Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Füchse: Sommer und Eis – ganz schön anstrengend
17.06.2010 | 11:58 Uhr von
Die Gewissheit fliegt direkt vor unseren Köpfen vorbei. Zwei Meter? Einen Meter? Gefühlt noch weniger. Vorsichtshalber weichen Nachwuchs-Coach Torsten Hanusch, der ebenfalls interessierter Zuschauer ist, und ich in stinktiv einen Schritt zurück.
Wenige Augenblicke später fliegt der Puck neben uns über die Holzbande und bleibt mit einem krachenden Geräusch liegen: Seit dem Wochenende ist wieder Eiszeit in Weißwasser. Am Mittwochmittag absolvierten auch die Zweitliga-Profis der Lausitzer Füchse ihre erste Trainingseinheit auf dem Sommer-Eis, das bis zum 5. Juli aufbereitet bleibt. Für die Spieler ist der erste Eiskontakt nach der Sommerpause jedesmal immer wieder eine spannende Erfahrung. »Es braucht schon zwei, drei Trainingseinheiten, bevor man sich wieder richtig an das Eis gewöhnt hat«, sagt Stürmer Thomas Götz. Schlittschuh-Technik, die Puckarbeit - all das fühlt sich zunächst ungewohnt an, obwohl die Spieler während der Saison ein Dreivierteljahr auf dem Eis stehen.

Denn auch hier gilt: Aller Anfang ist schwer! Während draußen die Sonne über der Halle am Himmel strahlt, kratzen drinnen die Schlittschuhkufen ihre Bahnen in das Eis, das aus Kostengründen etwas dünner ist als die normale Wettkampfspielfläche. Lautstark mahnt Trainer Dirk Rohrbach zur Konzentration. Er weiß: Sie werden ihre Kraft noch brauchen. Für die nächsten drei Wochen hat Rohrbach jeweils zwei Athletik-Trainingseinheiten und dazu zwei Einheiten auf dem Eis angesetzt - pro Tag natürlich. »Wir werden in den nächsten drei Wochen die Belastung deutlich hochfahren«, kündigt der Füchse-Coach an. Jetzt zeigt sich, wer in den zurückliegenden Wochen gut vorgearbeitet hat.

Aufgalopp: Füchse-Trainer Dirk Rohrbach (Mi.) gibt den Spielern die ersten Anweisungen auf dem Sommer-Eis Foto: Peter Aswendt (www.aswendt.de)


Seit Anfang Mai läuft das Athletik-Training für die Weißwasseraner im Kader. Spieler wie Götz , Robert Bartlick, Markus Lehnigk und Torhüter Martin Niemz sind auch auf dem Sommer-Eis dabei. Manager Ralf Hantschke, der einsam auf der Tribüne sitzt, hat vor allem die Probetrainierer im Blick. 18 vornehmlich junge Spieler bewerben sich in dieser und der nächsten Woche um einen Vertrag. »Ich bin gespannt auf das Leistungs niveau«, sagt Hantschke.

Nach einer Stunde ist die erste Übungseinheit auf dem Sommer-Eis vorbei. Die Spieler sind froh, die verschwitzte Montur gegen kurze Hosen eintauschen zu können. Sommer und Eis - diese Kombination kann ganz schön anstrengend sein.

Von Frank Noack

Quelle: Lausitzer Rundschau
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