Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Münchener erweisen sich erneut als zu stark
29.03.2010 | 11:23 Uhr von
Binnen drei Minuten im ersten Drittel ist auch das dritte Viertelfinalspiel entschieden.
Die Lausitzer Füchse sehnen das Saisonende herbei. Nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Playoff-Viertelfinals fehlt wohl auch der Glaube, den Favoriten München in dieser Serie ernsthaft gefährden zu können. Die Reise nach München trat Carsten Gosdeck nicht mit an, der zwar nach der abgesessenen Sperre wieder spielberechtigt war, aber an einer Knieverletzung laboriert und außerdem immer noch werdender Vater ist.

In den ersten Minuten der Partie passierte nicht viel. Beide Mannschaften begannen relativ defensiv. Die Füchse hatten dann sogar einige Möglichkeiten, aber Vollmer hielt gegen Steingroß und Linke verpasste nach schöner Straube-Vorarbeit knapp. Nach und nach übernahmen aber die Gastgeber die Initiative. Boitin konnte zunächst noch gegen Heatley und Schymainski, der allein auf den Füchse-Torwart zulief, klären, bei der zweiten Unterzahl aber war er machtlos. Lavallee hatte von der blauen Linie geschossen, Wycisk den Abpraller verwertet (15.). Nur 75 Sekunden später stand es 2:0. Niklas Hede hatte den Gästetorhüter Jonathan Boutin, der dabei nicht gut aussah, mit einem Bauerntrick überwunden. Und noch einmal 70 Sekunden später war das Spiel praktisch entschieden. Nach schöner Vorarbeit von Kompon hatte Dietrich keine Mühe, einzuschießen.

Der Münchener Routinier Niklas Hede hat zum Bauerntrick angesetzt, läuft hinten um das Tor herum und trifft zum 2:0.Foto: Wolfgang Fehrmann


Im zweiten Drittel schalteten die Münchener einen Gang zurück. Die Füchse verkauften sich ganz gut, Kruminsch hatte eine Doppelchance, und in einer Überzahl kamen sie gut ins Drittel der Gastgeber. Aber einzig Klenner versuchte sich von der blauen Linie. Besonders da wurde Carsten Gosdeck mit seinem harten Schlagschuss vermisst. Trainer Dirk Rohrbach „würfelte“ in diesem Drittel die Reihen etwas durcheinander, probierte so, noch einmal neue Reize zu setzen. Als die Füchse kurz vor Drittelende eine weitere Überzahl zugesprochen bekamen, hatte München eine riesige Konterchance, aber Boutin hielt.

Sollte noch jemand auf Füchse-Seite Hoffnungen auf eine Wende gehegt haben, so wurden die gleich zu Beginn des Schlussdrittels endgültig zerstört. Wrigley markierte den vierten Münchener Treffer. Die Füchse bemühten sich danach um eine Resultatsverbesserung, wobei sich vor allem die junge dritte Reihe hervortat. Erneut hatte Kruminsch die besten Chancen. Auf der anderen Seite bewies Boutin gegen Dietrich und Heatley seine Klasse. Als die Füchse dann eine 4:3-Überzahl hatten, erzielte Masek von Rechtsaußen mit einem schnellen Schuss ins Dreiangel den Ehrentreffer. Nach einem Wechselfehler mussten die Füchse noch einmal in Unterzahl spielen, überstanden die zwei Minuten zwar, aber bekamen direkt im Anschluss das Gegentor zum 5:1-Endstand. Jann hatte die Kelle in einen Buchwieser-Schuss reingehalten.

Nach der 3:0-Führung der Münchener in der Playoff-Serie stehen die Füchse morgen vor dem Saisonende. Mit großer Wahrscheinlichkeit beginnt um 19.30 Uhr das letzte Saisonheimspiel der Füchse (außer, sie gewinnen dieses Spiel und auch noch am Gründonnerstag in München). Letzte Chance für die Fans also, sich von ihrer Mannschaft in die Sommerpause zu verabschieden. Dass das vor möglichst voller Halle passiert, haben sich die Lausitzer Füchse nach einer tollen Saison allemal verdient.

Tickets gibt es heute von 14 bis 16 Uhr und am Dienstag von 10 bis 12 Uhr in der Geschäftsstelle der Lausitzer Füchse und online.

Von Titus Fischer und Frank Thümmler

Quelle: sz-online.de
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