Ralf Hantschke, bedeutet die bevorstehende Eishockey-WM für Sie als Manager der Lausitzer Füchse mehr Arbeit oder doch eher Genuss?
Also, ich kann mich jetzt nicht drei Wochen lang zurücklehnen und die tolle WM-Stimmung genießen. Aber ich freue mich immerhin schon mal auf ein sehr bewegtes Wochenende.
Inwiefern?
Ich fahre zur Auftaktpartie nach Gelsenkirchen und bin danach noch bei den Gruppenspielen in Köln. Auch als Zweitliga-Manager muss man bei so einem Ereignis einfach dabei sein.
Um nach Neuzugängen für die Füchse zu schauen?
Das ist ehrlich gesagt eher zweitrangig. Wenn, dann sind ohnehin nur Spieler von Ländern aus dem unteren WM-Drittel für uns halbwegs interessant, alles andere ist nicht realisierbar. Ich schaue da natürlich trotzdem genau hin, vielleicht ist ja ein Schnäppchen für uns dabei. Doch die entscheidenden Sachen passieren hinter der WM-Bande.
Worum geht es da?
Ich muss Kontakte auffrischen. Mit Managern anderer Clubs und natürlich den Spieleragenten sprechen. Da geht es um Einschätzungen verschiedener Profis, vielleicht kann ich ein paar Videos mitnehmen und kriege sogar noch den einen oder anderen Geheimtipp für unseren Kader.
Apropos Geheimtipp, wie viel trauen Sie der deutschen Mannschaft bei der WM zu?
Sie hat die Chance, sich nach den verkorksten Olympischen Spielen zu rehabilitieren. Ich fand das gar nicht so schlecht, was die deutsche Mannschaft am Dienstag gegen Kanada gezeigt hat. Allein die Chancenverwertung bleibt das große Problem.
Und am Freitag geht es gleich zum Auftakt gegen die USA.
Von dem Spiel wird viel für den weiteren WM-Verlauf abhängen. Läuferisch und kämpferisch sind die Deutschen nicht weit weg von der Weltspitze. Mit 75 000 Fans im Rücken traue ich ihnen eine Überraschung zu. Wenn das Herz stimmt, ist einiges drin - das ist wie bei uns in Weißwasser.
Ralf Hantschke, bedeutet die bevorstehende Eishockey-WM für Sie als Manager der Lausitzer Füchse mehr Arbeit oder doch eher Genuss?
Also, ich kann mich jetzt nicht drei Wochen lang zurücklehnen und die tolle WM-Stimmung genießen. Aber ich freue mich immerhin schon mal auf ein sehr bewegtes Wochenende.
Inwiefern?
Ich fahre zur Auftaktpartie nach Gelsenkirchen und bin danach noch bei den Gruppenspielen in Köln. Auch als Zweitliga-Manager muss man bei so einem Ereignis einfach dabei sein.
Um nach Neuzugängen für die Füchse zu schauen?
Das ist ehrlich gesagt eher zweitrangig. Wenn, dann sind ohnehin nur Spieler von Ländern aus dem unteren WM-Drittel für uns halbwegs interessant, alles andere ist nicht realisierbar. Ich schaue da natürlich trotzdem genau hin, vielleicht ist ja ein Schnäppchen für uns dabei. Doch die entscheidenden Sachen passieren hinter der WM-Bande.
Worum geht es da?
Ich muss Kontakte auffrischen. Mit Managern anderer Clubs und natürlich den Spieleragenten sprechen. Da geht es um Einschätzungen verschiedener Profis, vielleicht kann ich ein paar Videos mitnehmen und kriege sogar noch den einen oder anderen Geheimtipp für unseren Kader.
Apropos Geheimtipp, wie viel trauen Sie der deutschen Mannschaft bei der WM zu?
Sie hat die Chance, sich nach den verkorksten Olympischen Spielen zu rehabilitieren. Ich fand das gar nicht so schlecht, was die deutsche Mannschaft am Dienstag gegen Kanada gezeigt hat. Allein die Chancenverwertung bleibt das große Problem.
Und am Freitag geht es gleich zum Auftakt gegen die USA.
Von dem Spiel wird viel für den weiteren WM-Verlauf abhängen. Läuferisch und kämpferisch sind die Deutschen nicht weit weg von der Weltspitze. Mit 75 000 Fans im Rücken traue ich ihnen eine Überraschung zu. Wenn das Herz stimmt, ist einiges drin - das ist wie bei uns in Weißwasser.
Mit Ralf Hantschke sprach Jan Lehmann
Quelle: Lausitzer Rundschau