Konsolidierungskurs wird auch in der neuen Saison fortgesetzt
Die Lausitzer Füchse haben am Freitag sämtliche für die Lizensierung erforderlichen Unterlagen bei der Ligenverwaltung (ESBG) eingereicht. Dazu gehört auch der Jahresabschluss der abgelaufenen Saison. In der Spielzeit 2009/2010 ist es den Füchsen gelungen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein positives Ergebnis zu erwirtschaften. Damit konnte ein Teil der Verluste aus der Saison 2008/09 abgetragen werden. Um diese Altverbindlichkeiten weiter abzubauen und als Reaktion auf Veränderungen bei Kosten und Erlösen, muss der Konsolidierungskurs auch in der neuen Spielzeit fortgesetzt und noch intensiviert werden.
Da bereits jetzt bekannt ist, dass die Berufsgenossenschaft die Beiträge trotz einer deutlichen Erhöhung in der abgelaufenen Saison in der neuen Spielzeit noch einmal erhöht und zudem einige Sponsoren ihr Engagement beenden beziehungsweise reduzieren, wird es in allen Bereichen Einsparungen geben. Die Lausitzer Füchse arbeiten aber intensiv daran, diese Sponsorenabgänge durch neue Partner auszugleichen. Da aber mit dem ungünstigsten Fall gerechnet werden muss, werden auch in diesem Jahr nur Spieler verpflichtet, wenn deren Finanzierung gewährleistet ist.
„Da bei jedem Klub verschiedene Zahlen in die Etatplanung einfließen und die von der Konkurrenz angegebenen Etats damit nicht vergleichbar sind, werden wir in Zukunft keine öffentlichen Angaben zu unserem Gesamtetat mehr machen. Unser Hauptziel für die nächsten Jahre bleibt, mit einer seriösen Geschäftspolitik den langfristigen Erhalt des Profi-Eishockeys in Weißwasser abzusichern. Das damit sportlicher Erfolg nicht unmöglich ist, hat die vergangene Saison gezeigt“, sagt Geschäftsführer René Reinert.
Solange es ehrliches Eishockey zu sehen gibt, sollten die Zuschauer auch durch die letzten zwei Jahre so weit sensibilisiert sein, dass sie trotz eventueller Durststrecken hinter unseren Füchsen stehen. Oder auch auf deutsch: Hauptsache, wir können stolz und erhobenen Hauptes zurückblicken.
2 | Andi | 28.05.2010 @ 21:06
@1 dem kann man nichts hinzufügen. Das ist der einzige Weg um dauerhaft Hockey in WSW sehen zu können.
3 | Foxy1 | 28.05.2010 @ 21:26
@1 - so is es !
4 | Frank | 28.05.2010 @ 21:36
@1 Nicht nur zurück, sondern auch in die Zukunft, zumindest in die nahe. Das können schließlich auch nicht alle.
5 | 3liter | 28.05.2010 @ 23:17
Die anderen werden auch zunehmend sparen müssen. von daher mach ich mir keine größeren Sorgen, dass wir nächste Saison nicht mithalten können sollten.
6 | schlagschuss | 29.05.2010 @ 01:54
@1 traurig aber wahr das wir der vorreiter sind des "ehrlichen" eishockeys. bleibt nur die frage wie lange wir uns die 2.liga "ehrlich" leisten können. sponsoren springen ab usw. ich sponsore selbst den verein aber kann nicht versichern wie lange noch:-(
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Die Lausitzer Füchse haben am Freitag sämtliche für die Lizensierung erforderlichen Unterlagen bei der Ligenverwaltung (ESBG) eingereicht. Dazu gehört auch der Jahresabschluss der abgelaufenen Saison. In der Spielzeit 2009/2010 ist es den Füchsen gelungen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein positives Ergebnis zu erwirtschaften. Damit konnte ein Teil der Verluste aus der Saison 2008/09 abgetragen werden. Um diese Altverbindlichkeiten weiter abzubauen und als Reaktion auf Veränderungen bei Kosten und Erlösen, muss der Konsolidierungskurs auch in der neuen Spielzeit fortgesetzt und noch intensiviert werden.
Da bereits jetzt bekannt ist, dass die Berufsgenossenschaft die Beiträge trotz einer deutlichen Erhöhung in der abgelaufenen Saison in der neuen Spielzeit noch einmal erhöht und zudem einige Sponsoren ihr Engagement beenden beziehungsweise reduzieren, wird es in allen Bereichen Einsparungen geben. Die Lausitzer Füchse arbeiten aber intensiv daran, diese Sponsorenabgänge durch neue Partner auszugleichen. Da aber mit dem ungünstigsten Fall gerechnet werden muss, werden auch in diesem Jahr nur Spieler verpflichtet, wenn deren Finanzierung gewährleistet ist.
„Da bei jedem Klub verschiedene Zahlen in die Etatplanung einfließen und die von der Konkurrenz angegebenen Etats damit nicht vergleichbar sind, werden wir in Zukunft keine öffentlichen Angaben zu unserem Gesamtetat mehr machen. Unser Hauptziel für die nächsten Jahre bleibt, mit einer seriösen Geschäftspolitik den langfristigen Erhalt des Profi-Eishockeys in Weißwasser abzusichern. Das damit sportlicher Erfolg nicht unmöglich ist, hat die vergangene Saison gezeigt“, sagt Geschäftsführer René Reinert.
Pressemitteilung EHC "Lausitzer Füchse" Spielbetriebs GmbH