Natürlich werden wir als Fanpage der Lausitzer Füchse auch unseren Beitrag zum hoffentlich erfolgreichem Gelingen der Spendenaktion leisten. Gemeinsam mit dem Eissport Weisswasser eV werden wir ein paar Leckerbissen für Eishockeyliebhaber über das Internetauktionshaus eBay versteigern.
Fotos und alle weiteren Einzelheiten die nächsten Tage hier auf dieser Seite bzw. bei www.eissport-weisswasser.de!
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Weißwasseraner Füchse erringen Teilerfolg
15.06.2005 | 21:05 Uhr von
Stadt unterstützt Eishallenbetreibung mit 110.000 Euro / auch Vattenfall hilft
Die Weißwasseraner Stadträte haben am Abend einstimmig beschlossen, den Eissport bei der Eishallenbetreibung zu unterstützen. Demnach bezuschusst die Stadt die Betreibung mit 110.000 Euro. Außerdem werden vor der Übergabe der Eishalle an den Eissport (zum 1. August) Wartungsarbeiten in Höhe von 16.000 Euro durchgeführt. Das letzte Wort hat aber das Regierungspräsidium Dresden. Als Rechtsaufsichtsbehörde entscheidet es endgültig über den Zuschuss an die Füchse.
Ursprünglich hatte die CDU Fraktion einen Zuschuss in Höhe von 150.000 Euro gefordert. Auf Grund der angespannten Haushaltslage der Stadt Weißwasser, sah die Verwaltung aber keinen weiteren Spielraum.
Die Unterstützung ist aber an strenge Auflagen gebunden. So muss der Eissport seinen Jahresabschluss für die vergangene Saison offen legen. Außerdem müssen die Betreibungskosten monatlich an die Stadt gemeldet werden und bis zum 30.9.2005 muss ein Betreiberkonzept erstellt sein.
Der Energiekonzern Vattenfall hat bereits seine Unterstützung signalisiert und 100.000 Euro als Zuschuss für die Hallenbetreibung in Aussicht gestellt. Insgesamt betragen die Unterhaltskosten rund 280.000 Euro.
„Wir haben einen Teilerfolg errungen, denn noch immer fehlen rund 70.000 Euro für die Betreibung. Aber wir werden dieses Problem anpacken.“, so Füchse Geschäftsführer René Reinert.
Pressemitteilung Eissport Weisswasser eV und Lausitzer Füchse GmbH
Stadtratssitzung in WSW
15.06.2005 | 17:20 Uhr von
Nach ersten Meldungen von Radio WSW hat die Sitzung mit einer kurzen Ansprache von OB Rauh im nichtöffentlichen Teil begonnen. Dabei berief er sich zum wiederholten Male auf die Einhaltung des Haushaltskonsolidierungskonzeptes. Danach übernahm der für die Finanzen zuständige Bürgermeister, Herr Krause, das Wort und legte dem Stadtrat den Vorschlag der Stadtverwaltung vor: 110.000€ sollen bis zum 31.12.2005 (da endet das Haushaltsjahr) zur Betreibung der Eishalle bereitgestellt werden. Darin enthalten sind 63.000€ zur Wartung der Eishalle, 17.000€ zur Deckung der öffentlichen Lasten und die Personalkosten (30.000€) von 2 Angestellten der Stadt, deren Verträge auch noch am 31.12.2005 auslaufen, die aber meines Wissens nach, bisher immer extern zum Zuschuss gesehen wurden. Desweiteren wird die Stadt in den nächsten 10 Tagen noch Aufträge im Wert von 16.000€ auslösen, die zur Modernisierung/Reparatur der Eisanlage verwendet werden. Insgesamt würde sich der Zuschuss der Stadt also auf 126.000€ belaufen. Der Vorschlag wurde vom Stadtrat EINSTIMMIG angenommen!
Die Lausitz bangt um ihre Eis-Füchse
15.06.2005 | 11:16 Uhr von
Keine Prognose, keine Vermutung, nicht einmal ein Gefühl. René Reinert zuckt nur noch mit den Schultern. „Ich habe überhaupt keine Vorstellung, wie die Entscheidung ausfallen wird“, meint der Geschäftsführer des EHC Lausitzer Füchse. Er bangt genauso wie die gesamte Anhängerschar des Eishockey-Zweitligisten. Es geht um das Überleben des Traditionsvereins aus Weißwasser. Das Schicksal liegt in den Händen der Stadträte, die heute über einen Betriebskosten-Zuschuss für die Eishalle entscheiden. „Wenn der nicht kommt, wissen wir auch nicht weiter“, sagt Reinert. Mit anderen Worten: Gibt das Parlament die vorgesehenen 150 000 Euro für die Hallenbetreibung nicht frei, ist der Klub mit seiner über 70-jährigen Geschichte am Ende. „Allein kann der Verein die 280 000 Euro Betriebskosten für die nächste Saison nicht stemmen“, erläutert Reinert. Eine Notfall-Variante, die bei einem Nein der Stadträte notwendig wäre, gibt es nicht. ...weiter
Letzte Hoffnung für die Füchse
14.06.2005 | 00:07 Uhr von
Die Tage des Lausitzer Eissports könnten gezählt sein. Morgen soll die Entscheidung darüber fallen, ob die Stadt Weißwasser die Betreibung des Eissportkomplexes doch noch mit 150.000 Euro unterstützt oder ob sie den Zuschuss tatsächlich von bisher 460.000 Euro auf Null fährt. "Käme es so, hätten wir als Verein keine Möglichkeit, den Betrieb in Eigenregie zu bewerkstelligen", lässt EHC- Geschäftsführer Rene« Reinert keine Zweifel an dem, was folgen würde: Das Ende der 73-jährigen Tradition des Eissportes in Weißwasser. Im Ringen um eine Lösung für den Eishallenbetrieb spielt Weißwassers Oberbürgermeister Hartwig Rauh eine bisher nicht zu durchschauende Rolle. Mehrfach erklärte das Stadtoberhaupt, dass Tierpark, Schwimmhalle und Bibliothek den Großteil des Geldes, welches für durch die Stadt zu erbringende freiwillige Leistungen zur Verfügung steht, aufbräuchten und für den Eishallenbetrieb kein Cent mehr übrig bliebe. Gleichzeitig ist Rauh aber einer der Schirmherren der Spendenaktion "Wir sind ein Team - gemeinsam für den Eissport in Weißwasser", die bisher 50.000 Euro einspielte. Vor drei Wochen reihte sich Rauh in den Demonstrationszug gegen "Rauhe Sitten" im Weißwasseraner Eishockey ein und marschierte so praktisch gegen sich selbst. ...weiter
Bully in letzter Minute
13.06.2005 | 23:12 Uhr von
Oberbürgermeister Rauh hatte zu einem Sondierungsgespräch über die Finanzierung der Eishalle eingeladen. Morgen entscheiden die Stadträte.
Ein Bully in der letzten Minute ist oftmals die letzte Chance, über Sieg oder Niederlage eines Eishockeyspieles zu entscheiden. Die Chance liegt in der Eroberung der schwarzen Scheibe und einem schnellen Angriff.
Um in der Eishockeysprache zu bleiben, es läuft die 60. Minute, um eine Entscheidung für den Erhalt des Eishockeysportes in Weißwasser herbeizuführen. Es geht um die Beteiligung der Stadt an der Betreibung der Eishalle.
Mit am Tisch saß am Sonntagabend im Rathaus von Weißwasser auch der sächsische Wirtschaftsminister Thomas Jurk. Der Minister hatte sich ebenso wie der Landrat zur Vermittlung in dem verfahrenen Streit zwischen der Stadt und dem Eishockeyverein als Vermittler angeboten. ...weiter
Sachsen ebnet den Weg für Haushaltsmittel
13.06.2005 | 14:17 Uhr von
Uns liegen derzeit Informationen vor, dass die Sächsische Landesregierung das so genannte Haushaltssicherungsgesetz für ein Jahr außer Kraft setzen wird.
