Lausitzer Füchse: Großer Kampf im ungleichen Duell
27.03.2010 | 12:17 Uhr von
Was dürfen die Weißwasseraner Fans von einem derart ungleichen Duell im Viertelfinale erwarten? Auf der einen Seite sind die Lausitzer Füchse, die mit einem kleinen Kader ihr Saisonziel längst erreicht haben. Und auf der anderen Seite der EHC München, dessen erklärtes Vorhaben der Aufstieg in die DEL ist.
Nun, die Fans dürfen zumindest erwarten, dass sich ihre Mannschaft gegen den Favoriten so teuer wie möglich verkauft. Und teuer bedeutete in diesem Fall richtig gut. Denn anders als bei der deutlichen 0:6-Niederlage am Dienstag in München boten die Füchse dem Kontrahenten diesmal einen großen Kampf. Am Ende setzten sich die Gäste aus Bayern zwar mit 3:2 durch und benötigen jetzt nur noch zwei Siege für den Einzug in das Halbfinale. Aber sie mussten am Freitagabend in Weißwasser hart für diesen Erfolg arbeiten, weil die Füchse vor 1454 Zuschauern bis zum Schluss dagegenhielten. Der Beifall der Fans war trotz der Niederlage deshalb verdient.
Dabei begann die Partie zunächst genau so, wie man es befürchten musste. München machte mit seinen vier Angriffsreihen viel Druck. Sie ließen den Füchsen kaum Zeit zum Luft holen. Torhüter Jonathan Boutin stand im ersten Drittel immer wieder im Mittelpunkt. Die Führung der Gäste schien nur eine Frage der Zeit zu sein.
Teamarbeit: Torhüter Jonathan Boutin (l.) und Marcel Linke werfen sich dem Schuss von Münchens Mike Kompon entgegen. Foto: Aswendt
Von wegen! Denn das erste Tor fiel auf der anderen Seite für die Füchse. Marcel Linke war in der 22. Minute mit einem Schlagschuss von der blauen Linie erfolgreich. München kam zwar zur zwischenzeitlichen Führung durch Niklas Hede (27.) und Dominic Auger (45.). Aber Markus Lehnigk rückte mit dem 2:2 (48.) die Sensation in Reichweite. Am Ende mussten die Füchse dann doch der läuferischen und spielerischen Übermacht der Gäste Tribut zollen. Martin Buchwieser brachte mit dem dritten Münchner Tor in der 50. Minute die Partie in die erwartete Bahn. „Das ist eine ärgerliche Niederlage, denn wir haben teilweise auf Augen höhe mit München gespielt. Leider haben wir uns durch dumme Gegentore selbst um den Lohn gebracht“, bilanzierte Coach Dirk Rohrbach.
Nun, die Fans dürfen zumindest erwarten, dass sich ihre Mannschaft gegen den Favoriten so teuer wie möglich verkauft. Und teuer bedeutete in diesem Fall richtig gut. Denn anders als bei der deutlichen 0:6-Niederlage am Dienstag in München boten die Füchse dem Kontrahenten diesmal einen großen Kampf. Am Ende setzten sich die Gäste aus Bayern zwar mit 3:2 durch und benötigen jetzt nur noch zwei Siege für den Einzug in das Halbfinale. Aber sie mussten am Freitagabend in Weißwasser hart für diesen Erfolg arbeiten, weil die Füchse vor 1454 Zuschauern bis zum Schluss dagegenhielten. Der Beifall der Fans war trotz der Niederlage deshalb verdient.
Dabei begann die Partie zunächst genau so, wie man es befürchten musste. München machte mit seinen vier Angriffsreihen viel Druck. Sie ließen den Füchsen kaum Zeit zum Luft holen. Torhüter Jonathan Boutin stand im ersten Drittel immer wieder im Mittelpunkt. Die Führung der Gäste schien nur eine Frage der Zeit zu sein.
Von wegen! Denn das erste Tor fiel auf der anderen Seite für die Füchse. Marcel Linke war in der 22. Minute mit einem Schlagschuss von der blauen Linie erfolgreich. München kam zwar zur zwischenzeitlichen Führung durch Niklas Hede (27.) und Dominic Auger (45.). Aber Markus Lehnigk rückte mit dem 2:2 (48.) die Sensation in Reichweite. Am Ende mussten die Füchse dann doch der läuferischen und spielerischen Übermacht der Gäste Tribut zollen. Martin Buchwieser brachte mit dem dritten Münchner Tor in der 50. Minute die Partie in die erwartete Bahn. „Das ist eine ärgerliche Niederlage, denn wir haben teilweise auf Augen höhe mit München gespielt. Leider haben wir uns durch dumme Gegentore selbst um den Lohn gebracht“, bilanzierte Coach Dirk Rohrbach.
Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau