Wie leistungsstark sind die Lausitzer Eishockeyfüchse wirklich? Diese Frage
ist auch für Eishockeyexperten momentan kaum zu beantworten ist. Denn
unterschiedlicher als die Auftritte des EHC gegen Hassfurt vor Wochenfrist
(1:4) und fünf Tage später beim 8:3 gegen den souveränen Tabellenführer REV
Bremerhaven können sportliche Leistungen kaum sein. "Zu 80 % ist das alles
eine Frage des Kopfes.", räumte Füchse- Stürmer Markus Kempf ein. Müssen die
Weißwasseraner dann vielleicht mal auf die berühmte "Couch"? ...weiter
Füchse verspielen 2:0 Führung
07.12.2003 | 21:19 Uhr von
Unnötige Niederlage in der Verlängerung gegen Schweinfurt
Die Lausitzer Füchse haben das wichtige Spiel um den Anschluss an die obere Tabellenhälfte verloren. Das Team von Horymir Sekera unterlag trotz einer 2:0 Führung noch mit 3:2 (0:0,0:2,2:0,1:0) in der Verlängerung. Der erste Spielabschnitt verlief ohne Treffer, ein Verdienst auch von Sebastian Elwing, der wieder erstklassig hielt. Im Mitteldrittel dann verrückte Welt - Schweinfurt optisch überlegen, doch Stephan Kuhlee erzielt die Füchse-Führung in der 29. Minute. Weißwasser wurde nun stärker - folgerichtig markierte Vadim Kulabuchov 10 Sekunden vor Drittelende das 0:2. Die kalte Dusche gab es dann zu Beginn des Schlussabschnitts. Rob Frost erzielte nach 31 Sekunden den Anschluss. Die Mighty Dogs nun mit deutlich mehr Druck auf das Elwing-Gehäuse. Schließlich schoss der Ex-Weißwasseraner Steffen Görlitz in der 57. Minute zum Ausgleich ein, der beide Teams die Overtime brachte. In dieser gab’s Chancen auf beiden Seiten doch erneut war es Rob Frost, der den Game-Winner (64.) für die Mighty Dogs erzielte.
Ex- Nationalverteidiger entscheidet sich für seine Familie
Michael Bresagk wird die Lausitzer Füchse in dieser Saison nicht mehr verstärken. Der Ex- Nationalverteidiger sagte am Wochenende aus familiären Gründen ab.
Ungeachtet dessen, bemühen sich die Lausitzer Füchse weiter um Verstärkungen für die laufende Saison.
Pressemitteilung Lausitzer Füchse
Füchse treten bei den Mighty Dogs an
07.12.2003 | 00:04 Uhr von
Nach dem furiosen Sieg gegen den REV Bremerhaven am Freitag im eigenen Fuchsbau müssen die Füchse Sonntag nach Franken zu den Mighty Dogs reisen.
Beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison in Schweinfurt hatten die Lausitzer das Spiel mit 1:5 klar für sich entschieden. Damals hatten sie die Schweinfurter, trotz verspäteter Anreise und um zwei Stunden verzögerten Spielbeginn klar dominiert.
Beim ersten Auftritt der Mighty Dogs im Fuchsbau Ende Oktober legten die Füchse ein furioses erstes Drittel hin und führten zur ersten Pause 3:0. Doch dann brachen die Gastgeber regelrecht ein. Die Schweinfurter drehten das Spiel und gewannen am Ende noch mit 3:5. Die Mighty Dogs entwickelten sich den vergangenen Wochen zum Überraschungsteam in der OLSO und sind derzeit auf dem dritten Tabellenplatz zu Hause. Schweinfurt ist damit auch ein fester Kandidat für die Meisterrunde. Freitag gewannen die Franken bei den Berlin Capitals mit 5:4.
Nach dem guten Spiel vom Freitag darf man davon ausgehen, dass Horymir Sekera seine Schützlinge wieder in den selben Formationen auf das Eis schicken wird. Der Einsatz von Jörg Pohling ist auch am Sonntag fraglich, am Freitag saß er auf der Tribüne, ihn hindert derzeit ein Bluterguss am Bein daran mitzuspielen.
Man darf nach dem guten Spiel der Füchse vom Freitag hoffen, dass es Miro und seinen Jungs gelingen wird, die gezeigte Leistung am Sonntag zu wiederholen.
