Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Zugabe, Zugabe!
22.03.2010 | 23:30 Uhr von Alexis
Auf Grund des grossen Erfolges geht die Spielzeit unserer Füchse in die Verlängerung. Somit wird noch für mindestens vier weitere Spiele der Bühnenvorhang aufgehen. “Fuchs des Jahres” Dirk Rohrbach und sein Ensemble haben dabei aber keinerlei Erfolgsdruck zu fürchten. Alles was jetzt in den PlayOffs noch erreicht werden kann, ist Zugabe zu einer erfolgreichen Saison. Auch Intendant Ralf Hantschke kann sich zurücklehnen und die vielleicht letzten Spiele der Weisswasseraner in der Saison 09/10 geniessen.

Nach dem Stück über 3 Akte, in dem es zur Neuinszenierung des Kampfes zwischen den Montagues und den Capulets, auch bekannt unter Provinz und Lebensqualität, gekommen ist, konnte einmal mehr bewiesen werden, dass Geld allein nicht alles ist. Somit muss Familienoberhaupt Thomas Popiesch sich die PlayOffs im Fernsehen anschauen. Während die Eislöwen ihr Sommertheater vorbereiten, werden die Lausitzer Füchse ab Dienstag Gaststars im Viertelfinal-Schauspiel des EHC München sein. Die Bayern beendeten die Hauptrunde auf dem zweiten Platz der erfolgreichsten Theaterstücke und mussten sich auf der Zielgeraden noch von den Schwenninger Wild Wings abfangen lassen. Gerade deshalb wird schon vom Showfinale Schwenningen gegen München geträumt. Ob es dazu kommt, bleibt erstmal abzuwarten, ein Zuschauer-Voting ist allerdings nicht geplant.

Erfolgsgaranten bei den Blau-Weissen sind vor allem die text-, ääähhhh treffsicheren Stürmer Mike Kompon, Brandon Dietrich und David Wrigley, deren Wirkungskreis es zu unterbinden gilt, wollen die Lausitzer den einen oder anderen Überaschungsmoment erzielen und die Gunst der Zuschauer auf sich lenken. Darüber hinaus verfügen die Münchner über das stärkste Back Up-Duo. Während der Hauptsaison wurden Ex-Fuchs Sebastian Ellwing und Jochen Vollmer nahezu gleichberechtigt eingesetzt, um im Falle eines Aussetzers in der Abwehr zur Stelle zu stehen. Trainer Pat Cortina spielt dabei weit mehr als nur eine Statistenrolle und ist seit dem Jahr 2000 der Erste, der den EHC durch mehrere Spielzeiten begleitet. So wird er auch in den folgenden Schauspielen hinter der Bühne mitwirken. Für den Münchener Kapitän Andreas Raubal ist der Einsatz zumindest in den ersten Partien nicht möglich. Sowohl die Platzierung nach der Hauptrunde, als auch die längere Ruhephase sprechen dennoch für einen positiven Ausgang der Viertelfinal-Serie für München. Darüber hinaus hat die “Schlacht von Sachsen” den Füchsen natürlich alles abverlangt und eine Menge Kraft gekostet. Alle vier Hauptrundenspiele konnten von den Bayern gewonnen werden. Allerdings ging es in dieser Spielzeit wesentlich knapper zu als bei den Inszenierungen früherer Jahre.

Die nächste Aufführung beginnt bereits am morgigen Dienstag um 20 Uhr in München unter der Regie von Sascha Westrich aus Zweibrücken. Im Heimspiel am 26. März übernimmt dann Lars Brüggemann aus Iserlohn den Regiestuhl. Am Sonntag den 28. März geht es ein weiteres Mal nach München, wo unter der Anleitung von Franz Josef Trainer aus Bad Aibling aufgeführt wird. Das (mögliche) Schlussszenario geht am Dienstag in einer Woche (30. März) über die Bühne. Wenn der Vorhang dann in Weisswasser fallen sollte, können die Füchse dennoch hoch erhobenen Hauptes auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken.
1539 mal gelesen
 
1 | DAVE | 23.03.2010 @ 07:39
Na dann, Vorhang auf...
2 | Senator | 23.03.2010 @ 09:36
Vorzüglich geschrieben. Mit genau der Leichtigkeit, die man beim Gedanken an dieses Viertelfinale verspürt.
3 | Che | 23.03.2010 @ 19:46
ich hoffe auf 6 Akte genau wie damals 1991 ungefähr wars - Playoff-Time bei damals Hedos München und den Birk-Brüdern, Truntschkas Gerd und Didi Schlitzohr Hegen standen vor dem Wechsel von der DEG zu den Bazis: und wir gehen 2:0 in Front, dann in Spiel 3 kommt unser Andy Lude Ludwig mit Stockstich von der Bank auf den Assi - und die Sache kippt - so wollen wir diesmal nicht spielen - Vorwärts ins Halbfinale!
4 | Coswiger | 23.03.2010 @ 22:22
CG am Freitag gesperrt.....
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