Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
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Griechische Füchse
11.03.2005 | 12:02 Uhr von
Die Lausitzer Cracks haben heute Abend in Weißwasser die Chance, mit einem Sieg über den Tabellenletzten die Träume ihrer Fans vorfristig zu erfüllen.
Ein klein wenig Aberglaube scheint bei Füchse-Manager Klaus Dietze doch mitzuschwingen. Eine Party, auf der heute Abend der Einzug in die Playoffs und der damit verbundene Klassenerhalt gefeiert werden könnte, ist nach seinen Worten erst einmal nicht organisiert. Glück soll so etwas ja nicht bringen, und außerdem: "Es würde ja auch überheblich wirken und wäre das völlig falsche Signal an die Mannschaft. Erst wird gearbeitet und dann gefeiert." Aber, wenn es so weit kommen würde, sei schnell etwas improvisiert, fügt der Manager-Fuchs augenzwinkernd hinzu. ...weiter
Spagat im Fuchsbau
11.03.2005 | 07:10 Uhr von
Heute gegen Kaufbeuren / Trainer Sekera warnt vor Überheblichkeit
Die Lausitzer Füchse stehen heute Abend vor einem schwierigen Spagat: Einerseits wollen sie sich mit einem Heimsieg in der Partie gegen den ESV Kaufbeuren (Beginn um 19.30 Uhr) endgültig einen der ersten acht Play-off- Plätze sichern. Andererseits hat ihnen Trainer Horymir Sekera den Blick auf die Tabelle untersagt. Denn die Gäste kommen zwar als Schlusslicht nach Weißwasser, sie haben zuletzt aber eine deutlich ansteigende Formkurve nachgewiesen.
Im Fuchsbau ist jedenfalls alles angerichtet für ein rauschendes Eishockey-Fest, das am späten Abend zu einer griechischen Party werden soll. Denn mit einem Erfolg gegen Kaufbeuren würden die Füchse die Ankündigung ihres Managers Klaus Dietze in die Tat umsetzen. «Wir wollen die Griechen der 2. Liga werden» , hatte er augenzwinkernd vor der Saison mit Blick auf den völlig überraschenden Titelgewinn der griechischen Nationalmannschaft bei der Fußball-Europameisterschaft betont. Mindestens Platz acht und damit der vorzeitige Klassenerhalt – das wäre in der Tat eine Riesensache für den Liga-Neuling, der im Sommer nur wegen der finanziellen Probleme in Bad Nauheim aufsteigen durfte. ...weiter
SZ-Interview mit Mattias Wikström
10.03.2005 | 17:31 Uhr von
Siege verleihen Flügel
Kapitän Mattias Wikström ist vom Klassenerhalt der Lausitzer Füchse in der 2. Bundesliga überzeugt.

Mal Hand aufs Herz: Haben Sie noch Kraft für die letzten beiden Punktspiele am Wochenende?
Auf jeden Fall. Die beiden Siege zuletzt haben uns Flügel verliehen. An der Kraft hat es in den Spielen zuvor auch nicht gelegen. Es war eine reine Kopfsache.

Die Mannschaft hat ihren Vorsprung auf die Abstiegsrunde beinahe aufgebraucht. Ist nach den zwei jüngsten Siegen die Blockade gelöst?
Ich denke schon. Wir haben einige Spiele vielleicht auf die leichte Schulter genommen. Einige dachten, die restlichen drei Siege, die wir noch brauchten, stellen sich von allein ein. Das war nicht so, und wir kamen ins Schwimmen. Alles redet in Weißwasser nur noch von der Feier nach dem Spiel. Aber Kaufbeuren muss morgen erst noch geschlagen werden. Wir dürfen uns diese Chance zum Einzug in die Play-offs nicht mehr nehmen lassen. Die Mannschaft muss noch einmal alles geben. Unterschätzen wird diesen Gegner niemand. Wir haben zweimal gegen sie verloren. Das sollte Warnung genug sein.

Hätten Sie denn einen Wunschgegner für die Play-offs?
Darüber sollte man reden, wenn es so weit ist.

Ehrlich?
Naja, gegen Regensburg hätte ich nichts einzuwenden.

Wenn der Verein Planungssicherheit hat, sprich die zweite Liga hält, beginnen die ersten Vertragsgespräche. Würden Sie denn bleiben?
Gern sogar. Meiner Frau und unserer Tochter gefällt es einfach hier. Das Umfeld passt. Die Mannschaft hält zusammen. Es macht Spaß.

