Zweitligaetat mit 1,3 Mio. Euro; eine "bessere Mannschaft" (O-Ton Coach Horymir Sekera vor Beginn der Saison) als zu Abstiegszeiten; Eistraining schon ab Anfang August; den Zweitligatrainer behalten- eigentlich schien vor Beginn der Vorrunde der Oberliga Südost nur die Antwort auf die Frage nach der Höhe der Siege gegen die meisten der Mitkonkurrenten offen. Denkste! Die Lausitzer Eishockeyfüchse - die nach dem Abstieg unter dem Motto "Jetzt erst recht!", die direkte Rückkehr in die 2. Bundesliga anpeilten - haben ihren Anhängern bisher langweilige Kantersiege, drückende Überlegenheit und klare Verhältnisse in der Tabelle "erspart". Dafür sorgten sie mit der "Konstanzeiner launischen Diva" für derart viel Spannung, dass die nun schon fast unerträglich wird. Nach der 1:3- Pleite in Bayreuth trennt den EHC vier Spieltage vor dem Ende der Vorrunde noch ein Punkt von der Abstiegsrunde. ...weiter
Offener Brief an die Mannschaft
07.01.2004 | 17:59 Uhr von
Lange Zeit habe ich versucht wenigstens einen Funken Optimismus zu bewahren. Aber nach den spielerischen Offenbarungseiden der letzten Zeit platzt auch mir mal der Kragen.
Im Laufe der Zeit habe ich Grossteile des Teams kennen und schätzen gelernt. Ihr wußtet, dass ich euren Leistungen im persönlichen Gespräch immer sachlich-kritisch gegenüber stand. Daraufhin hat sich auch eine Vertrauensbasis gebildet, die in mir eigentlich die Hoffnung lässt, dass euch die folgenden Worte auch etwas zum Nachdenken anregen. ...weiter
Die Füchse verlieren «Endspiel» in Bayreuth
07.01.2004 | 10:49 Uhr von
Die Füchse verlieren «Endspiel» in Bayreuth
Jetzt wird es ganz eng für die Lausitzer Füchse im Kampf um den Einzug in die Meisterrunde: Sie verloren gestern Abend das «Endspiel» um Platz fünf bei den Bayreuth Tigers mit 1:3 (1:1, 0:2, 0:0) und haben damit vor den restlichen vier Partien in der Oberliga Südost als Tabellenvierter (53 Punkte) nur noch einen Zähler Vorsprung vor Schweinfurt (52) und Bayreuth (52). Am Freitag spielen die Füchse beim REV Bremerhaven. Der Druck wird nun immer größer, denn nur die ersten fünf Mannschaften qualifizieren sich für die Meisterrunde.
Das Duell der Tabellennachbarn konnte erst mit zehnminütiger Verspätung beginnen. Wegen des witterungsbedingten Verkehrschaoses kamen die Linienrichter nicht pünktlich in Bayreuth an. ...weiter
Füchse sind mit einem Bein in der Abstiegsrunde
06.01.2004 | 20:34 Uhr von
Niederlage in Bayreuth / Tigers nur noch ein Punkt hinter den Füchsen
Die Lausitzer Füchse haben gegen den ESV Bayreuth mit 3:1 (1:1,2:0,0:0) verloren. Damit beträgt aber Abstand auf den sechsten Platz, der die Teilnahme an der Abstiegsrunde bedeutet nur noch einen Punkt. Bayreuth ging von Beginn an aggressiv und mit dem totalen Willen zum Sieg ins Spiel. Daniel Jun brachte die Tigers in der 8. Minute in Führung. Kurz vorher gab Schiedsrichter Oswald einen Füchsetreffer nicht. Doch Pavel Vait konnte in der 11.Minute den Ausgleich markieren. Im zweiten Drittel zogen dann die Tigers davon. Thomas Gödtel schoss die Hausherren in der 26. Minute erneut in Führung. Ben Maidment baute diese sieben Minute vor Ende des Mittelabschnitts aus. Im letzten Drittel schafften die Füchse es nicht, dass Spiel zu drehen. Wie so oft wurde der Gäste Keeper zum Helden geschossen. Am Freitag geht’s nach Bremerhaven...
