Wie eine Stechmücke in Weißwasser zum großen Fuchs reifen will
Söhne, die in die Fußstapfen ihrer Väter als Weißwasseraner Spieler traten, gab es im Fuchsbau zur Genüge. Bisher waren es eben nur Einheimische…
Mit 1,96 Meter und knapp 90 Kilogramm fällt Mike Mieszkowski auf dem Eis sofort auf. Mieszkowski – gab es den nicht schon im Fuchsbau? „Ja, das ist mein Vater Tomasz, der von 2000 bis 2002 in Weißwasser war. In dieser Zeit habe ich auch das erste Mal in einem Verein auf dem Eis gestanden. Die Trainer haben damals gesagt, dass ich nichts kann – nun bin ich wieder da“, erzählt der Hüne mit einem kleinen Augenzwinkern.
Vater Tomasz Mieszkowski (li.) ist stolz, dass sein Sohn Mike demnächst auf Weißwasseraner Eis spielt. Foto: has
Durch 65 Punkte (30 Tore/35 Vorlagen) in 29 Spielen der Junioren-Bundesliga machte der 17-Jährige die Füchse-Späher auf sich aufmerksam. Mit 13 Play-Off-Spielen (zwei Tore/ eine Vorlage) im Männerteam der Moskitos aus Essen trug der Center seinen Teil zum Regionalliga-Titel der Stechmücken bei. Übrigens: Trainer der Essener ist Juris Kruminsch, dessen Sohn Arturs seit letzter Saison ebenfalls ein Fuchs ist.
Manager Ralf Hantschke ist nach ersten Eindrücken des Sommertrainings angetan: „Mike hat mich positiv überrascht. Er ist sehr ehrgeizig und gibt immer 100 Prozent. Er hat gute Hände und trotz seines jungen Alters schon einen robusten Körper. Er bringt also gute Voraussetzungen mit, die ich mit einem Elia Oswald vergleichen würde. Welchen Weg solche Spieler nehmen können, ist uns ja bekannt. Er ist aber auch sehr ungeduldig, was ich eher positiv sehe und sicherlich seinem noch jungen Alter geschuldet ist.“ So viel Lob ist dem jungen Neu-Fuchs fast schon peinlich: „Ich bin hier, um zu lernen.“
Obwohl ich zugegeben muss, wenn ich an das Eishockey des Vaters denke. Dann sehe ich eine stocksteife Bahnschranke vor mir, die mit einen Schlagschuss nicht mal einen Möbelwagen traff selbst wenn er drin stand. 3. Reihe Verteidiger und immer das ganz große Zittern wenn er auf dem Eis stand.
Nun denn der Sohn kann ja ein ganz anderes Kaliber sein. Warten wir ab.
3 | Mozart | 30.06.2010 @ 14:50
Die 3. Reihe Hanusch-Mieszkowsi-Kempf-Spaan-Paepke (Bartell) war eine der besten, die wir je hatten...
4 | Brian | 30.06.2010 @ 16:21
Was aber nicht an der Nummer 97 lag. Hinten wackelte diese Abwehr regelmäßig. Zu langsam, zu schwerfällig , stocktechnisch ein Graus gerade beim Power Play reißen da jetzt gerade wieder ganz alte Wunden auf. Deshalb vorbei ist vorbei. Der junge hat eine ehrliche Chance verdient und wir warten mal ab.
5 | fanta | 30.06.2010 @ 17:02
also ich fand mieszkowsi war für damalige verhältnisse ein sehr guter deutscher verteidiger
6 | tanngrismir | 30.06.2010 @ 17:58
@ Brian. Der Sohnemann ist ja, Gott sei Dank, im Sturm zugange und dürfte als Center mit diesen Maßen vorm Tor nur sehr schwer wegzubekommen sein. Ich laß mich mal überraschen........Ansonsten schließ ich mich noch der Meinung des Herrn Roletti an ;-)
7 | Aigars44 | 30.06.2010 @ 21:42
weiß auch nicht was brian hat...fand tomasz damals als dritte reihe verteidiger auch ganz okay!
8 | Aigars44 | 30.06.2010 @ 21:44
könnte mike ja auch gleich die 97 nehmen!
9 | Stefan-ESW | 01.07.2010 @ 17:47
Ich muß auch sagen,wenn Mieszkowski sen. aufm Eis stand,dann stand mir der Schweiß auf der Stirn...*g* Aber der Junior wird sein Ding schon machen,mit 17Jahren isser noch im Lernprozess....
10 | Che | 01.07.2010 @ 21:15
miez miez
11 | elarenal | 02.07.2010 @ 09:05
Als Perspektiv-Spieler ist er okay. Jetzt müssen aber langsam mal Verstärkungen her !
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Söhne, die in die Fußstapfen ihrer Väter als Weißwasseraner Spieler traten, gab es im Fuchsbau zur Genüge. Bisher waren es eben nur Einheimische…
Mit 1,96 Meter und knapp 90 Kilogramm fällt Mike Mieszkowski auf dem Eis sofort auf. Mieszkowski – gab es den nicht schon im Fuchsbau? „Ja, das ist mein Vater Tomasz, der von 2000 bis 2002 in Weißwasser war. In dieser Zeit habe ich auch das erste Mal in einem Verein auf dem Eis gestanden. Die Trainer haben damals gesagt, dass ich nichts kann – nun bin ich wieder da“, erzählt der Hüne mit einem kleinen Augenzwinkern.
Durch 65 Punkte (30 Tore/35 Vorlagen) in 29 Spielen der Junioren-Bundesliga machte der 17-Jährige die Füchse-Späher auf sich aufmerksam. Mit 13 Play-Off-Spielen (zwei Tore/ eine Vorlage) im Männerteam der Moskitos aus Essen trug der Center seinen Teil zum Regionalliga-Titel der Stechmücken bei. Übrigens: Trainer der Essener ist Juris Kruminsch, dessen Sohn Arturs seit letzter Saison ebenfalls ein Fuchs ist.
Manager Ralf Hantschke ist nach ersten Eindrücken des Sommertrainings angetan: „Mike hat mich positiv überrascht. Er ist sehr ehrgeizig und gibt immer 100 Prozent. Er hat gute Hände und trotz seines jungen Alters schon einen robusten Körper. Er bringt also gute Voraussetzungen mit, die ich mit einem Elia Oswald vergleichen würde. Welchen Weg solche Spieler nehmen können, ist uns ja bekannt. Er ist aber auch sehr ungeduldig, was ich eher positiv sehe und sicherlich seinem noch jungen Alter geschuldet ist.“ So viel Lob ist dem jungen Neu-Fuchs fast schon peinlich: „Ich bin hier, um zu lernen.“
Quelle: www.wochenkurier.info