Quelle: Sächsische Zeitung, Printausgabe Seite 11, vom 10.03.05
(Das Gespräch führte Sören Fiedler)
Ehrenamt mehr denn je gefragt
09.03.2005 | 17:11 Uhr von
Vertreter von Sportvereinen aus Weißwasser im Gespräch mit OB Hartwig Rauh
Zu einer Gesprächsrunde über die künftige Zusammenarbeit hatte Oberbürgermeister Hartwig Rauh Vertreter von Weißwasseraner Vereinen zu Wochenbeginn ins Rathaus eingeladen. Dieses Pfund, ehrenamtlich vor allem für Kinder und Jugendliche da zu sein, brauche Weißwasser künftig verstärkt, wandte sich Oberbürgermeister Hartwig Rauh am Montagnachmittag an die Vertreter von Weißwasseraner Sportvereinen. Dann legte Rauh die prekäre finanzielle Lage der Stadt dar und versuchte Verständnis zu finden, warum aus der Vergangenheit gewohnte Dinge künftig kaum noch machbar sind. Nicht, weil wir das nicht mehr wollen, sondern weil wir dazu gezwungen sind. ...weiter
Pressespiegel: Sächsische Zeitung vom 9. März 2005
09.03.2005 | 14:34 Uhr von
Die einen schlagen - die anderen spucken
Einen kleinen Seitenhieb kann sich Dirk Rohrbach nicht verkneifen. „Ach, wir hätten nichts dagegen, wenn wir in den Play-offs auf Regensburg treffen. Die liegen uns“, sagt der Weißwasseraner Stürmer. Die Zahlen belegen das sogar. In den vier Hauptrundenpartien der 2. Eishockey-Bundesliga holten die Lausitzer Füchse acht von zwölf möglichen Punkten gegen die Donaustädter. „Naja, man kann schon von einem Lieblingsgegner reden“, fügt Rohrbach hinzu – schmunzelnd.
Insgeheim gilt es wohl noch ein paar andere Rechnungen zu begleichen. Seit dem jüngsten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften vorigen Freitag in der Donau-Arena (2:3) kochen die Emotionen hoch. Trauriger Höhepunkt: Der EV Regensburg will im Nachgang gleich drei Lausitzer Spieler sperren lassen. In erster Linie haben es die Bayern auf Sean Gagnon abgesehen. Der Verteidiger schlug dem Regensburger Torjäger Mark Woolf im Zweikampf eine Fingerkuppe ab. ...weiter
Füchse: Regensburg handelt «populistisch»
09.03.2005 | 07:02 Uhr von
Weißwasser weist Vorwürfe des Gegners zurück
Wer hat wen provoziert« Ist ein Stockschlag eine vorsätzliche Körperverletzung» Mit diesen Fragen wird sich in den nächsten Tagen der Kontrollausschuss des Deutschen Eishockeybundes (DEB) befassen.
Seine Aufgabe: Er muss die Vorkommnisse während der Auswärtspartie der Lausitzer Füchse beim EV Regensburg am vergangenen Freitag aufarbeiten. Die Gastgeber haben sich per Fax an den Kontrollausschuss gewandt und eine Sperre gegen Füchse-Verteidiger Sean Gagnon gefordert. In Weißwasser sieht man den Untersuchungen gelassen entgegen. Füchse-Manager Klaus Dietze warf dem Kontrahenten in einer Stellungnahme an den DEB «populistische Gründe» vor, «um von der Heimniederlage der Regens burger abzulenken» . ...weiter
Stellungnahme der Füchse-Verantwortlichen
08.03.2005 | 18:19 Uhr von
Folgende Stellungnahme haben die Lausitzer Füchse heute zu den Ereignissen in Regensburg (am 4. März) abgegeben und an den Kontrollausschuss des Deutschen Eishockey- Bundes geschickt.

Wie wir vom ESBG Geschäftsführer Herrn Bauer erfuhren, haben die „Eisbären Regensburg“ beim Kontrollausschuss des DEB Sperren gegen die Spieler Gagnon, Sekera und Elwing, wegen verschiedener Vorkommnisse beim Spiel in Regensburg beantragt.

