Heute (Freitag) Morgen um 6.12 Uhr fand eine langjährige "Durststrecke" ihr vorläufiges Ende. Weißwassers Trainer Horymir Sekera hat mit seinen Schützlingen den Sonderzug nach Neuwied bestiegen, der etwa 350 Fans und Offizielle sowie die Füchse- Mannschaft zum Match zum SC Mittelrhein bringt. "Ich bin bestimmt 20 Jahre nicht mehr mit der Eisenbahn gefahren. Aber aus sportlicher Sicht ist die Tour nicht so optimal.", erklärt der EHC- Coach vor dem ersten Sonderzug der Weißwasseraner Vereinsgeschichte. Zwar sei die Fahrt gut, um die Verbindung zwischen Fans und Spielern zu verbessern. Jedoch sei man über 26 Stunden unterwegs, am Samstag erst nach 8.00 Uhr in der Lausitz zurück- und die Zeit für Training und Regeneration bis zum Heimspiel gegen den EC Peiting (Sonntag, 17.00 Uhr) damit sehr kurz. ...weiter
Lausitzer Füchse hoffen auf doppelte Premiere
26.02.2004 | 08:37 Uhr von
Team und Fans mit dem Sonderzug nach Neuwied / Zwei Siege im Visier
Die Lausitzer Füchse hoffen gleich auf eine doppelte Premiere. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte reisen Mannschaft und Anhänger morgen gemeinsam zu einem Auswärtsspiel. Beim SC Mittel rhein-Neuwied (Beginn um 20 Uhr) wollen sie den Grundstein für das erste Sechs-Punkte-Wochenende in der Meisterrunde der Oberliga legen. Am Sonntag gastiert dann ab 17 Uhr das Schlusslicht EC Peiting in Weißwasser. Zwei Siege an einem Wochenende – dieses Erfolgserlebnis durften die Füchse in den bereits absolvierten zehn Runden noch nicht feiern. Entsprechend groß ist der Druck, der derzeit auf dem Tabellenachten lastet. Denn: Nur die ersten acht Teams ziehen in die Play-off-Runde ein und spielen hier zwei Aufsteiger in die zweite Liga aus. Im Falle einer Füchse-Niederlage in Neuwied würde der morgige ...weiter
Füchse-Sonderzug nach Neuwied rollt mit 310 Fans
25.02.2004 | 16:29 Uhr von
Abfahrtszeiten vorverlegt / Start in Weißwasser um 6.12 Uhr
Die Planungen für den Füchse- Sonderzug am 27.2 nach Neuwied ist entgültig abgeschlossen. Mit 310 Füchsefans startet diese bislang einmalige Aktion. Dazu werden noch die Mannschaft, Sponsoren und Vereinsoffizielle mitreisen. Insgesamt cirka 350 Personen.
Die Deutsche Bahn hat folgenden Fahrplan bzw. Abfahrtszeiten bestätigt:
Abfahrtszeit Ort
6.12 Uhr Weißwasser
6.31 Uhr Spremberg
7.40 Uhr Cottbus (in Cottbus wird zuvor cirka 40 Min Aufenthalt sein)
8.27 Uhr Finsterwalde
8.46 Uhr Doberlug- Kirchhain
geplante Ankunft in Neuwied 16.47 Uhr
geplante Abfahrt in Neuwied 0.03 Uhr (28.2)
geplante Ankunft in Weißwasser 8.59 Uhr (28.2)
Als besondere Aktion erhalten alle Sonderzugteilnehmer einen Gutschein für das Weißwasseraner Sonnenstudio „sun and fun“ (Muskauer Straße). Der Wert beträgt 2,50 Euro. Gewinnen die Füchse werden es 5 Euro sein. Um diesen Gutschein zu erhalten, muss bei „sun and fun“ die Eintrittskarte aus dem Neuwiedspiel vorgelegt werden.
