Vertragsloser Nationalverteidiger hält sich derzeit in Weißwasser fit
Haben die Lausitzer Füchse möglicherweise eine ganz spektakuläre Antwort auf ihre akuten Personalprobleme in der Abwehr gefunden? Seit dieser Woche trainiert nämlich Michael Bresagk mit den Cracks des Süd-Oberligisten.
Für den langjährige Nationalspieler ist es eine Rückkehr in die Heimat, denn er wurde in Weißwasser groß und erlernte hier das Puck-ABC. In den vergangenen sieben Jahren spielte er für die Frankfurt Lions in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL).
Vor dieser Saison wollte Bresagk ursprünglich nach Iserlohn wechseln. Wegen der schweren Krankheit seiner inzwischen verstorbenen Frau bat er jedoch um die Auflösung des neuen Kontraktes, um sich der Erziehung seiner fünfjährigen Tochter widmen zu können. Nach dieser Zwangspause will der Lausitzer jetzt wieder auf das Eis zurückkehren. Zuletzt hielt er sich bei den Frankfurt Lions fit. Sie haben zwar eine Spiellizenz für den Verteidiger beantragt, einen Vertrag hat Bresagk beim aktuellen DEL-Spitzenreiter aber noch nicht erhalten. ...weiter
Füchse-Manager morgen raus aus dem Krankenhaus?
04.11.2003 | 22:39 Uhr von
Dr. Klaus Dietze geht es besser
Dem Oberfuchs Dr. Klaus Dietze geht es nach seinem leichtem Herzinfarkt, den er am Donnerstagabend in seinem Haus in Threna (nahe Leipzig) erlitten hat besser. Bereits am Sonntag wurde Dietze von der Intensivstation auf eine "normale" Station verlegt. Laut seiner Frau Uschi könnte der 59-jährige bereits am Mittwoch aus dem Krankenhaus entlassen werden. Wenn er zurück nach Weißwasser kommen wird steht hingegen noch nicht fest. Er fehlt allerdings an allen Ecken und Enden, denn gerade jetzt während der Länderspielpause ist man auf der Suche nach einem neuen ausländischen Stürmer.
Einen Prominentenbesuch gab es heute beim Training der Füchse. Der Ex-Weißwasseraner Michael Bresagk, hielt sich heute mit der ersten Mannschaft fit.
Kein Lizenzentzug für den SC Riessersee
04.11.2003 | 18:06 Uhr von
Entscheidung wurde mit den Vereinen der 2. Bundesliga abgestimmt
Dem SC Riessersee wird die Lizenz nicht entzogen. Dies beschloss der Aufsichtsrat der ESBG. Die Entscheidung wurde bereits mit den Vereinen der 2. Eishockey-Bundesliga abgestimmt. ESBG-Geschäftsführer Helmut Bauer zu den
Gründen: “Es geht auch um die anderen Vereine der Liga, die teilweise noch gar kein Heimspiel gegen Riessersee hatten. Dies gilt auch für einen möglichen Insolvenzantrag der SCR GmbH: “Erst bei der Eröffnung des Insolvenzverfahrens werden wir tätig werden. Über andere Möglichkeiten der Sanktion, wie Punktabzug, Geldstrafe, Tätigkeitsverbot etc. wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Hier wollen wir erst die weitere Entwicklung abwarten, um gesicherte Verhältnisse zu haben", so Bauer.
Die momentane Nutzerzahl von 190 Usern freut uns natürlich sehr und bestätigt unsere Arbeit, jedoch haben wir nicht mit so viel Zuspruch gerechnet. Deshalb kommt es vor dem nächsten Spieltag zu einigen Änderungen, die wir kurz erläutern möchten:
1. Alle User des SMS-Infoservice erhalten standardmäßig nur noch Infos zu Auswärtsspielen der Lausitzer Füchse, da wir davon ausgehen, dass die Mehrzahl unserer Fans im Stadion anwesend ist. Aber keine Sorge, wenn Ihr auch Infos zu Heimspielen haben möchtet, dann könnt Ihr dies in Euren Einstellungen ändern. Dazu loggt Ihr Euch einfach im SMS-Modul ein und setzt bei "Heimspiele" einen Haken. 2. In Zukunft werden wir Euch nicht mehr nach jedem Drittel eine SMS schicken, sondern nur noch am Ende des Spiels. Der Grund sind einzig und allein die niedrigeren Kosten.
Wir gehen davon aus, dass die Anmeldungen weiter steigen werden und danken für Eurer Verständnis.
In eigener Sache:
es-weisswasser.de bietet Firmen die Möglichkeit für Ihr Unternehmen zu werben.
Über Kosten und Möglichkeiten informieren wir gern. Nutzen sie dazu einfach unser Kontaktformular oder schreiben Sie direkt eine Email an: info@es-weisswasser.de
Was ist da los beim Doktor?
