Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
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Manager Klaus Dietze kehrt dem Fuchsbau den Rücken
27.04.2005 | 08:27 Uhr von
"Wir haben uns im gemeinsamen Einvernehmen entschlossen, unsere Partnerschaft zum 31. Juli 2005 zu beenden." Mit diesem Satz zog Klaus Dietze, Geschäftsführer und Manager der EHC Lausitzer Füchse Spielbetriebsgesellschaft, gestern einen Schlussstrich unter die sechs Jahre andauernde Tätigkeit in Weißwasser und geht zurück nach Leipzig. Grund für den Rücktritt ist das belastete Verhältnis zur Stadt: "So lange ich da bin, wäre das Verhältnis zur Kommune kaum noch zu kitten. Mit dem Führungswechsel und einem Mann aus der Region an der Spitze können die Disharmonien hoffentlich beseitigt werden", will Dietze den Weg frei machen für den Erhalt des Profieishockeys in der Lausitz. Neuer Mann an den Schalthebeln der Füchse-Zentrale wird René Reinert. Der Unternehmer aus Schleife muss nun kurzfristig gleich mehrere Krisenherde bekämpfen. ...weiter
Dietze geht – Problem bleibt
27.04.2005 | 08:17 Uhr von
Auffällig oft rieb sich Klaus Dietze die Augen. Seine Stimme wirkte zittrig. Nervös setzte er seine Brille auf und ab. Es fiel ihm wohl doch nicht leicht, seinen Rückzug aus Weißwasser zu verkünden. Sechs Jahre arbeitete er als Manager in der Eishockey-Hochburg. Am 31. Juli endet sein Vertrag mit dem EHC Lausitzer Füchse, gab er gestern bekannt.Damit sind nun alle Spekulationen, die in den vergangenen Tagen Wellen schlugen, beendet. Zumindest von offizieller Seite. Weiter orakelt werden darf aber über die Hintergründe der Trennung. ...weiter
Bemühte Harmonie beim Dietze-Abschied
27.04.2005 | 08:11 Uhr von
Scheidender Manager lobt seinen Nachfolger und attackiert die Stadt Weißwasser.
Um 16.22 Uhr überreichte gestern Manager Klaus Dietze symbolträchtig eine Anstecknadel der Lausitzer Füchse an seinen Nachfolger René Reinert. Nach sechs Jahren in Weißwasser gab der 61-jährige Leipziger seinen Abschied aus Weißwasser bekannt. Die Trennung zum 31. Juli sei in Abstimmung mit den Gesellschaftern der Spielbetriebs-GmbH erfolgt. Dietze machte sein zerrüttetes Verhältnis zur Stadtverwaltung für diesen Schritt verantwortlich. «Eine vernünftige Zusammenarbeit zwischen der Kommune und mir ist seit einiger Zeit nicht mehr möglich. Die Person Klaus Dietze hat sich offenbar zu einer Reizfigur entwickelt. Ich hoffe, dass sich diese Disharmonien durch den Führungswechsel ausräumen lassen» , erklärte Dietze.
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Dr. Klaus Dietze verläßt die Füchse
26.04.2005 | 19:05 Uhr von
Was die Gerüchteküche in Weißwaser schon lange munkelte ist seit heute offiziell. Auf der kurzfristig anberaumten Pressekonferenz der Füchse-Spielbetriebs-GmbH gab Manager Dr. Klaus Dietze bekannt, dass das Arbeitsverhältnis zwischen der GmbH und seiner Person nach sechs Jahren einvernehmlich zum 31.07.2005 beendet wird. Als hauptsächlicher Grund wurde hierfür das zerüttete Verhältnis zur Stadt Weißwasser genannt, die die Stadtväter häufig mit seiner Person in Verbindung gebracht haben. Mit dieser Entscheidung, so räumte der Doc ein, soll der Weg frei gemacht werden für einen neuen und unbescholtenen Mann aus der Region, der in die Verhandlungen mit der Kommune wieder mehr Bewegung bringen soll. Dieser junge Mann wird Mitgesellschafter und Geschäftsführer Rene Reinert sein.
Ferner gab es Informationen über den derzeitigen Stand der Vertragsverhandlungen im Profi-Kader. Feste Kontrakte gibt es derzeit bereits mit Rohrbach, Sekera, Wikström, Bartlick, Vait, Kempf, Pohling, Leyva und Glaser. Vorverträge bzw mündliche Einigungen herrschen derzeit mit Lindmark (wird sich im Mai einer Knie-OP unterziehen), Elwing und Mücke. Aus dem eigenen Nachwuchs werden die Spieler Wehrlich (3. Goalie), Ostwald und Noack hinzu kommen. Noch keine Klarheit hingegen herrscht bei Wartenberg, Kreitl, Thiede und Koalick. Als fester Abgang steht Linke (Dresden) fest und als bisher einziger Neuzugung ist Lars Müller (Schweinfurt) bekannt. ...weiter
Der Rücktritt
25.04.2005 | 23:02 Uhr von
Er hat es nicht leicht gehabt in Weißwasser, und dennoch hat er so viel bewegt wie kaum ein anderer. Heute, nach sechs Jahren, tritt Klaus Dietze zurück. Manager bei den Eishockey-Füchsen zu sein, war immer ein Platz auf dem Schleudersitz. Kaum einer hat es länger als zwei Spielzeiten ausgehalten. Dietze blieb sechs Jahre, hat Höhen und Tiefeb erlebt. Bei seinem Amtsantritt prophezeiten nicht Wenige, dass er nur einen Winter tanzt. Spätestens bei der Insolvenz der Füchse vor drei Jahren wünschten seine Kritiker auch seinen Abgang. Doch so wollte der Leipziger nicht zurücktreten. Er holte noch mehr Sponsoren heran, führte aus der Insolvenz den neu gegründeten EHC Lausitzer Füchse über die Oberliga wieder in die 2. Bundesliga und trug dazu bei, die Klasse nach dem Aufstieg zu halten.