Weißwasser trifft auf Bayreuth / Elwing im Tor
Nach dem glücklichen 4:3 Sieg in Hassfurt, wird es für die Füchse heute erneut ernst. Um 18:00 Uhr trifft man auf den Tabellensechsten, die Bayreuth Tigers. Im Vorfeld spricht man in beiden Lagern von einem sechs Punkte Spiel, denn mit einem Sieg der Tigers wären diese bis auf einen Punkt an den Füchsen dran. Mit einem Blick auf das Restprogramm der Füchse, wäre dies ein gewaltiger Tiefschlag im Kampf um Platz fünf. Im Tor wird heute wieder Sebastian Elwing stehen. Martin Niemz ist sein Back-Up auf der Bank. Im Vergleich zum letzten Spiel wurden die Reihen nur geringfügig verändert. Benjamin Thiede rückt für Daniel Bartell in den zweiten Block und spielt zusammen mit Jörg Pohling und Markus Kempf. "Freddy" rückt in die 3.Formation und spielt dort mit Andre Mücke und Marco Ludwig. Um sich gut auf das Spiel vorzubereiten, fand heute früh noch ein Trainingseinheit in der Hassfurter Eishalle statt. Am Nachmittag reist die Mannschaft dann weiter nach Bayreuth.
Unter dem Namen "Füchse-Team" spielt auch die Mannschaft der Lausitzer Füchse an unserem Oberligatippspiel mit. Jedes Wochenende tippt ein Spieler oder Verantwortlicher den Ausgang der Spiele.
Diesen Dienstag tippt Daniel Bartell die Spiele des 32.Spieltages.
Ihr könnt euch auch noch weiter für das Tippspiel anmelden, da es jeden Monat einen Sieger gibt. Bitte denkt daran, dass ihr eure Tipps bis spätestens 12.00 Uhr des jeweiligen Spieltags abgeben müsst. Hier gehts zum Tippspiel...
Füchse kämpfen heute um ihre Zukunft
06.01.2004 | 11:34 Uhr von
Weißwasser muss "Endspiel" in Bayreuth gewinnen
Die Vorrunde in der Oberliga Südost ist lang; sehr lang sogar. Insgesamt 36 Spiele haben die Lausitzer Füchse in dieser Saison zu bestreiten, ehe die fünf Teilnehmer an der Meisterrunde feststehen. Die heutige Partie bei den Bayreuth Tigers (Beginn um 18 Uhr) ist jedoch eine ganz besondere Herausforderung für Trainer Horymir Sekera und sein Team: Denn es geht in diesem "Endspiel" um Platz fünf – und damit auch um die Zukunft der Füchse. ...weiter
Arbeitsentwurf DNN-Artikel vom 06.01.04
06.01.2004 | 00:27 Uhr von
Da waren's nur noch vier- nämlich Punkte Vorsprung auf Platz 6, der für die Lausitzer Eishockeyfüchse das Verpassen der Meisterrunde in der Eishockey-Oberliga und höchstwahrscheinlich auch das wirtschaftliche Aus bedeuten würde. Nach der Todd- Gill- Gala beim 5:2 über die Berlin Capitals im letzten Spiel des alten Jahres folgte im ersten Match 2004 gleich wieder ein Dämpfer: Vor über 2.600 Fans unterlag man den Hannover Indians mit 2:4. Mit einem 4:3- Zittersieg in Hassfurt am Sonntag rettete man wenigstens die vier Zähler plus auf den ESV Bayreuth, bei dem es heute (Dienstag) ab 18.00 Uhr in einem sogenannten Sechs- Punkte- Spiel vorentscheidend um die Meisterrundenqualifikation geht. ...weiter
Arbeitsentwurf BILD Dresden-Artikel vom 06.01.04
06.01.2004 | 00:24 Uhr von
Hinterher ist man immer schlauer! - Mit dieser Weisheit wird sich Weißwassers Trainer Horymir Sekera in Zukunft häufiger konfrontiert sehen. Denn der Luxus von jetzt sechs und vielleicht bald sieben Ausländern (nur fünf dürfen spielen) hat auch einen Haken. Geht ein Spiel verloren, wird immer zuerst darüber diskutiert werden, wer hätte besser draußen bleiben sollen. Erst einmal standen alle sechs Kontingentspieler zur Verfügung - vor dem Match gegen Hannover. Und ausgerechnet diese Partie ging verloren(2:4).
"Ich habe mich für Kulabuchov und gegen Bystryantsev entschieden, weil Vadim immer für Tore gut ist. Außerdem hatte ich auch ohne Viktor sieben Verteidiger.", begründete Horymir Sekera den Tribünenplatz für den kasachischen Verteidiger Bystryantsev. Und musste am Ende konstatieren, dass es gravierende Fehler der Verteidiger waren, die zur Heimpleite führten. Übrigens: Bei drei Gegentoren stand der neue Verteidigerstar Todd Gill auf dem Eis... "Todd muss lernen, dass es für ihn hier kein Spaziergang wird. Nur wenn er 100% Leistung bringt, hilft er der Mannschaft.", sparte Sekera nicht mit Kritik. Derweil erbat Dr. Klaus Dietze - Manager im Krankenstand - Verständnis: "Nach der Euphorie im ersten Spiel braucht auch Gill Eingewöhnungszeit. Für ihn ist hier alles neu. Er wird mit Sicherheit noch die Korsettstange in der Abwehr." In Hassfurt war "zum Glück" der Finne Iiro Itämies erkältet. Somit löste sich das Problem der sechs Ausländer von selbst. Die Füchse gewannen auch durch zwei Kulabuchov- Tore (der Ukrainer wäre wahrscheinlich ohne den Itämies- Ausfall erster Kandidat für die Tribüne gewesen) mit 4:3. So dicht kann Glück und Pech nebeneinander liegen; so schmal kann der Grat zwischen Meister- und Abstiegsrunde werden. Somit bleibt nicht nur das Duell um Rang 5 spannend, wobei die Füchse als Vierter heute (Dienstag) um 18.00 Uhr beim vier Punkte zurückliegenden Sechsten ESV Bayreuth antreten müssen, sondern auch die Fragen, wer Ausländer Nr. 6 wird und draußen bleiben muss und ob die gewählte Aufstellung auch Erfolg hat. (Heinz Ludwig)
Dramatischer Sieg in Hassfurt
04.01.2004 | 21:07 Uhr von
Vadim Kulabuchov wird zum Matchwinner
Die Lausitzer Füchse haben das wichtige Auswärtsspiel beim ERC Hassfurt mit 3:4 (0:1,1:1,2:2) gewonnen. Zum Matchwinner avancierte der zu letzt viel gescholtene Vadim Kulabuchov. Er markierte im Schlussdrittel innerhalb von sechs Minuten zwei Tore.
Das Spiel begann für die Füchse recht ordentlich. Martin Sekera markierte nach 6:22 das 0:1. Aber dann die Schrecksekunde - nur 20 Sekunden nach der Führung gab es einen Penalty für Hassfurt. Bournazakis gegen Sebastian Elwing, der für den an Grippe erkrankten Iiro Itämies im Tor stand, und Elwing konnte parieren. In der 24.Minute war aber auch er machtlos - Stolikowski konnte mit einem Schuss von der blauen Linie ausgleichen. Hassfurt war nun am Drücker, doch die Haie konnten das 2:1 nicht erzielen. Das bestraften die Füchse - erneut war Martin Sekera (34.) erfolgreich. Aber die Moral der Hausherren konnte dieses Tor nicht brechen. Erneut war es Stolikowski, der im 5-4 Powerplay in Minute 43 ausgleichen konnte. So gab es dramatische Schlussminuten. Erst konnte Vadim Kulabuchov das 2:3 in der 53. Minute markieren. Es sah so aus als ob es reichen sollte. Doch dann der Schock: Buchwieser glich 2 Minuten vor Ultimo aus. Aber dann kam der zweite Auftritt von Vadim Kulabuchov. Genau 58:13 zeigte die Stadionuhr an, als der Ukrainer zum zweiten Mal traf und damit den Last-Minute-Sieg der Füchse sicherte. Die Füchse übernachten übrigens in Bayern, um sich für das Spiel gegen Bayreuth optimal vorzubereiten. Am Montag um 10 Uhr findet eine Trainingseinheit in Hassfurt statt.