Offiziell tritt Dietze zurück, weil "eine vernünftige Zusammenarbeit zwischen der Kommune und mir zur Zeit nicht mehr möglich ist", hatte der umtriebige Manager verlauten lassen. Er fühle sich als Reizfigur, die einer Einigung mit der Stadt über das Eishockey in der Zukunft im Wege stehe.
Hintergrund: Die Stadt will sich aus der Betreibung der Eishalle komplett zurückziehen, keinen Cent der bisher rund 400.000 Euro im Jahr mehr ausgeben. Trotzdem dürfte das Verhältnis Dietze`s zur Stadt nicht der wahre Rücktrittsgrund sein: Vielmehr können sich Füchse-Gesellschafter Reinert und Manager Dietze nicht riechen. Als Dietze Ende 2003 einen schweren Herzinfarkt erlitten hatte, war Reinert zur Stelle und übernahm die Geschäftsführung. ...weiter
Deutschland unterliegt knapp
03.05.2005 | 22:49 Uhr von
Bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in Wien unterlag das Deutsche Team der Tschechischen Nationalmannschaft knapp mit 2:0 (1:0,0:0,1:0). Dabei verkauften sich die Deutschen nach dem schnellen Führungstreffer der Tschechen in Überzahl in der 8. Minute durch Pavel Kubina recht teuer und konnten das Spiel lange offen halten. In der 40. Minute hatten die Deutschen dann wohl die größte Chance, doch der Puck sprang vom Innenpfosten zurück aufs Eis. Eine 5-3-Überzahl im Schlussabschnitt konnten die Deutschen ebenfalls nicht zu ihren Gunsten nutzen. In der 54. min erzielte Petr Sykora dann das spielentscheidende Tor zum 2:0. Insgesamt ein verdienter Sieg für die Tschechen. Jaromir Jagr musste nach einem Stockschlag von Schauer verletzt das Eis verlassen. Sein weiterer Einsatz bei der WM ist ungewiss, ein bitterer Verlust für die Tschechen. Dennoch war bei der Truppe von Greg Poss eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Spiel gegen Kasachstan am Sonntag zu erkennen. Robert Müller im Tor der Deutschen sah zwar beim ersten Gegentor nicht sicher aus, als ihm der Puck durch die Schoner huschte, aber Müller konnte sich im gesamten Spielverlauf mehrfach auszeichnen. Am Donnerstag müssen die Deutschen dann gegen die Schweiz antreten. ...weiter
Morgan Warren verstärkt Lausitzer Füchse
03.05.2005 | 15:21 Uhr von
Die Lausitzer Füchse haben sich für die nächste Saison die Dienste von Morgan Warren gesichert. Der kanadische Stürmer spielte zuletzt beim EC Bad Tölz in der 2. Bundesliga. Dort kam er in 61 Spielen auf 27 Tore und 20 Vorlagen. Warren ist 25 Jahre alt, 1,88 cm groß und 88 kg schwer.
Vor seinem Wechsel nach Bad Tölz spielte der Stürmer in der AHL (zweithöchste Liga in Nordamerika) für die St.John`s Maple Leafs.
Morgan Warren ist nach Lars Müller der zweite Neuzugang bei den Lausitzer Füchsen. Müller wechselte aus Schweinfurt nach Weißwasser.
Kreitl unterschreibt Vertrag für neue Saison
Die Lausitzer Füchse haben sich mit einem weiteren Leistungsträger aus dem letztjährigen Kader geeinigt. Michael Kreitl bleibt eine weitere Saison in Weißwasser. Der 29- jährige Stürmer schoss in der vergangenen Spielzeit in 54 Spielen 13 Tore und bereitete 19 Treffer vor.
Nicht mehr zum Kader gehören Jörg Wartenberg und Benjamin Thiede. Beide Spieler haben eine Frist zur Aufnahme von Vertragsgesprächen verstreichen lassen.
Pressemitteilung Lausitzer Füchse
Bares wechselt nach Landshut
02.05.2005 | 21:33 Uhr von
Der nächste Abgang aus dem Kader der Füchse ist seit heute amtlich. Petr Bares wechselt für vorerst ein Jahr zum EV Landshut. Der 35jährige Verteidiger, der vor der letzten Spielzeit vom EHC Wolfsburg in die Lausitz gewechselt war, hatte zuvor viele Jahre beim ERC Ingolstadt gespielt. Für die Lausitzer Füchse erzielte er in 51 Spielen insgesamt 3 tore und 14 Vorlagen. An seiner neuen Wirkungsstätte soll er mit seiner Erfahrung die junge Verteidigung der Cannibals ergänzen.
Sein neuer Chef wird Danny Naud sein, der vom Vizemeister der 2. Liga, dem EHC Straubing nach Landshut wechselte. Naud war im letzten November in Bietigheim entlassen worden und heuerte nur wenige Tage später beim Tabellenführer Straubing an, dort hatte Kevin Gaudet seine Koffer gepackt und eine Trainerstelle bei den Hannover Scorpions angenommen.
Das Team von www.es-weisswasser.de wünscht Petr Bares alles Gute für die Zukunft.
