Dirk Rohrbach, Trainer der Lausitzer Füchse, ärgerte sich noch am Montag über eine schwache Phase seiner Mannschaft im dritten Playoff-Spiel gegen den EHC München. So zwischen der 13. und 18. Spielminute, da sei sein Team bei der 1:5-Niederlage „wie ein Kartenhaus zusammengefallen“ und hatte drei Gegentore kassiert. Um in Rohrbachs Bild zu bleiben: Am heutigen Dienstag droht das Kartenhaus der Weißwasseraner für diese Saison komplett einzustürzen. Sollten die hochfavorisierten Münchner erneut gewinnen (19.30 Uhr im Fuchsbau), wären sie mit vier Siegen für das Zweitliga-Halbfinale qualifiziert. Für die Füchse hingegen wäre die Saison beendet.
Dabei ist der Vergleich mit dem Kartenhaus keineswegs despektierlich gemeint. Doch es ist nicht von der Hand zu weisen, dass der diesjährige Erfolg der Füchse – der das Erreichen der Playoffs fraglos ist – auf wackligen Füßen stand. Finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet, gingen die Lausitzer mit kleinem Kader und viel Zweckoptimismus in die lange Saison. So konnte beispielsweise Top-Torjäger Preston Mizzi nicht gehalten werden, vielmehr setzte man im Fuchsbau auf die preiswerteren Spieler aus den eigenen Reihen. Dass zudem mit Torhüter Ryan MacDonald – der wurde in Weißwasser zwischenzeitlich als personifizierte Lebensversicherung angesehen – eine extrem wichtige Stütze verletzt wegbrach, machte den Kampf um den Klassenerhalt noch schwieriger.
Dennoch hielt das Weißwasseraner Kartenhaus sogar im Pre-Playoff-Derby gegen Dresden stand. Baumeister Rohrbach hatte eine Mixtur aus Tatkraft, Teamgeist und Taktik zu einem widerstandsfähigen Mörtel zusammengerührt. Doch nun dürfte sein Bauwerk an die Grenze der Belastbarkeit geraten – an der Spitze weht der Eishockeywind in der 2. Bundesliga extrem stark. Deshalb ist davon auszugehen, dass die selbsternannten Aufstiegskandidaten von der Isar am heutigen Abend dem Kartenhaus den letzten Stoß geben.
Rohrbach hofft, dass sein Team dagegen hält. Er würde liebend gern ein fünftes Spiel in München erleben: „Gerade wenn jeder denkt, dass es vorbei ist, sollten wir noch einmal zurückschlagen.“ Vielleicht auch nur, um zu beweisen, dass selbst beim EHC hinter der stählernen Hochglanzfassade ein paar Schwachpunkte zu finden sind.
Dabei ist der Vergleich mit dem Kartenhaus keineswegs despektierlich gemeint. Doch es ist nicht von der Hand zu weisen, dass der diesjährige Erfolg der Füchse – der das Erreichen der Playoffs fraglos ist – auf wackligen Füßen stand. Finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet, gingen die Lausitzer mit kleinem Kader und viel Zweckoptimismus in die lange Saison. So konnte beispielsweise Top-Torjäger Preston Mizzi nicht gehalten werden, vielmehr setzte man im Fuchsbau auf die preiswerteren Spieler aus den eigenen Reihen. Dass zudem mit Torhüter Ryan MacDonald – der wurde in Weißwasser zwischenzeitlich als personifizierte Lebensversicherung angesehen – eine extrem wichtige Stütze verletzt wegbrach, machte den Kampf um den Klassenerhalt noch schwieriger.
Dennoch hielt das Weißwasseraner Kartenhaus sogar im Pre-Playoff-Derby gegen Dresden stand. Baumeister Rohrbach hatte eine Mixtur aus Tatkraft, Teamgeist und Taktik zu einem widerstandsfähigen Mörtel zusammengerührt. Doch nun dürfte sein Bauwerk an die Grenze der Belastbarkeit geraten – an der Spitze weht der Eishockeywind in der 2. Bundesliga extrem stark. Deshalb ist davon auszugehen, dass die selbsternannten Aufstiegskandidaten von der Isar am heutigen Abend dem Kartenhaus den letzten Stoß geben.
Rohrbach hofft, dass sein Team dagegen hält. Er würde liebend gern ein fünftes Spiel in München erleben: „Gerade wenn jeder denkt, dass es vorbei ist, sollten wir noch einmal zurückschlagen.“ Vielleicht auch nur, um zu beweisen, dass selbst beim EHC hinter der stählernen Hochglanzfassade ein paar Schwachpunkte zu finden sind.
Jan Lehmann
Quelle: Lausitzer Rundschau