Aus Gründen der Sicherheit sei an dieser Stelle noch einmal darauf hingewiesen, dass im Zug nur Kunststoffflaschen und keine Glasflaschen mitgenommen werden dürfen.
Pressemitteilung Lausitzer Füchse
Beim Bier hört die Freundschaft auf
24.02.2004 | 22:14 Uhr von
Die Stadt Weißwasser streitet mit den Eishockey-Chefs der "Lausitzer Füchse" über die Ausschankrechte für das Eisstadion
Weißwasser ohne Eishockey ist wie Spreewald ohne Tourismus. Bislang stand die Stadt deshalb wie ein Mann hinter den "Lausitzer Füchsen". Doch jetzt wird ausgerechnet der Bierverkauf im Eisstadion zum Politikum. Das "Füchse"-Management hat bis heute keine Hallenmiete für die laufende Saison an die Stadt überwiesen, noch nicht einmal einen Mietvertrag unterzeichnet. Es knüpft die Unterschrift an die Übertragung der Ausschankrechte. Doch der Oberbürgermeister bleibt stur.
Sie haben einen ganzen Strauß voller Probleme: zu wenig Arbeit, zu viele Wohnungen, zu wenig Freizeitangebote, zu viele Drogenkonsumenten. Auf fünf Kilometern Länge müssen jetzt Fünfgeschosser abgerissen werden, weil seit der Wende jeder Dritte die Stadt verlassen hat. Mehr als jeder Vierte hat inzwischen keinen Job mehr. Einfach trostlos, würde sicher manch einer sagen. Doch da gibt es den Sport: Eishockey, eine Tradition, ein Lebensgefühl. Der Kampf der "Lausitzer Füchse" in der Oberliga um den kleinen schwarzen Puck verbindet die Weißwasseraner: Diejenigen, die all ihre eigenen Wünsche auf die Eisfläche projizieren, mit denen, die noch für sich selbst hoffen wollen und können. Wenn 2000 Kehlen die "Füchse" bei den Heimspielen nach vorne peitschen, tankt jeder auf seine eigene Weise Zuversicht.
"Die Atmosphäre im Stadion ist mit nichts vergleichbar, das Publikum geht richtig mit", schwärmt Oberbürgermeister Hartwig Rauh. Seine Augen funkeln, blitzen. "Wir müssen als Stadt positive Signale setzen. Und dazu gehört ganz sicher der Eissport." Doch dann runzelt er die Stirn. "Theoretisch", erklärt Rauh, "müssten wir jetzt aber reagieren: das Training des Profi-Teams einfach einmal ausfallen lassen oder das Licht in der Eishalle ausmachen." ...weiter
Arbeitsentwurf DNN-Artikel vom 24.02.04
23.02.2004 | 22:31 Uhr von
Irgendwie ist es ja immer alles eine Frage der Betrachtungsweise. Insofern konnten die Lausitzer Eishockeyfüchse am Wochenende den Vorsprung auf Tabellenplatz 9, der das Verpassen der Play- offs bedeuten würde, um einen Zähler (auf vier) vergrößern. Vergrößert hat sich allerdings auch der Rückstand auf Tabellenplatz 4 - nämlich von drei auf fünf Zähler - der Heimrecht im Play- off- Viertelfinale bedeuten würde und das erklärte Saisonziel der Weißwasseraner ist. Mit nur zwei Treffern am Wochenende in den regulären 120 Minuten Spielzeit erreichte man immerhin auch zwei Punkte. Jedoch wird diese "Art" Effektivität den Lausitzern auf ihrem angestrebten Weg zurück in Liga 2 kaum dienlich sein. Deshalb bedeuteten das 2:1 nach
Penaltyschießen gegen Dresden und das 1:3 in München eher einen Rückschritt. Zumal auch der zuletzt erkennbare spielerische Aufwärtstrend diesmal keine Fortsetzung fand. ...weiter
