Füchse-Manager Dietze über seine Krankheit und die sportliche Krise
Füchse-Manager Dr. Klaus Dietze sitzt der Schock noch immer in den Gliedern. "Ich habe dem Tod in die Augen geschaut", sagt der 59-Jährige. Am vergangenen Donnerstag hatte er einen Herzinfarkt erlitten. Im ersten Interview nach seiner Entlassung aus der Klinik spricht Dietze über sein verändertes Leben, die sportliche Krise der Lausitzer Füchse und die Chancen, den langjährigen Nationalspieler Michael Bresagk nach Weißwasser zurückzuholen.
Herr Dr. Dietze, wie geht es Ihnen nach dem Herzinfarkt?
Schon wieder ganz gut, obwohl ich mich natürlich noch schonen soll - und auch schonen werde. Ehrlich gesagt, am Anfang habe ich diesen Herzinfarkt total unterschätzt. Erst als mir mein Arzt erklärte, dass jeder zweite Betroffene eine solch kritische Situation nicht überlebt, wurde mir die Dramatik klar. Ich hatte Glück im Unglück, dass wir in Leipzig in unmittelbarer Nähe der Herzklinik wohnen. Ansonsten hätte es sehr eng werden können. Ich habe dem Tod in die Augen geschaut.
Welche persönlichen Konsequenzen ziehen Sie aus dieser Krankheit?
Mir ist bewusst geworden, dass ich mein Leben ändern muss. Ich habe mir vorgenommen, künftig wieder mehr Sport zu treiben und auch mit dem Rauchen aufzuhören. Solch eine Angst möchte ich nicht noch einmal durchmachen.
...weiter