Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Planungen für Weißwassers Eishalle werden konkret
04.08.2010 | 22:00 Uhr von
Die Planung für den Eishallen-Neubau für Weißwasser wird konkret. Das Stuttgarter Architekturbüro asp, das den Zuschlag für das 16-Millionen-Projekt erhalten hatte, habe nun zwei mögliche Varianten präsentiert, so Weißwassers Oberbürgermeister Hartwig Rauh (parteilos) gegenüber der RUNDSCHAU. Auf Hochtouren laufen auch die Planungen für eine Abschiedsparty für das alte Freiluftstadion. Sie wird am 11. September steigen.

Doch bevor Abschied gefeiert wird, steht erst einmal die Entscheidung an, welche der vorgestellten zwei Varianten weiterverfolgt werden soll. Noch diese Woche sei eine Sitzung der AG Eishalle geplant, nächsten Dienstag werden die Entwürfe auch im Bau- und Wirtschaftsausschuss vorgestellt, Vor- und Nachteile abgewogen. »Danach kann das Büro in die Entwurfsplanung gehen«, so Rauh.

Die erste Variante sehe als Grundriss eine »unregelmäßige Rundform« vor, die andere gehe von einer Rechteckform aus. Beide Entwürfe würden nun verglichen, um zu sehen, welche Variante umgesetzt wird. »Man kann davon ausgehen, dass eine Rechteckform kostengünstiger zu realisieren ist«, so Rauh.

Letztlich sei das für die Stadt beim Eishallenneubau entscheidend. »Wir wollen von vorne herein mit einer Kostenreserve in das Projekt gehen«, betont er. So werde etwa von Beginn an eine dreiprozentige Mehrwertsteuererhöhung eingeplant. Denn es sei nicht zu erwarten, dass sich im Fall einer Steuererhöhung auch die Fördermittel erhöhen würden. Für die Stadt Weißwasser würde das bedeuten, dass der Eigenanteil, der sich auf rund fünf Millionen Euro beläuft, steigen würde. »Eine Überschreitung wollen und müssen wir verhindern«, betont Rauh.

Ziel: Geringe Betriebskosten

Deshalb habe man sich auch recht schnell von zwei der vor mehreren Wochen vorgestellten vier Entwürfe verabschiedet. »Der erste Entwurf wäre 2,2 Millionen Euro teurer als geplant gewesen«, so Rauh. Das Büro arbeite derzeit daran, Abstriche von der ursprünglich geplanten Kreisvariante zu machen und die Pläne dem tatsächlichen Bedarf anzupassen. Zudem werde ein Raumprogramm entworfen. »Am Ende gilt die Regel: je weniger Fläche und je weniger Raum umbaut wird, desto günstiger wird das Ganze«, so Rauh.

Dass das Stadion trotzdem gut aussehen wird, verstehe sich aber von selber. »Nur soll sich hier keiner ein Denkmal setzen - es geht um Funktionalität und geringe Betriebskosten«, so der Oberbürgermeister.

Fest stehe bereits, dass der Eingang in die Halle wie bislang von der obersten Reihe aus erfolgen werde, auch für einen behindertengerechten Zugang werde gesorgt. Insgesamt sei die Zusammenarbeit mit den Stuttgarter Architekten sehr gut. »Sie arbeiten auf einem sehr hohen Niveau«, ist Rauh zufrieden.

Abriss in Planung

Parallel zu den Planungen für das neue Eisstadion wird auch der Abriss des alten Freiluftstadions geplant - auf der Fläche, wo es steht, soll später der Neubau entstehen.

Der Abriss soll voraussichtlich Anfang Oktober beginnen. Doch vorher soll das Freiluftstadion, an dessen Bau viele Weißwasseraner mitgewirkt haben, am 11. September mit einer großen Party verabschiedet werden. Der 11. September wird ein schöner, aber auch ein trauriger Tag für Weißwasser. An diesem Samstag können sich die Weißwasseraner mit einer großen Party von ihrem alten Freiluftstadion verabschieden.

Am gestrigen Dienstag trafen sich Vertreter von Stadt, Eissport und Golden Club Schleife vor Ort zu einer ersten Planungsrunde. »Wir wollen dem Stadion einen würdigen Abschied bereiten«, sagt Göran Koall vom Golden Club. Los geht's am Nachmittag des 11. September mit einer Feier für die ganze Familie. Geplant ist neben einer Füchse-Autogrammstunde eine Versteigerung der alten Stadion-Bänke und das symbolische Einreißen eines ersten Stücks Stadionmauer. Auch eine Hüpfburg für Kinder und Verpflegungsstände wird es geben. Der Eintritt ist frei, wer mag, darf einen kleinen Obolus für den Nachwuchs geben.

Erste Planungsrunde für Abschiedssause: Thomas Heinrich, Sachgebietsleiter Bau bei der Stadt, Jürgen Hanke, Geschäftsstellenleiter des ESW, und Göran Koall vom Golden Club Schleife (v.l.). Foto: Martina Albert


Am Abend wird dann ab 21 Uhr eine große Abschlussparty mit Live-Musik und DJ gefeiert. Aus Sicherheitsgründen wird aber nicht im, sondern vor dem alten Stadion gefeiert. Wer noch einmal in Ruhe Abschied nehmen möchte, kann dies dennoch tun. In Kleingruppen und mit Begleitung dürfen die Besucher noch einmal in das Freiluftstadion und das Gebäude hineingehen und sich noch einmal an die guten alten Zeiten erinnern. mha

Eintrittskarten für die Abendveranstaltung gibt es zwei Wochen vorher für fünf Euro an der Agip-Tankstelle, bei Hallo Pizza und beim ESW. An der Abendkasse kosten die Tickets acht Euro.

Zum Thema:

Das neue Stadion soll Platz für 3000 Zuschauer bieten.Die Baukosten belaufen sich auf 15,7 Millionen Euro, der Eigenanteil der Stadt liegt bei 5,25 Mio. Geplant ist die Fertigstellung bis 2012.

Von Martina Albert

Quelle: Lausitzer Rundschau
1109 mal gelesen
 
1 | Puck | 06.08.2010 @ 07:20
je weniger Raum gebaut wird? heist das Dredner Verhältnisse? keine Kabinen für den Nachwuchs? Na dann Gute Nacht dann hätte man sollte es so kommen die alte Halle renovieren sollen.
» Die News ist älter als 14 Tage. Die Kommentarfunktion wurde deshalb deaktiviert.
MATCHUP
32. Spieltag
So. 04.01. - 17:00

1. 19.09. A 2:4
14. 02.11. H 4:1
 
33. Spieltag
Fr. 09.01. - 19:30

8. 12.10. A 5:4 P
19. 28.11. H 1:2 V
LETZTER SPIELTAG
Fr. 02.01.26
  1 2 3 F
LF 0 1 0 1
SCBB 0 1 0 2
KURZTABELLE
1. Krefeld Pinguine 67
2. Kassel Huskies 61
3. Star Bulls Rosen 59
4. EV Landshut 51
5. Eispiraten Crimm 49
6. SC Bietigheim St 48
7. Ravensburg Tower 48
8. Lausitzer Füchse 45
9. EV Regensburg 45
10. Düsseldorfer EG 45
11. Blue Devils Weid 40
12. EC Bad Nauheim 36
13. EHC Freiburg 35
14. ESV Kaufbeuren 25
KALENDER
LINKS
ADMINISTRATION