Nur knapp 1300 Zuschauer hatten am Freitagabend den Weg in die Weißwasseraner Eissporthalle gefunden. Die Fans, die zu Hause geblieben waren, haben ein klasse Spiel verpasst. Zu Gast im Fuchsbau war der Ligakrösus von der Nordseeküste, der REV Bremerhaven. Doch die Seestädter traten nicht wirklich meisterlich auf. Gerade mal eine Minute war gespielt, da stand es schon 1:0. Martin Sekera, der mit Greg Schmidt und Vadim Kulabuchov die erste Angriffsreihe bildete, konnte den ersten Füchse-Torschuss in diesem Spiel im Gehäuse unterbringen. Doch es kam noch besser, dass Bully nach dem Tor wurde gewonnen und nur 36 Sekunden später netzte Markus Kempf zum 2:0 ein - Goalie Marc Pethke war sichtlich entnervt, denn seine Fangquote belief sich auf sage und schreibe 0%. Und die Weißwasseraner Eishockey-Füchse machten weiter - von den Fischtown Pingunis war nichts zu sehen. Erneut war es Markus Kempf, der Pethke zum dritten mal in der 12.Minute überwinden konnte. Der Bayer in den Reihen der Füchse wandte den guten und schon ziemlich alten Bauertrick an - Pethke fiel drauf rein - und der Jubel war groß. Seestädter Coach Draisaitl war mehr als bedient, doch das Zeichen für eine Auszeit blieb aus. Ein folgenschwerer Fehler, denn die Pingunis hatten eine Timeout bitter nötig. So ging es also weiter mit den Füchse und erneut Martin Sekera. In Überzahl kann er ungestört durch das Gästedrittel fahren und sich die Ecke praktisch aussuchen. Doch Martin Sekera wäre nicht Martin Sekera, wenn er nicht etwas verrücktes macht. Erst der trockene Beinschuss für Pethke und dann der Jubler, bei dem er fast die Bande überkletterte. Nach 14 Minuten war dann erst einmal Feierabend für den Goalie der REV'ler - für ihn kam Markus Hätinen in die Partie. Gerade mal zwei Minuten stand dieser auf dem Eis, da bekam er schon sein Begrüßungsgeschenk in Form eines Schlagschusses von Pavel Vait - über der Schulter schlug der Puck mit einer derartigen Wucht ein, wie man es schon lange im Fuchsbau nicht mehr gesehen hatte. Doch ganz tot war der REV nun doch noch nicht. Alexander Engel bringt die Scheibe nicht richtig weg und so konnte Jarkko Varvio den 5:1 Pausenstand in der 17.Minute besorgen. ...weiter
Die Lausitze Füchse konnten am heutigen 21.Spieltag gegen den Tabellenersten REV Bremerhaven einen in dieser Höhe wohl unerwarteten Sieg einfahren. Nach 60 Spielminuten stand ein 8:3(5:1,1:1,2:1) auf der Anzeigentafel. Die Tore für die Füchse erzielten Sekera[2], Kempf[2], Vait, Bartell, Ludwig, Leyva. Vor nur knapp 1200 Zuschauern zeigten die Füchse über die gesamte Spielzeit eine souveräne und eindrucksvolle Leistung. Nun gilt es diese auch für die Zukunft zu konservieren und die Plätze 2-4 nicht aus den Augen zu lassen. In dieser Art und Weise kann man sich auch den verspielten Kredit bei den Fans wieder zurückerobern.
Aufstieg? Jetzt erst recht!
05.12.2003 | 07:22 Uhr von
Eishockey-Oberligist bekommt und sendet Signale
Das Lachen war René Reinert nach der 1:4-Niederlage gegen Haßfurt am Sonntag vergangen. Bis gestern. Zumindest klangen seine Worte wieder zuversichtlicher, energischer. Die Nachricht, dass dem Eishockey-Zweitligisten SC Riessersee mit sofortiger Wirkung die Lizenz entzogen wird, versteht Reinert als Aufbruchsignal. „Die Chance, wieder aufzusteigen, ist so groß wie nie. Es gibt nun zwei Aufstiegsplätze für die Oberliga. Einen müssen wir erreichen und dem alles unterordnen“, meinte der Geschäftsführer der Lausitzer Füchse. ...weiter
Erste Konsequenzen aus Füchse-Talfahrt
05.12.2003 | 07:19 Uhr von
Fuchs vor Spiel gegen Bremerhaven suspendiert
Nach den enttäuschenden Leistungen in den vergangenen Wochen haben die Verantwortlichen der Lausitzer Füchse jetzt erste Konsequenzen gezogen, um den angeschlagenen Traditionsverein in der Oberliga Südost wieder auf Kurs zu bringen.
«Es ist höchste Zeit, dass wir gegensteuern. Es muss schließlich wieder vorwärts gehen» , erklärte Geschäftsführer René Reinert vor dem heutigen Heimspiel gegen den souveränen Tabellenführer REV Bremerhaven (19.30 Uhr) und der Auswärtspartie am Sonntag in Schweinfurt (18.30 Uhr).
