Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Vertrag für neue Eishalle muss warten
23.05.2010 | 01:06 Uhr von
Gestern trafen sich die Planer vom Stuttgarter Architekturbüro asp zum dritten Mal mit Vertretern der Stadtverwaltung, um über den Bau der neuen Eissporthalle zu beraten. Laut Oberbürgermeister Hartwig Rauh laute die Zielstellung, in möglichst kurzer Zeit einen Finanzierungsplan zu erstellen, um dann den Förderantrag auf den Weg zu bringen.

Parallel dazu wird mit asp weiter über den Vertrag verhandelt. Ursache dafür, dass er noch nicht unterschriftsreif vorliegt, sind unterschiedliche Vorstellungen zu einzelnen Honorarpositionen. „Vieles ist in der Honorarordnung geregelt. Bei anderen Dingen gibt es Spielraum“, erläuterte Rauh. Als Beispiele nannte er Nebenkosten wie Telefongebühren, Übernachtungs- oder Transportkosten. Dazu gelte es abzuklären, was davon förderfähig sei. Rauh bezeichnete es als normal, dass bei einem so hoch dotierten Vertrag, etwas länger verhandelt werde. Allein die Planungskosten sind mit zwei Millionen Euro veranschlagt. Insgesamt soll der Eishallenneubau rund 15 Millionen Euro kosten. Trotz der unterschiedlichen Meinungen, sollen die Verhandlungen in entspannter Atmosphäre ablaufen. Um welche Summe es geht und ob sie am Ende zu einer Kostensteigerung des Gesamtprojekts führen könnte, ließ Rauh offen. Die Gefahr, dass die Verhandlungen scheitern und der Vertrag am Ende platzt, bestehe jedoch nicht.

Ungeachtet dessen laufen die Planungen für den Abriss des alten Wilhelm-Pieck-Stadions. Dazu muss auch der Wall unter der Zuschauertribüne entfernt werden. Wie teuer das wird, ist mit davon abhängig, welche Materialien verbaut wurden. Die Kosten für den Abtransport von Bauschutt sind beispielsweise höher als für Humus. Ältere Weißwasseraner können sich vielleicht daran erinnern, was in der Tribüne verbaut wurde. Hinweise darüber können an die Stadtverwaltung gerichtet werden. Der Abriss wird von der Landesdirektion mit 187500 bezuschusst. Insgesamt soll der Kostenrahmen von 250000 Euro nicht überschritten werden (SZ berichtete). Ein Termin für den Beginn der Arbeiten steht noch nicht fest. Sie müssen jedoch spätestens im Herbst beginnen, damit die Maßnahme noch 2010 abgerechnet werden kann.

Bis zur Fertigstellung des neuen Eissportstadions nutzen die Lausitzer Füchse für ihre Heimspiele weiterhin das nach der Wende geschaffene Interim, den Fuchsbau. 2013 soll das neue Stadion stehen. Der Bauzeitenplan muss zeigen, ob der Termin gehalten werden kann. Eine Zeitverzögerung könnte die Füchse aufs Glatteis führen. Die Betriebsgenehmigung der Bauaufsicht für den Fuchsbau ist zeitlich befristet. Im Ernstfall müssten die Füchse auf ein anderes Stadion ausweichen. Momentan rechnet damit allerdings niemand.

Von Thomas Staudt

Quelle: SZ-Online
1190 mal gelesen
 
1 | Foxy1 | 25.05.2010 @ 21:39
...na dann -NICHT SOVIEL SCHNACKEN KOPF IN NACKEN
2 | cat | 27.05.2010 @ 09:30
warum verwundert mich das jetzt nicht?
3 | Che | 29.05.2010 @ 19:48
schaffe, schaffe, Daimler fahre unne Ossis das Geld ausse Tasche ziehe - warum müssen die Kolonialherren ausm Ländle die Planung machen, die kein standesgemäßes Hotel in wsw finden - DD Hilton 400 € pro Nacht, gute Nacht!
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