Natürlich macht man sich in sechs Jahren auf der Position des Managers nicht nur Freunde. Dietze ist auch keiner, der leicht klein bei gibt. Ein eigensinniger Kopf, der sich nicht scheut, sich auch unbeliebt zu machen. So, als er die Eltern von Eishockey-Schülern aufforderte, einen höheren Eigenbeitrag an den Ausrüstungskosten zu tragen. Früher war das alles kostenlos. Doch die Verhältnisse sind nicht mehr so. Er legte sich mit Fanclubs an, als er deren seit Jahren angestammte Plätze für den Ausbau von Sitzplätzen reklamierte. Und er wurde auch mal laut, wenn Beschlüsse der Gesellschafter in seinen Augen kleinkariert gestrickt waren.

Er hat viel bewegt, weil er auch wie kein anderer polarisiert hat. Mit Klaus Dietze verlässt ein charismatischer Kopf die Eishockeybühne.
(Wolfgang Nagorske)

Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil WSW vom 26.04.05
Muss auch Manager Dietze gehen?
23.04.2005 | 10:23 Uhr von Admin
Weitere Personalentscheidungen bei den Lausitzer Füchsen für Dienstag angekündigt

Bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser zeichnet sich die nächste spektakuläre Personalentscheidung ab. Nach dem Rücktritt von Ludwig Thomaschk als Präsident des Gesamtvereins verdichten sich die Anzeichen dafür, dass auch Klaus Dietze den Fuchsbau verlassen muss. Der Manager des Zweitliga-Profiteams ist durch die Ereignisse der letzten Tage schwer unter Druck geraten. In der nächsten Woche sollen weitere Personalentscheidungen bekannt gegeben werden. Fakt ist: Der Countdown läuft! Nur über das Ergebnis schweigen sich die handelnden Personen – zumindest öffentlich – noch aus. Klaus Dietze bestätigte der RUNDSCHAU lediglich, dass am Dienstag die Gesellschafter der Profi-Spielbetriebs-GmbH zu einer wahrscheinlich weg- weisenden Beratung zusammenkommen werden. Die dort getroffenen personellen Entscheidungen sollen anschließend auch öffentlich bekannt gegeben werden. Steht ...weiter
Rücktritt mit Folgen?
22.04.2005 | 06:54 Uhr von
Der Rücktritt des ESW-Präsidenten Ludwig Thomaschk offenbart tiefe Risse zwischen Verein und Profiabteilung. Wackelt jetzt auch Klaus Dietze?
Beim Eissport Weißwasser brodelt es. Aus einer Männerfreundschaft sind erbitterte Feinde geworden. Es war der Manager der Eishockey-Füchse Dr. Klaus Dietze, der Ludwig Thomaschk bewegte, sich doch an die Spitze des Gesamtvereins zu setzen, da sich Dietze nur noch um den Profisport kümmern wollte.