Auftaktpleite für das Deutsche WM-Team
02.05.2005 | 08:18 Uhr von
Bei der A-Weltmeisterschaft in Wien musste das Deutsche Nationalteam am Sonntagabend seine erste Niederlage gegen Kasachstan hinnehmen. 1:2 (0:2,1:0,0:0) unterlagen die Mannen von Greg Poss. Bereits nach 90 Sekunden ging Kasachstan durch ein Tor von Upper in Führung. In der achtzehnten Minute erhöhte Koreshkov auf 0:2. Martinec erzielte in der letzten Minute des zweiten Drittels zwar noch den Anschlusstreffer für die Deutschen, aber das Spiel war damit bereits entschieden, denn die Abwehr der Kasachen stand wie eine Wand.
„Die Enttäuschung ist natürlich riesengroß. Es war das erwartet schwere Match und wir haben das ganze Match über die Nervosität nicht ablegen können. Der Druck war für einige offenbar doch zu groß“, so DEB-Sportdirektor Franz Reindl unmittelbar nach dem Match. Deutschland trifft nun im zweiten Vorrunden-Match am Dienstag auf Tschechien.
„Der Junge hat die Maße eines modernen Eishockeyspielers“, sagt das Weißwasseraner Trainer-Urgestein Rainer Mann, der Heimtrainer von Elia Ostwald ist. 1,98 Meter groß und 94 Kilogramm schwer lauten die beeindruckenden Zahlen des jungen Mittelstürmers.
Aber allein deswegen schafft man noch lange nicht den Sprung in die Nachwuchs-Auswahlmannschaften des deutschen Eishockeybundes. „Elia kann das Spiel lesen und damit eine Sturmreihe führen, selbst Tore schießen, natürlich körperbetont spielen und sich auch an ein vorgegebenes Spielsystem anpassen“, nennt Rainer Mann die Stärken seines Schützlings. ...weiter
Kreitl vor Vertragsverlängerung...
30.04.2005 | 09:08 Uhr von
... bei den Lausitzer Füchsen
Bedenkzeit für den Angreifer läuft heute ab
Michael Kreitl würde seinen Vertrag in Weißwasser gern verlängern und auch in der kommenden Saison für die Lausitzer Füchse in der 2. Eishockey-Bundesliga spielen. Das bestätigte der Stürmer gestern auf RUNDSCHAU-Nachfrage.
Gleichzeitig kündigte er für die nächsten Tage die entscheidenden Vertragsgespräche mit Füchse-Geschäftsführer René Reinert an.
«Wir haben bereits telefoniert und über die neue Situation nach dem Abschied von Manager Klaus Dietze gesprochen. Die Tendenz geht dahin, dass ich bleibe» , sagte Kreitl.
Der 29-jährige Angreifer hatte sich nach dem Saisonende eine Bedenkzeit erbeten. Diese Frist läuft heute ab. In der vergangenen Spielzeit erzielte er in 50 Partien elf Tore und gab 19 Vorlagen. Kreitl: «Es war ein gutes Jahr in Weißwasser. Deshalb bin ich gesprächsbereit.»
(Frank Noack)
Stadt Weißwasser und Füchse rücken wieder enger zu
28.04.2005 | 23:07 Uhr von
Antrittsbesuch von Geschäftsführer René Reinert und Vereinsvorsitzenden
Durch den Einsatz des Weißwasseraner Oberbürgermeisters Hartwig Rauh, konnte sich gestern die neue Führung des Eissport Weißwasser kurzfristig den Stadtverordneten vorstellen. In erster Linie galt der "Antrittsbesuch" dem Abbau von Spannungen, die es zwischen den bisherigen Füchse- Verantwortlichen und der Stadtverwaltung gegeben hatte.
René Reinert nutzte die Gelegenheit den Stadtverantwortlichen die aktuellen Veränderungen beim Eissport Weißwasser zu erklären, die verschiedenen Problemstellungen zu erläutern und die weitere Vorgehensweise vorzustellen. Dabei hob er hervor, dass es zukünftig zwischen Verein und Spielbetriebs GmbH eine partnerschaftliche Zusammenarbeit geben wird, in der man gemeinsam an dem übergeordneten Ziel ,, Erhalt des Eissports in Weißwasser mit Profi -und Nachwuchssport, arbeiten wird. ...weiter
Der Fuchsbau als Großbaustelle
28.04.2005 | 11:15 Uhr von
Geschäftsführer Reinert träumt von der DEL – zunächst muss er aber das Überleben sichern. René Reinert hat eine kühne Vision. Er hat aber auch viele Probleme zu lösen. „Perspektivisch ist es unser Ziel, im oberen Drittel der 2. Liga mitzuspielen. Mit den entsprechenden Voraussetzungen wäre der Aufstieg in die DEL natürlich ein schöner Traum“, betont der neue Alleingeschäftsführer der Lausitzer Füchse. Im Moment gleicht der Fuchsbau in Weißwasser allerdings noch einer Großbaustelle. Denn nach dem Rücktritt des langjährigen Managers Klaus Dietze am Dienstag (die RUNDSCHAU berichtete) muss der Logistik -Unternehmer erst einmal das blanke Überleben des Traditionsvereins absichern. Reinert weiß, dass ihn viel Arbeit erwartet: „Die Kuh ist noch längst nicht vom Eis. Im Gegenteil, sie ist mit drei Beinen eingebrochen.“ Hier die wichtigsten Probleme der Füchse. ...weiter