Damit wird der Weg für die Stadt Weißwasser geebnet, zusätzliche Mittel für den Eissport freizugeben. Der Stadtrat könnte damit am Mittwoch seine Zustimmung für die 150000 Euro geben. Es steht zu erwarten, dass die Mehrheit der Stadträte dafür stimmen wird, denn letztlich hat auch Vatenfall angedeutet ein ähnlich hohes Sümmchen beizusteuern (zusätzlich zu den bisherigen Sponsorenleistungen), solange auch die Stadt Weißwasser ihr Engagement für den Eissport aufrecht erhält.
Damit haben Innenminister Jurk und Sozialministerin Orosz sowie Landrat Lange der Stadt Weißwasser die benötigten Türen geöffnet, das letzte Wort haben aber die Stadtväter in Weißwasser.
Zukunft der Füchse bleibt weiter ungewiss
13.06.2005 | 10:45 Uhr von
Gestern keine Einigung über Hallenbetreibung
Das Stadtoberhaupt gibt sich weiterhin zurückhaltend, die sportliche Leitung macht derweil keinen Hehl mehr aus ihrer Skepsis an der Ernsthaftigkeit der kommunalen Hilfsbemühungen: Zwei Tage vor der entscheidenden Stadtrats sitzung bleibt die Bewirtschaftung des Eissport-Komplexes in Weißwasser und damit die Zukunft der Lausitzer Füchse ungewiss. Immerhin sind nun die rechtlichen Bedingungen klar, unter denen die Stadt trotz finanzieller Probleme einen Zuschuss in Höhe von 150 000 Euro zahlen könnte. «Wir müssen der Kommunalaufsicht nachweisen, dass wir langfristig einen ausgeglichenen Haushalt hinbekommen» , ...weiter
Offener Brief vom Stadtrat Herrn Mäder
13.06.2005 | 10:02 Uhr von
Offener Brief an Herrn Oberbürgermeister Rauh, Bürgermeister Krause & alle Stadträte der Stadt Weißwasser
Mit diesem Schreiben möchte ich Sie noch einmal auf die Dringlichkeit des Erhaltes der Betreibung des Eissportkomplexes in Weißwasser hinweisen.
Die Bürgermeister & Stadträte haben die Aufgabe für die Bürger der Stadt Weißwasser da zu sein. Dies bedeutet die Lebensqualität in der Stadt zu erhalten bzw. zu verbessern sowie für die Unternehmen der Region vernünftige Bedingungen zur Ausübung Ihrer Tätigkeit zu schaffen. Deshalb wurden wir von den Bürgern dieser Stadt gewählt. Nach bestem Wissen und Gewissen sollten unsere Entscheidungen daher sein!
Wie steht es um das beste Wissen und Gewissen bei einer Verweigerung von 150.000,- € Zuschuss für die Betreibung des Eissportkomplexes?
Kurzsichtig gesehen spart die Stadt ca. 125.000,- € jährlich ein. Ca. 25.000,- € würde der Leerstand jährlich kosten. Aber dies ist leider nur sehr kurzsichtig gesehen. Schon bei einer Rechnung über 6 Jahre Leerstand ergeben sich Kosten für die Stadt von 150.000,- €! Auch dies wäre eine kurzsichtige Betrachtung der Angelegenheit.
Auf was kommt es wirklich an? ...weiter
Noch kein Ergebnis
13.06.2005 | 00:16 Uhr von
Der gestrige „Krisengipfel“ konnte noch keine Wende in der künftigen Finanzierung des Eishockeys in Weißwasser herbeiführen, erfuhr die SZ gestern auf Nachfrage. Staatsminister Thomas Jurk, Landrat Bernd Lange, Oberbürgermeister Hartwig Rauh und Vertreter des Eissportvereins berieten gestern über zwei Stunden. Zu einem konkreten Ergebnis kamen sie jedoch nicht. Damit bleibt weiter offen, ob die Stadt Weißwasser ihren finanziellen Zuschuss über 150 000 Euro auch in der kommenden Saison aufbringen wird. OB Rauh hatte sich dagegen ausgesprochen. Heute beschäftigt sich der Ältestenrat mit dem Thema. Am Mittwoch tagt der Stadtrat, wo eine Entscheidung erwartet wird. Dieser Tag wird damit zu einem Schicksalstag, ob die Stadt dem Eishockey eine weitere Chance gibt oder nicht. (SZ)