heimspiels gegen Straubing am Freitag sollen die Profis diesen Albtraum fühlen können. Die Fans haben ganz einfach Angst um ihren Verein und wollen mit ihrem Wegbleiben die Spieler wachrütteln.

Ronny Schneider, Sprecher der Fangruppe Blue Sons Weißwasser und Mitinitiator der Aktion sagt dazu: „Eigentlich wollten wir die Aktion schon zeitiger starten. Aber dann war ja jede Woche ein anderer Trainer da und wir wollten fair mit ihm umgehen. Wir haben gehofft und gehofft, aber irgendwann reicht es uns einmal. Das Wegbleiben in den ersten Minuten ist für uns eine Möglichkeit, unsere Unzufriedenheit zu zeigen.“ ...weiter
Neue Trainingsmethoden im Fuchsbau
18.10.2005 | 17:02 Uhr von
Kondition soll mit Tae- Boe verbessert werden
Der neue Füchse- Coach Frederick Carroll will seine Mannschaft ab sofort einer besonderen Trainingsmethode unterziehen. Immer Dienstags werden die Spieler eine Stunde Tae-Boe Übungen absolvieren. Das geschieht im Zusammenarbeit mit dem Weißwasseraner Fitnessstudio „Bodystyle“.

Tae-Boe ist ursprünglich vom siebenmaligen Kampfsport - Weltmeister Billy Blanks entwickelt worden. Der Amerikaner kombinierte Schritte und Bewegungen aus der Selbstverteidigung und dem Boxen, mit schneller Musik.

„Wir müssen unbedingt die Kondition der Mannschaft verbessern, um zu verhindern, dass wir, wie in Bad Tölz, am Ende plötzlich keine Kraft mehr haben. Ich denke mit Tae-Boe lässt sich viel machen. Insbesondere auch deshalb, weil dadurch Abwechslung in den Trainingsalltag kommt und die Spieler versteckten Belastungen ausgesetzt sind.“, so Frederick Carroll.

Pressemitteilung Lausitzer Füchse
Trendwende bleibt aus
18.10.2005 | 11:04 Uhr von
Auch der neue Füchse- Trainer Fred Carroll konnte die Talfahrt bei den Weißwasseraner Eishockeycracks nicht stoppen. Am Freitag unterlagen die Lausitzer daheim dem Tabellen-Vorletzten EHC München mit 5:6 nach Penaltyschießen. Sonntag folgte nach einem indiskutablen Schlussdrittel eine 2:5-Pleite in Bad Tölz. "Es wird etwas dauern, bis der Erfolg zurück kommt. Was wir alle jetzt brauchen, ist Geduld", sagt Fred Carroll eine alles andere als kurzfristig rosige Zukunft voraus: "Wir kämpfen zurzeit mehr gegen uns als gegen unsere Kontrahenten auf dem Eis. In der Truppe steckt viel Geld. Und manche Spieler leisten dafür einfach zu wenig."
Sicher: Das Nervenkostüm ist bei den Spielern dünner denn je. Noch schlimmer aber wiegt der Umstand, dass man von dem Slogan vor der Saison: "Wir sind ein Team!", inzwischen meilenweit entfernt ist. ...weiter
Presseschau: Lausitzer Rundschau vom 18.10.05
18.10.2005 | 01:20 Uhr von
Fred Carroll: Das Team ist mental und körperlich nicht fit
Die erschreckende Bestandsaufnahme des neuen Füchse-Trainers

Seit einer Woche arbeitet Fred Carroll als Trainer der Lausitzer Füchse in Weißwasser. Den erhofften Aufschwung konnte der 42-Jährige noch nicht bringen. Am vergangenen Wochenende setzte das in zehn Spielen weiter sieglose Schlusslicht der 2. Bundesliga seine Talfahrt fort. Carrolls erste Bestandsaufnahme fällt erschreckend aus: «Das Team ist mental und körperlich nicht fit.» Deshalb wird es bereits in dieser Woche erste Konsequenzen für die Profis geben. ...weiter
Wir müssen ein Zeichen setzen!
17.10.2005 | 17:07 Uhr von
Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber die letzten zehn Spiele haben gezeigt, dass wir ein Zeichen setzen müssen. Nachdem wir bereits öfters von anderen Fans und Fanclubs angesprochen wurden, sind wir nun soweit, diesen Schritt zu gehen!!!

Deshalb wird es zum nächsten Heimspiel am Freitag gegen Straubing keine optische Unterstützung von uns geben (keine Fahnen und Doppelhalter). Ausserdem werden wir die ersten 10 Minuten des ersten Drittels nicht in der Halle sein! Nach Ablauf der Zeit werden wir geschlossen die Halle betreten. Ein Nichterscheinen bei den Heimspielen kommt für uns NICHT in Frage, da wir so dem Verein/der GmbH finanziell schaden. Was definitiv nicht unser Ziel ist!

Diese Aktion richtet sich nicht gegen die Mannschaft! Das Team soll wachgerüttelt werden, da dies den Verantwortlichen anscheinend noch nicht gelungen ist. Durch unsere Anwesenheit bei fast allen Spielen (Heim & Auswärts), können wir uns ein gutes Bild von der aktuellen Situation machen. So kann es einfach nicht weitergehen! Es geht hier nicht nur um den Verbleib in der 2. Liga, sondern um das Fortbestehen des Eishockeys in Weißwasser!

Jeder der sich uns anschliessen will, kann dies gerne tun.

