München entscheidet auch das zweite Spiel für sich
27.03.2010 | 12:06 Uhr von
Die Lausitzer Füchse halten diesmal mit dem Favoriten mit. Am Ende entscheidet ein individueller Fehler.
Eine schnelle Serie für den Favoriten München oder doch ein spannendes Duell um den Einzug ins Playoff-Halbfinale – das war die Frage gestern Abend im Fuchsbau. Sollte die Münchener nach dem klaren Heimsieg am Dienstag auch das zweite Spiel gewinnen, würden wohl nur noch die allergrößten Optimisten an ein Duell auf Augenhöhe glauben. Gelänge den Füchsen aber ein Überraschungssieg, wäre der Druck wieder bei den Bayern – und vielleicht flattern dann ja die Nerven.
Die Lausitzer Füchse machten jedenfalls von der ersten Minute an den Eindruck, dass sie weder Spiel noch Serie abschenken werden, standen zwar zunächst defensiv ganz ordentlich, nach vorn aber gelang so gut wie nichts. Deutlichstes Zeichen: Die erste Reihe mit Tepper, Albrecht und Valenti diskutierte mehr als sie spielte. Die Münchener warteten eher besonnen auf ihre Chance, wirkten souverän, allerdings taten auch sie sich schwer gegen die Füchse-Deckung. Auch die eine Unterzahl überstanden die Gastgeber gut, fanden gerade da über großen kämpferischen Einsatz auch zum Spiel. Die größte Chance des Drittels hatten kurz vor Schluss die Münchener. Aber Füchse-Torwart Boutin reagierte großartig gegen einen Schuss in die lange Ecke von Auger.
Das Mitteldrittel begann mit dem überraschenden Führungstreffer für die Füchse. Marvin Tepper hatte mehrere Spieler auf sich gezogen, dann einen genialen Pass auf Linke gespielt. Dessen Schuss fand den Weg ins Tor, auch weil Albrecht dem Münchener Torwart Sebastian Elwing die Sicht verdeckt hatte. Das war wohl der Weckruf für die Gäste, die danach immensen Druck aufbauten, durch Routinier Hede zum Ausgleich kamen und Boutin zu mehreren Glanztaten zwangen. Aber das Unentschieden nach zwei Dritteln machte Mut.
Da jubelten noch die Füchse: Danny Albrecht freut sich über das 1:0, an dem der Stürmer auch seinen Anteil hatte, weil er Torwart Elwing beim Linke-Schuss die Sicht verdeckte.Foto: Peter Aswendt
Der Favorit aus München ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen. Der auffällige Mike Kompon bereitete den zweiten Münchener Treffer klasse vor, Auger verwertete seinen Rückpass mit einem Schuss aus Nahdistanz unter die Latte. Die Füchse waren aber noch nicht geschlagen. Besonders die junge dritte Reihe spielte ein starkes drittes Drittel und erzielte nicht von ungefähr den Ausgleich. Kruminsch hatte einen geschickten Pass auf Lehnigk gespielt, der die Scheibe sofort flach in die Ecke schoss. Die (nur) knapp 1500 Zuschauer waren aus dem Häuschen. Die Verlängerung war jetzt in Reichweite. Dann aber machte Verteidiger Bastian Steingroß den entscheidenden Fehler. Er hatte die Chance, den Puck bei einer Drucksituation einfach aus dem Drittel zu spielen, machte das aber nicht und einen Rückhandschuss später stand es 2:3. Boutin war die Sicht verdeckt. Die Füchse riskierten danach noch einmal alles. Aber sowohl bei ihrer einzigen Überzahl als auch mit Sechs-gegen-Fünf (Boutin vom Eis) schafften sie es nicht, gefährlich auf das Tor zu schießen.
Die Münchener mussten zwar hart um den Sieg kämpfen, führen jetzt aber in der Serie mit 2:0. Gelingt ihnen am Sonntag ein weiterer Heimsieg, könnte das vierte Spiel am Dienstag das letzte Füchse-Spiel der Saison werden. An eine Wende glauben nach sechs Füchse-Niederlagen gegen München in Folge nur noch wenige.