Arbeitsentwurf BILD Dresden-Artikel vom 24.02.04
23.02.2004 | 22:27 Uhr von
Eine bessere Motivationsspritze als den dümmlichen Spruch von Münchens Pressesprecher Carsten Zehm in der Münchener Abendzeitung vor dem Match der Lausitzer Füchse in der bayerischen Landeshauptstadt hätte es eigentlich nicht geben können: "Da trifft weltstädtische Bescheidenheit auf provinziellen Großkotz." Hintergrund dieses peinlichen Ausspruchs war die Verpflichtung von NHL- Haudegen Todd Gill bei den Füchsen, die dem Pressesprecher der Bayern auf den Magen geschlagen haben muss. Allerdings konnten die Weißwasseraner die "Vorlage" nicht nutzen und unterlagen 1:3. Auch, weil Zehm mit einer weiteren Äußerung Recht behielt: "Geld schießt keine Tore." Denn Gill selbst und seine Teamgefährten hatten Großchancen genug, um die Partie auf dem Eis der Olympia- Halle für sich zu entscheiden. Inzwischen hat sich Carsten Zehm offiziell entschuldigt. Und der EHC durch die unnötige Pleite den Anschluss an die obere Meisterrundentabellenhälfte etwas verloren. Zudem ist die "Siegesserie" in den Spielen ohne Top- Scorer Martin Sekera gerissen. "Egal wie: Martin ist für uns kaum zu ersetzen. Fehlt er, dann hängt die erste Reihe in der Luft.", sagte Vater und Coach Horymir Sekera. Das Match in München zeigte das schonungslos. Fakt ist, dass die Lausitzer nun stark unter Zugzwang im Kampf um das Play- off- Heimrecht (mindestens Rang 4) sind. Und auf zusätzliche Motivationshilfen a la Zehm nicht hoffen können... (Heinz Ludwig)
English Reports - for Canadian Supporters
23.02.2004 | 21:49 Uhr von
Lausitzer Füchse - Dresden Eislöwen 2:1 a.P. Friday 20/02/04 Foxes win key game 2-1 in Penalty Shot Out
The Lausitzer Füchse beat the Dresden Eislöwen 2:1 at home in the local Derby on Friday Night. The Foxes had a good start and a lot of chances to score but no goals. An Kasperczyk goal put the Icelions ahead but 5 minutes later Markus Kempf equalised. It was an assisted goal by Todd Gill. Two goalless periods were followed. Both Teams had some more chances but the Goalies Itämies and Ackers had an good Night and saved for their Team. Ludwig from Foxes and Calce from Icelions had one Minute before end the Chance for winning goal but the game went to Overtime. No further goals and the game finished 1-1. ...weiter
Play-Off-Teilnahme in Gefahr
22.02.2004 | 20:38 Uhr von
Alexander Engel erzielte nach nur 142 Sekunden die Führung - Punkte gab es am Ende trotzdem nicht.
Füchse verlieren in München
Die Lausitzer Füchse haben weiter an Boden auf den vierten Platz, der Heimrecht in den Play-offs bedeutet, verloren. Nach der 3:1 (0:1,2:0,1:0) Niederlage beim EHC München muss man nun hingegen um die Play-Off-Teilnahme zittern. Ohne Spielmacher Martin Sekera fehlten den Füchsen die Ideen, die erste Sturmreihe war so gut wie Tod. Lediglich der zweite Block mit Markus Kempf, Daniel Bartell und Jörg Pohling bot eine akzeptable Leistung.
Dabei begann die Partie viel versprechend für die Füchse. Alexander Engel nutzte nach 122 Sekunden die erste Überzahlmöglichkeit zur 1:0 Führung aus. In der Folge waren die Füchse das bessere Team und hatten einige Möglichkeiten die Führung auszubauen. Aber auch München war gefährlich, doch Iiro Itämies, der eine überragende Leistung bot, rettete die Führung zur ersten Pause in die Kabine. In der 29.Minute markierte dann Mario Jann wie aus dem Nichts den Ausgleich. Voraus gegangen war eine schöne Kombination der Hausherren. Der Treffer brachte die Bayern erst richtig in Fahrt - Daniel Menge konnte einen Nachschuss in der 35. Minute zur 2:1-Führung verwerten. In der Folgezeit spielten nur noch die Münchner, doch dank Iiro Itämies blieb es zunächst beim 2:1. Im Schlussabschnitt erzielte Fabian von Schilcher in Minute 47 gar das 3:1 - die Vorentscheidung. Der Treffer war allerdings irregulär, da Iiro Itämies klar im Torraum behindert wurde. Sein Reklamieren brachte aber nichts Positives hervor, sondern nur eine Disziplinarstrafe. Im letzten Drittel schafften die Füchse es nicht noch einmal aufzustehen und so unterlag man mit 3:1. Einziger Lichtblick war neben dem zweiten Sturmblock und Iiro Itämies auch der Münchner Pressesprecher Carsten Zehm, der sich für seine Äußerungen über die Füchse in der Münchner Abendzeitung entschuldigte.
Füchse sind heiß auf München
22.02.2004 | 11:14 Uhr von
Mannschaft will Antwort auf dem Eis geben / Sekera fällt weiter aus
Carsten Zehm, Pressesprecher des EHC München, kannte vor seiner Aussage in der Münchner Abendzeitung wohl niemand in der Lausitz. Doch ob es nun an der Geltungsbedürftigkeit eines Einzelnen liegt, oder einfach nur Dummheit ist, kann man schwer beurteilen. Denn Herr Zehm macht sich mit Aussagen über die Weißwasseraner sehr beliebt und vor allem kennt man ihn nun: "Dann trifft weltstädtische Bescheidenheit auf provinziellen Großkotz", ist wohl die härteste Aussage. Auch die Füchse haben die großen Töne aus München vernommen und wollen heute Abend um 18.00 Uhr die Antwort auf dem Eis geben. "Bis zum Sonntag wird von den Verletzten keiner mehr fit", meinte Horymir Sekera. Also wird auch diesmal Sturmführer Martin Sekera ausfallen. Viktor Bystryantsev, Benjamin Thiede, Marcel Leyva und Pavel Vait werden ebenfalls nicht mit nach München reisen. Dafür darf sich T.P. Kirton mal wieder beweisen. Nach der starken Leistung von Iiro Itämies am Freitag, dürfte davon ausgegangen werden, dass er im Tor stehen wird, Achja, Todd Gill ist natürlich auch dabei und freut sich schon auf die Münchner...
Wir berichten ab 18.00 Uhr im LIVE- und LIGENTICKER vom Spiel der Füchse in München und von allen Spielen der Meisterrunde [zum Liveticker hier...]
Andrè Mücke stach im Penaltyschiessen zu
21.02.2004 | 00:05 Uhr von
Füchse gewinnen im Penaltyschiessen
Die Lausitzer Füchse haben weiterhin den Anschluss an die oberen Tabellenplätze gehalten. Mit einem 2:1 (1:1,0:0,0:0) Sieg im Penaltyschiessen gegen die Dresdner Eislöwen, konnt man auch die Gäste weiter auf Distanz halten. Die Eislöwen gingen durch Kasperczyk in der 14. Minute in Führung. Doch Markus Kempf gelang nach Traumpass von Todd Gill 90 Sekunden vor der ersten Pause der Ausgleich. In den folgenden Dritteln waren Torchanchen Mangelware. Kein Wunder den bei beiden Mannschaften fehlten jeweils die Topscorer (Sekera und Sikora). Als auch in der Verlängerung keine Entscheidung erzielt werden konnte, setzte André Mücke den Gästen den Todesstoss im Penaltyschiessen. Für Dresden traf nur Richter, für die Füchse hingegen trafen neben Mücke, der heute Spieler des Tages war, Kempf und Bartell.