04.11.2003 | 08:34 Uhr von
Weißwasser. Anhänger der Eishockeyfüchse müssen leidensfähig sein. Lagen die Hoffnungen nach der letzten verkorksten Saison, die mit dem Zweitligaabstieg endete, auf nun regelmäßigen Siegen und dem schnellen Wiederaufstieg, so müssen die Fans jetzt auch in der Oberliga damit klar kommen, gegen Kontrahenten wie Haßfurt, Hannover oder Schweinfurt die eigene Halle als Verlierer zu verlassen. Nach den null Punkten des letzten Wochenendes (3:5 gegen Schweinfurt, 2:3 in Bremerhaven) dürfte auch dem Letzten klar sein, dass selbst die Qualifikation für die Meisterrunde (mindestens Rang fünf) schwer wird. Nur noch vier Zähler Vorsprung auf Platz sechs zeigen auf, wie nahe der Absturz in die Bedeutungslosigkeit ist. Hinzu kommt die Verletztenmisere. Gegenwärtig sind sieben Akteure außer Gefecht. Kapitän Torsten Hanusch plagte sich in Bremerhaven mit einer schweren Rippenprellung übers Eis, damit der EHC überhaupt noch drei komplette Fünfer aufs Eis bringen konnte. Kein Wunder, dass da der Ruf nach Verstärkungen des Team immer lauter wird. Boris Fuchs und Vadim Kulabuchov haben nur Verträge bis Dezember und sich bisher kaum für eine Verlängerung der Kontrakte empfohlen. ...weiter
Starke Leistung wurde nicht belohnt
02.11.2003 | 21:56 Uhr von
Weißwasser unterliegt Bremerhaven nur knapp
Der REV Bremerhaven hat auch das zweite Duell der Bundesligaabsteiger für sich entschieden. Das Team von Peter Draisaitl gewann am Ende knapp mit 3:2 (1:0,2:1,0:1). Dabei hätten die Füchse auf Grund ihrer kämpferischen Einstellung mindestens einen Zähler verdient gehabt. Die Pinguins begannen furios, und kontrollierten das erste Drittel. Sebastian Elwing verhinderte einen hohen Rückstand. Doch in der 15.Minute war auch er machtlos - Stasiuk markierte die Führung für die Seestädter. Zu Beginn des zweiten Drittels legte Bremerhaven durch Freymark in Überzahl nach (23.). Aber die Lausitzer wollten sich noch nicht geschlagen geben. Sekera mit dem Anschluss nur eine Minute nach dem 2:0. Reader konnte in der 34. Minute den alten Toreabstand wiederherstellen. Im Schlussabschnitt kämpften die Füchse und probierten alles. Aber mehr als der Anschlusstreffer von Ludwig (44.) sprang nicht heraus.
>Spielbericht online Daten zum Spiel [hier]
Letzte Info's aus dem Mannschaftsbus
02.11.2003 | 14:07 Uhr von
Füchse heute Abend in Bremerhaven
Die Lausitzer Füchse haben sich heute am Morgen auf dem Weg in die Seestadt Bremerhaven gemacht. Um 13:30 Uhr hat man dann am Rasthof Lappwald zu Mittag gegessen. Mit im Bus ist Torsten Hanusch, der trotz seiner Rippenprellung auflaufen will. Im Tor wird von Beginn an Sebastian Elwing stehen. Nicht mit dabei sind Kempf, Bystryantsev, Leyva, Vait, Rohrbach, Thiede und Koalick.
Personalsorgen sind so groß wie noch nie
Am Sonntag gibt es vermeindlich ein Spitzenspiel in der Oberliga, die Füchse sind zu Gast beim REV Bremerhaven. Doch schaut man auf die Tabellensituation trennen die beiden Bundesliga-Absteiger nun schon acht Punkte. Die Weißwasseraner müssen nun aufpassen, dass man nach den letzten Aussetzern nicht durchgereicht wird. Denn die vermeintlichen Underdogs sind in Lauerstellung. Der sechstplazierte Bayreuth ist nur vier Zähler entfernt. Und bei den Füchsen sieht es personell nicht gut aus. Die Korsettstangen der Defensive Torsten Hanusch, Viktor Bystryantsev und Pavel Vait fallen alle aus. So stehen Trainer Sekera nur vier gelernte Verteidiger zur Stange - alles Youngster. Im Tor gibt es morgen eine Veränderung, Sebastian Elwing wird laut "Miro" Sekera das Tor hüten. Man darf gespannt sein, wie sich das Team am Wilhelm Kaisen Platz schlägt.
Oberliga: Lausitzer Füchse – Schweinfurt 3:5 (3:1, 0:3, 0:1)
Für die Lausitzer Füchse geriet gestern die Eishockeywelt erstmals in dieser Saison völlig aus den Fugen. Nach einer desolaten Leistung mussten sie sich dem ERV Schweinfurt 3:5 geschlagen geben. ...weiter
Deutliche Führung erneut verspielt
01.11.2003 | 02:32 Uhr von
Die Lausitzer Füchse konnten das aktuelle Team der Stunde, die Schweinfurt Mighty Dogs, nicht stoppen. Nach einer 3:0-Führung unterlag man am Ende noch mit 3:5. Bereits im zweiten Drittel brachten die 1845 Fans ihren Unmut zum Ausdruck, doch die Mannschaft schaffte es nicht, dass Ruder noch einmal rumzureißen. Mit Torsten Hanusch (Rippenprellung) und Marcel Leyva (Knöchel) musste man zu dem noch zwei weitere Ausfälle hinnehmen.
Das Spiel begann für die Füchse aufgezeichnet - herrliche Kombination zwischen Greg Schmidt und Daniel Bartell, dann ein Pass vors Tor zu Vadim Kulabuchov und es steht 1:0. Gespielt waren gerade mal 97 Sekunden. Doch es kam noch besser, Kulabuchov legte nach. Nur zwei Minuten später war es erneut der Ukrainer, der die Führung in Überzahl ausbaute. Es spielten praktisch nur die Weißwasseraner. Von den Mighty Dogs war nichts zu sehen. Folgerichtig fiel auch noch das 3:0 - Daniel Bartell war in der 10. Minute erfolgreich. ...weiter