Als erster Profi musste gestern Boris Fuchs seine Koffer packen. Der bis zum 31. Dezember befristete Vertrag des 34-jährigen Stürmers wird nicht verlängert. Fuchs ist ab sofort vom Trainingsbetrieb freistellt und gehört nicht mehr zum Kader. «Seine Leistungen sind für eine weitere Zusammenarbeit nicht ausreichend» , begründete Reinert die Suspendierung des Routiniers. Zusätzliche Minuspunkte hatte Fuchs durch den Eklat beim kürzlichen Heimsieg gegen Selb (5:2) gesammelt, als er nach Spielschluss nicht mit dem Team auf die Ehrenrunde ging, sondern stattdessen fluchtartig in die Kabine verschwand. ...weiter
Arbeitsentwurf DNN-Artikel vom 05.12.03
04.12.2003 | 22:59 Uhr von
Zum Ende einer bewegten Woche nach der 1:4-Heimblamage gegen den ERC Hassfurt gibt es in Eishockey-Weißwasser reichlich Grund zu Spekulationen und Hoffnungen, aber nur wenig greifbare Fakten. Einen Tag vor dem Heimauftritt gegen den bisher souveränen Spitzenreiter aus Bremerhaven (Anstoß 19.30 Uhr) hat sich die EHC- Geschäftsführung mit sofortiger Wirkung von Boris Fuchs getrennt. Der 34-jährige Deutsch- Russe war zuletzt überwiegend nur noch Ersatz und hatte ohnehin nur einen bis zum 31.12.2003 befristeten Vertrag. Der Stürmer, der nie die in ihn als Routinier gesetzten Erwartungen erfüllen konnte, ist vom Trainingsbetrieb freigestellt. "Wir verstehen diese Maßnahme als Zeichen an die gesamte Mannschaft. Sollte das kommende Wochenende nicht den gewünschten Erfolg bringen, wird über weitere personelle Konsequenzen entschieden.", erklärte EHC- Geschäftsführer René Reinert, der mit seinen Mitstreitern und dem Trainer derweil auch an Verstärkungen für das Team arbeitet. ...weiter
Der Ligakrösus gibt sich die Ehre - REVB zu Gast
04.12.2003 | 21:33 Uhr von
Zum zweitenmal und hoffentlich auch nicht zum letztenmal in dieser Saison, gastiert am Freitag der REV Bremerhaven im Fuchsbau. Die Pinguine von der Nordseeküste konnten bisher alle beiden Duelle gegen unsere Füchse siegreich gestalten. Nach dem knappen 5:4 Auswärtssieg am 4.Spieltag, konnten die Seestädter auch am 14.Spieltag zu Hause mit 3:2 die Oberhand behalten.
Vor diesem dritten Aufeinandertreffen könnten die Vorzeichen für diese Partie nicht schlechter sein. Auf der einen Seite der souveräne Spitzenreiter REV Bremerhaven, der die Liga nach Belieben dominiert und schon 13 Punkte Abstand zwischen sich und dem zweiten bringen konnte. Auf der anderen, zur Zeit total verunsicherte Füchse, die sich noch gerade so auf dem 5.Platz halten können, der zur Teilnahme an der Meisterrunde berechtigt. Bisheriger Tiefpunkt der Saison war das letztwöchige 1:4 im heimischen Fuchsbau gegen den ERC Hassfurt. Nach diesem Spiel gelobten alle Spieler Besserung für die nächste Zeit. Um auch ein Wecksignal an die Mannschaft zu senden, wurde heute von Seiten des Managements bekanntgegeben, dass der am 31.12.2003 auslaufende Vertrag mit Boris Fuchs nicht verlängert wird und der Spieler mit sofortiger Wirkung vom Trainings- und Spielbetrieb freigestellt ist. Unter der Woche gab es desweiteren einige 4-Augen-Gespräche von Coach Miro Sekera mit seinen Spielern. Hoffen wir, dass diese fruchteten und gepaart mit einer passenden Reihenzusammenstellung und unbedingtem Siegeswillen die Grundlage für ein Superspiel der Füchse sein werden.
Unser Medienpartner 90,7 überträgt ab 19.00 Uhr live aus dem Weisswasseraner Fuchsbau. Reporter vor Ort ist Matthias Berlinke. Interessierte Fans, die selbst leider nicht vor Ort sein können, haben die Möglichkeit diese Übertragung im Live-Stream auf nachfolgender Seite zu verfolgen.www.ok-bremerhaven.de
Ausfälle: Lausitzer Füchse: Jörg Pohling (Bluterguss am Bein), Benjamin Thiede (Rekonvaleszent), Dirk Rohrbach (Reha nach Knie-OP) REV Bremerhaven: Dan Del Monte, Dennis Meyer, Neale Schönfeld, Dave Del Monte (Einsatz fraglich, Knieprellung)