Zwei Jahre ist das her. Die einstige Freundschaft ist zerbrochen. Ludwig Thomaschk hat seinen Rücktritt erklärt und erhebt schwere Vorwürfe gegen seinen ehemaligen Mitstreiter Klaus Dietze.
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Dünnes Eis
22.04.2005 | 06:43 Uhr von
Wer vor zwei Jahren geglaubt hatte, das Eishockey-Schiff Weißwasser kommt auf Dauer in ruhigeres Fahrwasser, sieht sich heute getäuscht. Damals hatte es nach einer turbulenten Wahlversammlung der neue Präsident Ludwig Thomaschk verstanden, den zerstrittenen Verein wieder zu einer stärkeren Einheit zu führen.

Doch die damals wieder gewonnene Ruhe ist längst dahin. Mit dem Rücktritt des Präsidenten wurde sichtbar, der Neuanfang bewegte sich auf dünnem Eis, in das Verein und Profiabteilung nun wieder einmal eingebrochen sind.

Es ist schwer zu verstehen. Sowohl Thomaschk als auch Dietze haben sich in ihre Aufgaben reingekniet, beide brennen für den Eishockeysport in Weißwasser und darüber hinaus. Gibt es im Vorstand des Vereins und in der Profiabteilung niemanden, der hier vorbeugend vermitteln konnte? War das offensichtlich schon seit Monaten schwelende Feuer nicht vorbeugend zu löschen?

Diese Fragen stellen sich Tausende Fans in der ganzen Region. Verein und Profiabteilung stehen vor einem Neuanfang. Wieder einmal.
(Wolfgang Nagorske)

Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil WSW vom 22.04.05
Stürmender Präsident
22.04.2005 | 06:36 Uhr von
Dirk Rohrbach ist Profi und auch Vereinsfunktionär bei den Lausitzer Füchsen
Er ist einer der Leistungsträger bei den Lausitzer Füchsen. In der abgelaufenen Spielzeit erzielte Dirk Rohrbach 25 Tore für den Tabellensiebten der 2. Liga. Seit Mittwoch ist der Außenstürmer zumindest übergangsweise auch Vereinspräsident des ES Weißwasser und sorgt damit für ein Novum im deutschen Eishockeysport. Denn Rohrbach kämpft nicht nur um den Klassenerhalt mit den Profis, sondern auch für den Erhalt der Nachwuchsabteilung im Traditionsverein.
«Ich bin in Weißwasser aufgewachsen und hänge an diesem Verein. Deshalb ist es für mich selbstverständlich, dass ich in der Notsituation aushelfe» , sagt der 32-Jährige. Rohrbach und der bisherige Vize-Präsident Klaus Riehle haben die Leitung kommissarisch von Ludwig Thomaschk übernommen, der am Mittwoch auf der Mitgliederversammlung wegen der Probleme beim geplanten Hallenneubau überraschend von seinem Amt zurückgetreten war (die RUNDSCHAU berichtete). Bis Sommer, so ist es zwischen dem neuen Führungsduo vereinbart, soll Dirk Rohrbach den Hut als Präsident aufhaben. Anschließend wird Klaus Riehle einspringen, damit sich der Stürmer seinem eigentlichen Job widmen kann: Der Vorbereitung auf die neue Saison in der 2. Liga. Denn: «Noch sehe ich mich in erster Linie als Spieler und nicht als Funktionär» , betont Rohrbach. ...weiter
Das Personalkarussell dreht sich
21.04.2005 | 06:26 Uhr von
Mit dem erstmaligen Gewinn des Oberliga-Meistertitels ging für die Dresdner Eislöwen am Dienstagabend eine grandiose Saison zu Ende. Nach einem Feier-Marathon, den die Cracks nach der letzten Partie in der Diskothek Arteum ausklingen ließen, freuen sich die meisten jetzt auf den verdienten Urlaub. ...weiter
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