Aufruf der Blue Sons Weißwasser

Wir, als HP-Team, unterstützen den Aufruf der Blue Sons. Wir bitten aber alle Fans, friedlich zu demonstrieren. Nach den 10 Minuten Boykott Dauersupport für Blau-Gelb! Söldner kommen & gehen, aber der Verein bleibt hoffentlich und WIR als FANS sowieso!

Wir haben Angst um unseren Verein - und IHR?
Düsseldorf, Essen und zurück
17.10.2005 | 16:30 Uhr von
DEG Metro Stars machen Füchse-Fans ein Sonderangebot
Im Rahmen der Aktion „Abschied von der Brehmstraße“ gibt es an die Fans der Lausitzer Füchse ein Sonderangebot der DEG Metro Stars aus Düsseldorf. Statt 14 Euro zahlen sie für das Heimspiel am nächsten Sonntag gegen Mannheim nur 11 Euro (Anpfiff 14.30 Uhr). Die Fahrt nach Düsseldorf kann kombiniert werden mit dem Füchse- Auswärtsspiel in Essen, das um 18.30 Uhr beginnt.

Die Aktion „Abschied von der Brehmstraße“ richtet sich an Teams und ihre Fans, die in den vergangenen Jahren einmal in der Traditionsstätte aufliefen. In den 90-ziger Jahren spielten Weißwasser und Düsseldorf mehrere Jahre gemeinsam in der 1. und 2. Bundesliga. Nach dieser Saison zieht die DEG in eine neue Eishockey- Arena um.

Interessenten für diesen Eishockey- Doppelpack müssen sich bis Dienstag Mittag per Mail (ronsen@blue-sons.de) oder telefonisch unter 0160-92804733 melden.

Pressemitteilung Lausitzer Füchse
Hockeyweb.de Bericht zum Tölz-Spiel
17.10.2005 | 00:51 Uhr von
Zaghaft angefangen, bärenstark aufgehört – Tölz schlägt Weisswasser

Axel Kammerer hat im Vorfeld der Partie mahnend den Finger gehoben. „Das wird unser schwerstes Heimspiel.“ Gegen den Tabellenletzten erwarten sogar die seit über zwei Jahren in Bescheidenheit lebenden Tölzer Eishockeyfans einen Erfolg. Dass die Füchse vielleicht gar nicht so schlecht wie ihr Tabellenplatz sind oder der jüngst vollzogene Trainerwechsel Motivationsressourcen freisetzen könnte, wird allerhöchstens als subsidiäre Randerscheinung wahrgenommen. Den heiß ersehnten Sieg schafften die Tölzer Buam dann auch. Allerdings war dafür eine nicht geringe Leistungssteigerung im Schlussabschnitt erforderlich, ehe das 5:2 (0:1,0:0,5:1) feststand. Vierzig Minuten war einzig das Bemühen zu erkennen, sämtliche Offensivbemühungen endeten bei der gut organisierten Defensive der Sachsen oder der eigenen Unzulänglichkeit wegen. Dann aber zeigten die Isarwinkler das Gesicht der letzten Heimspiele und überfuhren ihren Gegner, der gar nicht mehr wusste wie ihm geschah. ...weiter
Langsam ist nur noch Frust
17.10.2005 | 00:25 Uhr von
Das erste Auswärtsspiel mit den Füchsen führte Trainer Frederick Caroll gleich in seine „deutsche Heimat“ Bad Tölz. Alles andere als ein gutes Omen, wie sich heraus stellen sollte. Die Füchse begannen nervös, kassierten gleich zwei Strafzeiten. Die erste überstanden sie ohne Probleme, in der zweiten stand ihnen das Glück bei einer Riesenchance für die Gastgeber zur Seite.

Die Füchse brauchten rund zehn Minuten, um ins Spiel zu finden, hatten dann aber eine ganze Reihe von Einschussmöglichkeiten. Wikström, Müller und Sekera konnten aber auch größte Chancen nicht nutzen, bis endlich Morgan Warren mit einem Rückhandschlenzer den Puck am Löwen-Goalie Cavallin vorbei im Tor unterbrachte. ...weiter
Fred, jetzt ist Aufräumen angesagt!
16.10.2005 | 21:59 Uhr von
10.Spiel - 10.Niederlage
40 Minuten konnten die Lausitzer Füchse heute Abend das Spiel kontrollieren, verloren aber dennoch mit 2:5 (1:0,0:0,1:5) bei den Tölzer Löwen. Morgan Warren brachte die Carroll-Schützlinge in der 12.Minute an alter Wirkungsstätte in Führung. Davor und danach versäumten es aber die Weiwasseraner, mit einigen Toren, für eine zeitige Vorentscheidung zu sorgen. Besonders Kapitän Wikström sündigte bei der Chancenverwertung. So kam es, wie es kommen mußte. Kachur (44.), Harmer (47.), Stevens (ebenfalls 47.) sowie nochmals Harmer (53.) sorgten für die 4:1 Führung der Gastgeber. Nur noch Kempf konnte auf 2:4 (59.) verkürzen, bevor die Gastgeber in der 60.Minute noch einmal zum 5:2 Endstand ins leere Tor trafen. Somit stehen die Füchse mit immer noch nur 2 Punkten abgeschlagen am Tabellenende. Fred Carroll muß es jetzt schnellstmöglich gelingen, die Verunsicherung aus den Köpfen der Spieler zu bekommen, und darf aber auch nicht davor zurückschrecken, ehemalige Leistungsträger konsequent zu Höchstleistungen anzutreiben und bei Nichterbringung dieser, entsprechende Konsequenzen zu ziehen!
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