Die Erwartungen an den rund 16 Millionen Euro teuren Neubau in Weißwasser sind hoch. Toll soll er aussehen, viele Sitzplätze bieten und Eishockey sowie Veranstaltungen zum Erlebnis machen.
Laut Planung steht die neue Eishalle im Dezember 2012 – finanziert aus Freistaat-Fördermitteln und 5,25 Millionen Euro Eigenmitteln der Stadt Weißwasser. Bevor der Neubau startet, muss aber das alte Freiluft-Stadion weichen. Sein Abriss, der weitere 250000 Euro kostet, ist auf dem Weg. Die Ausschreibung soll im August erfolgen und das Hauptgebäude ab Oktober 2010 zurückgebaut werden.
Forderungskatalog für Planer
Indes liegen Stadt und Stadträten der Arbeitsgemeinschaft Eishalle seit ein paar Tagen vier Entwürfe des Planungsbüros asp für den Neubau vor. Silko Hofmann, Vorsitzender Fanrat Lausitzer Füchse-Verein, hofft mit ihm auf bessere Bedingungen für Rollstuhlfahrer. Am Vorhaben, eine Eishockey-Behindertengruppe zu gründen, hält er ebenfalls fest. Sollte es dazu kommen, würden auch die behinderten Akteure die neue Halle nutzen. „Barrierefreie Zugänge, Behinderten-WC sowie spezielle Standplätze für Behinderte und Begleiter wären toll“, sagt Hofmann.
Inwieweit solche oder andere Wünsche realisierbar sind, wird aktuell von asp geprüft. Denn nach Begutachtung der Entwürfe durch Stadt und Mitglieder der AG Eishalle war klar: Alles ist funktionell, aber an der Kostenobergrenze orientiert. „Wir wollen bei den Planungen unter der Maximalgrenze bleiben, um finanziellen Spielraum zu haben“, sagt AG-Mitglied Andreas Friebel. Nicht zuletzt deshalb habe man in der Beratung am Donnerstag dieser Woche gemeinsam einen 25-Punkte-Plan erarbeitet. Er beinhalte Anforderungen an Raum- und Kabinenkapazitäten über Technik bis Foyer und Versorgung. „Und wir haben Sparvorschläge wie die Verwendung von Regenwasser für Toilettenspülungen oder den Einsatz alternativer Energiequellen eingebracht“, so Friebel weiter. Nun sei asp gefragt, diese Punkte auf finanzielle und technische Machbarkeit zu prüfen sowie die Kalkulation bisheriger Entwürfe zu überarbeiten. Möglicherweise werde sogar auf eine Eisflächen-Abdeckung verzichtet. Einsparung: rund 100000 Euro. Da bisher eine achtmonatige durchgängige Eiszeit vorgesehen sei, könne möglicherweise auf eine Abdeckung verzichtet werden.
ESW arbeitet an Betreibung
Schon kommende Woche gibt es eine weitere Abstimmungsrunde zum Eishallen-Bau. Dann beraten Stadt, Planungsbüro sowie der Eissport-Verein Weißwasser (ESW) – der seit 1. August 2005 die alte Eishalle betreibt und sich dafür auch beim Neubau bereit erklärte – über weitere Verfahrenswege. Denn auch hinsichtlich des Betreiberkonzeptes drängt die Zeit. „Ein detailliertes Konzept können wir nur auf Basis endgültiger Planungsunterlagen erstellen“, erklärt ESW-Geschäftsstellenleiter Jürgen Hanke. Fest stehe zwar, dass auch künftig die Haupteinnahmequelle die Vermietung der Eisfläche an Profi GmbH, Hobbyvereine, private Nutzer sowie Schulen und Kindergärten sei. Hinzu komme, dass in eisfreier Zeit mehr Veranstaltungen als bislang stattfinden sollen und auf den von der Stadt zugesagten jährlichen Betreiberzuschuss gebaut werde. In welcher Höhe der liege sowie Kostenkalkulationen seien jedoch abhängig von den zu erwartenden Einsparungen durch den Neubau. Keinesfalls dürfe die neue Eishalle zum Hauptkostenpunkt für Weißwasser werden und andere Einrichtungen gefährden, fordert Stadtrat Horst Mäder: „Ein vernünftiges Betreiberkonzept und die überregionale Vermarktung der Halle sind unverzichtbar.“
Die Erwartungen an den rund 16 Millionen Euro teuren Neubau in Weißwasser sind hoch. Toll soll er aussehen, viele Sitzplätze bieten und Eishockey sowie Veranstaltungen zum Erlebnis machen.