1. Der Stockschlag von S. Ganon in der 23. Minute wurde vom Schiedsrichter Sander mit einer 5 Minuten plus Spieldauerstrafe geahndet. Diese Handlung von Gagnon im Nachhinein als vorsätzliche Verletzung darzustellen, betrachten wir als bösartige Unterstellung, für die es keinerlei Beweise gibt. Die Verwendung solcher Formulierungen, wie „Schläger wie eine Axt, wie eine Hacke bzw. wie ein Golfschläger benutzt“ um, wie weiter gesagt wurde „mit der Absicht den Spieler Woolf zu verletzen“, dient einzig und allein populistischen Gründen, um von der Heimniederlage der Regensburger abzulenken. ...weiter
Singen und siegen
08.03.2005 | 16:52 Uhr von
Die Lausitzer Füchse proben bereits für die Play-off-Party am Freitag
Es ist natürlich nur ein Gerücht, dass die Heimatstadt der Lausitzer Füchse demnächst in Weißwasserakis umbenannt wird und Manager Klaus Dietze die griechische Staatsbürgerschaft beantragen möchte. Gleichwohl fehlt dem Aufsteiger lediglich noch ein einziger Sieg, um sein Versprechen einzulösen, das im Sommer von so manchem Experten belächelt wurde.
«Wir wollen die Griechen der 2. Liga werden» , hatte Manager Klaus Dietze damals in Anlehnung an den völlig überraschenden Titelgewinn der griechischen Nationalmannschaft bei der Fußball-Europameisterschaft verkündet. Nach dem Sechs-Punkte-Wochenende mit dem 3:2-Auswärtssieg in Regensburg und dem beeindruckenden 7:1 zu Hause gegen den Tabellenzweiten EV Duisburg belegen die Füchse nun zwei Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde den siebten Platz. Mit einem Heimerfolg am Freitag gegen Schlusslicht ESV Kaufbeuren wäre Weißwasser endgültig in die Play-off-Runde eingezogen – und würde damit für «griechische Verhältnisse» in der 2. Liga sorgen. Immerhin hatte auch das Fachmagazin «Eishockey-NEWS» in seiner Saisonvorschau dem Liga- Neuling nur den 14. und damit letzten Tabellenplatz prognostiziert. ...weiter
Die "Griechen des Eishockeys"
08.03.2005 | 11:49 Uhr von
"Vielleicht schaffen wir es, die Griechen des Eishockeys zu werden", hatte Weißwassers Manager Klaus Dietze in Anspielung auf den überraschenden EM-Gewinn der Fußballer aus Hellas vor der Eishockey-Zweitligasaison orakelt. Inzwischen sind die Füchse auf guten "griechischen Pfaden", sprich: Auf dem Weg in die Playoffs. Dietze feierte am Sonnabend seinen 61. Geburtstag und wurde reichlich beschenkt. Erst gab es vorab drei Siegpunkte aus Regensburg (3:2). Nachträglich folgte der nächste Dreier mit einem überragenden 7:1-Erfolg über den EV Duisburg. Um die Play-offs auch theoretisch zu sichern, müssen die Füchse (momentan Siebter mit vier Punkten Vorsprung auf den Neunten Bietigheim) noch einmal drei Zähler einfahren. Das soll nun am Freitag im Heimspiel gegen Kaufbeuren gelingen. Der Stadion-Diskjockey sucht bereits die passende Musik heraus: "Griechischer Wein..." ...weiter
Füchse wehren sich gegen Vorwürfe
08.03.2005 | 11:25 Uhr von Admin
Möglicher Play-off-Gegner EV Regensburg will Sperren. Die Partie der Lausitzer Füchse beim EV Regensburg hat möglicherweise ein juristisches Nachspiel. EVR-Geschäftsführer Markus Schrör kündigte an, dass der Verein beim Kontrollausschuss des Deutschen Eishockeybundes (DEB) gegen die Füchse-Profis Sebastian Elwing, Martin Sekera und Sean Gagnon Sperren beantragen will. Gagnon hatte den Regensburger Mark Woolf durch einen Stockschlag den Finger gebrochen und kassierte dafür eine Spieldauer-Disziplinarstrafe. Elwing und Sekera sollen laut Schrör ( «Eine Schande fürs Eishockey» ) durch obszöne Gesten und Sprüche aufgefallen sein. Bei den Füchsen wurden die Vorwürfe mit Verwunderung aufgenommen.
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