Tickets dafür gibt es ab Montag von 14 bis 16 Uhr und am Dienstag von 10 bis 12 Uhr. Bereits ab Sonnabend gibt es Karten an der AGIP-Service-Station Weißwasser und natürlich per Internet.
Eine schnelle Serie für den Favoriten München oder doch ein spannendes Duell um den Einzug ins Playoff-Halbfinale – das war die Frage gestern Abend im Fuchsbau. Sollte die Münchener nach dem klaren Heimsieg am Dienstag auch das zweite Spiel gewinnen, würden wohl nur noch die allergrößten Optimisten an ein Duell auf Augenhöhe glauben. Gelänge den Füchsen aber ein Überraschungssieg, wäre der Druck wieder bei den Bayern – und vielleicht flattern dann ja die Nerven.
Die Lausitzer Füchse machten jedenfalls von der ersten Minute an den Eindruck, dass sie weder Spiel noch Serie abschenken werden, standen zwar zunächst defensiv ganz ordentlich, nach vorn aber gelang so gut wie nichts. Deutlichstes Zeichen: Die erste Reihe mit Tepper, Albrecht und Valenti diskutierte mehr als sie spielte. Die Münchener warteten eher besonnen auf ihre Chance, wirkten souverän, allerdings taten auch sie sich schwer gegen die Füchse-Deckung. Auch die eine Unterzahl überstanden die Gastgeber gut, fanden gerade da über großen kämpferischen Einsatz auch zum Spiel. Die größte Chance des Drittels hatten kurz vor Schluss die Münchener. Aber Füchse-Torwart Boutin reagierte großartig gegen einen Schuss in die lange Ecke von Auger.
Das Mitteldrittel begann mit dem überraschenden Führungstreffer für die Füchse. Marvin Tepper hatte mehrere Spieler auf sich gezogen, dann einen genialen Pass auf Linke gespielt. Dessen Schuss fand den Weg ins Tor, auch weil Albrecht dem Münchener Torwart Sebastian Elwing die Sicht verdeckt hatte. Das war wohl der Weckruf für die Gäste, die danach immensen Druck aufbauten, durch Routinier Hede zum Ausgleich kamen und Boutin zu mehreren Glanztaten zwangen. Aber das Unentschieden nach zwei Dritteln machte Mut.
Der Favorit aus München ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen. Der auffällige Mike Kompon bereitete den zweiten Münchener Treffer klasse vor, Auger verwertete seinen Rückpass mit einem Schuss aus Nahdistanz unter die Latte. Die Füchse waren aber noch nicht geschlagen. Besonders die junge dritte Reihe spielte ein starkes drittes Drittel und erzielte nicht von ungefähr den Ausgleich. Kruminsch hatte einen geschickten Pass auf Lehnigk gespielt, der die Scheibe sofort flach in die Ecke schoss. Die (nur) knapp 1500 Zuschauer waren aus dem Häuschen. Die Verlängerung war jetzt in Reichweite. Dann aber machte Verteidiger Bastian Steingroß den entscheidenden Fehler. Er hatte die Chance, den Puck bei einer Drucksituation einfach aus dem Drittel zu spielen, machte das aber nicht und einen Rückhandschuss später stand es 2:3. Boutin war die Sicht verdeckt. Die Füchse riskierten danach noch einmal alles. Aber sowohl bei ihrer einzigen Überzahl als auch mit Sechs-gegen-Fünf (Boutin vom Eis) schafften sie es nicht, gefährlich auf das Tor zu schießen.
Die Münchener mussten zwar hart um den Sieg kämpfen, führen jetzt aber in der Serie mit 2:0. Gelingt ihnen am Sonntag ein weiterer Heimsieg, könnte das vierte Spiel am Dienstag das letzte Füchse-Spiel der Saison werden. An eine Wende glauben nach sechs Füchse-Niederlagen gegen München in Folge nur noch wenige.
Tickets dafür gibt es ab Montag von 14 bis 16 Uhr und am Dienstag von 10 bis 12 Uhr. Bereits ab Sonnabend gibt es Karten an der AGIP-Service-Station Weißwasser und natürlich per Internet.
Von Thomas Wagner und Frank Thümmler
Quelle: sz-online.de