Laut Planung steht die neue Eishalle im Dezember 2012 – finanziert aus Freistaat-Fördermitteln und 5,25 Millionen Euro Eigenmitteln der Stadt Weißwasser. Bevor der Neubau startet, muss aber das alte Freiluft-Stadion weichen. Sein Abriss, der weitere 250000 Euro kostet, ist auf dem Weg. Die Ausschreibung soll im August erfolgen und das Hauptgebäude ab Oktober 2010 zurückgebaut werden.
Forderungskatalog für Planer
Indes liegen Stadt und Stadträten der Arbeitsgemeinschaft Eishalle seit ein paar Tagen vier Entwürfe des Planungsbüros asp für den Neubau vor. Silko Hofmann, Vorsitzender Fanrat Lausitzer Füchse-Verein, hofft mit ihm auf bessere Bedingungen für Rollstuhlfahrer. Am Vorhaben, eine Eishockey-Behindertengruppe zu gründen, hält er ebenfalls fest. Sollte es dazu kommen, würden auch die behinderten Akteure die neue Halle nutzen. „Barrierefreie Zugänge, Behinderten-WC sowie spezielle Standplätze für Behinderte und Begleiter wären toll“, sagt Hofmann.
Inwieweit solche oder andere Wünsche realisierbar sind, wird aktuell von asp geprüft. Denn nach Begutachtung der Entwürfe durch Stadt und Mitglieder der AG Eishalle war klar: Alles ist funktionell, aber an der Kostenobergrenze orientiert. „Wir wollen bei den Planungen unter der Maximalgrenze bleiben, um finanziellen Spielraum zu haben“, sagt AG-Mitglied Andreas Friebel. Nicht zuletzt deshalb habe man in der Beratung am Donnerstag dieser Woche gemeinsam einen 25-Punkte-Plan erarbeitet. Er beinhalte Anforderungen an Raum- und Kabinenkapazitäten über Technik bis Foyer und Versorgung. „Und wir haben Sparvorschläge wie die Verwendung von Regenwasser für Toilettenspülungen oder den Einsatz alternativer Energiequellen eingebracht“, so Friebel weiter. Nun sei asp gefragt, diese Punkte auf finanzielle und technische Machbarkeit zu prüfen sowie die Kalkulation bisheriger Entwürfe zu überarbeiten. Möglicherweise werde sogar auf eine Eisflächen-Abdeckung verzichtet. Einsparung: rund 100000 Euro. Da bisher eine achtmonatige durchgängige Eiszeit vorgesehen sei, könne möglicherweise auf eine Abdeckung verzichtet werden.
ESW arbeitet an Betreibung
Schon kommende Woche gibt es eine weitere Abstimmungsrunde zum Eishallen-Bau. Dann beraten Stadt, Planungsbüro sowie der Eissport-Verein Weißwasser (ESW) – der seit 1. August 2005 die alte Eishalle betreibt und sich dafür auch beim Neubau bereit erklärte – über weitere Verfahrenswege. Denn auch hinsichtlich des Betreiberkonzeptes drängt die Zeit. „Ein detailliertes Konzept können wir nur auf Basis endgültiger Planungsunterlagen erstellen“, erklärt ESW-Geschäftsstellenleiter Jürgen Hanke. Fest stehe zwar, dass auch künftig die Haupteinnahmequelle die Vermietung der Eisfläche an Profi GmbH, Hobbyvereine, private Nutzer sowie Schulen und Kindergärten sei. Hinzu komme, dass in eisfreier Zeit mehr Veranstaltungen als bislang stattfinden sollen und auf den von der Stadt zugesagten jährlichen Betreiberzuschuss gebaut werde. In welcher Höhe der liege sowie Kostenkalkulationen seien jedoch abhängig von den zu erwartenden Einsparungen durch den Neubau. Keinesfalls dürfe die neue Eishalle zum Hauptkostenpunkt für Weißwasser werden und andere Einrichtungen gefährden, fordert Stadtrat Horst Mäder: „Ein vernünftiges Betreiberkonzept und die überregionale Vermarktung der Halle sind unverzichtbar.“
Quelle: SZ-Online