Die neue Eishalle in Weißwasser wird eckig sein. Darauf legte sich der Bau- und Wirtschaftsausschuss am Dienstagabend in Übereinstimmung mit Vertretern des Eissports fest. Nun soll es möglichst schnell an die weitere Planung gehen, damit der Bau zügig beginnen kann.
In diesem Punkt waren sich alle einig: eckig soll sie sein, die neue Eishalle in Weißwasser. »Das war letztlich die Variante, die die meisten Möglichkeiten bietet«, so der Präsident des Eissportvereins Weißwasser, Bernard Stefan, gegenüber der RUNDSCHAU.
Die eckige Variante sei der gemeinsame Favorit des Vereins als Betreiber, der Profiabteilung und auch der Stadtverwaltung inklusive Stadträte gewesen. »Ich freue mich sehr«, so Stefan. Er geht davon aus, dass die Pläne, wenn sie denn konkreter werden, früher oder später auch der Öffentlichkeit vorgestellt werden, »damit sich alle mit uns freuen können«.
Auch Bau-Fachbereichsleiter Thomas Böse ist erleichtert, dass es weiter vorangeht. Nun gehe es darum, möglichst schnell in die Entwurfsplanung zu gehen. Wichtig sei jedoch, dass die eckige Eishallen-Variante durch das Büro weiter optimiert werde, so dass die Pläne in den gesteckten Kostenrahmen passen. »Hier sind jetzt Kunst und Geschick des Planungsbüros gefragt«, so Böse.
So könnte die neue Eishalle in Weißwasser nach einem ersten Entwurf der Stuttgarter Architekten aussehen. Fest steht, dass die Grundform eckig sein wird. Grafik: asp Architekten, Stuttgart
Denn nach ersten Vorplanungen des Stuttgarter Architektenbüros asp liegt die eckige Variante 288 000 Euro oberhalb der veranschlagten Kosten. Die vom Büro bevorzugte Variante, die als Grundriss eine unregelmäßige Kreisform vorsah (die RUNDSCHAU berichtete), lag dagegen unterhalb der Kostenschätzung. Allerdings hatten die Planer für beide Varianten denselben Grundpreis pro Quadratmeter eingeplant, wie Weißwassers OB Hartwig Rauh erklärt hatte. Er sei aber, ebenso wie die Baufachleute aus der AG Eishalle und der Bauverwaltung davon überzeugt, dass ein eckiges Bauwerk kostengünstiger zu bauen sei, als eines mit abgerundeten Formen. »In den nächsten Wochen werden die Planer uns nun Vorschläge machen, wie die angestrebten Kosten zu erreichen sind«, so Rauh am Mittwoch.
Zum Thema:
Der Abriss des alten Freiluftstadions, auf dessen Gelände die neue Eissporthalle errichtet werden soll, wird im September beginnen. Die Ausschreibung läuft. Eine große Abschiedsparty für das alte Stadion ist für den 11. September geplant.Der genaue Baustart für die neue Eishalle steht noch nicht fest, sie soll jedoch bis Ende 2012 fertiggestellt sein, so dass sie 2013 eingeweiht und bespielt werden kann.In ihr sollen 3000 Zuschauer Platz finden. Die Gesamtkosten belaufen sich inkl. Abbruch auf 16 Millionen Euro.
In diesem Punkt waren sich alle einig: eckig soll sie sein, die neue Eishalle in Weißwasser. »Das war letztlich die Variante, die die meisten Möglichkeiten bietet«, so der Präsident des Eissportvereins Weißwasser, Bernard Stefan, gegenüber der RUNDSCHAU.
Die eckige Variante sei der gemeinsame Favorit des Vereins als Betreiber, der Profiabteilung und auch der Stadtverwaltung inklusive Stadträte gewesen. »Ich freue mich sehr«, so Stefan. Er geht davon aus, dass die Pläne, wenn sie denn konkreter werden, früher oder später auch der Öffentlichkeit vorgestellt werden, »damit sich alle mit uns freuen können«.
Auch Bau-Fachbereichsleiter Thomas Böse ist erleichtert, dass es weiter vorangeht. Nun gehe es darum, möglichst schnell in die Entwurfsplanung zu gehen. Wichtig sei jedoch, dass die eckige Eishallen-Variante durch das Büro weiter optimiert werde, so dass die Pläne in den gesteckten Kostenrahmen passen. »Hier sind jetzt Kunst und Geschick des Planungsbüros gefragt«, so Böse.
Denn nach ersten Vorplanungen des Stuttgarter Architektenbüros asp liegt die eckige Variante 288 000 Euro oberhalb der veranschlagten Kosten. Die vom Büro bevorzugte Variante, die als Grundriss eine unregelmäßige Kreisform vorsah (die RUNDSCHAU berichtete), lag dagegen unterhalb der Kostenschätzung. Allerdings hatten die Planer für beide Varianten denselben Grundpreis pro Quadratmeter eingeplant, wie Weißwassers OB Hartwig Rauh erklärt hatte. Er sei aber, ebenso wie die Baufachleute aus der AG Eishalle und der Bauverwaltung davon überzeugt, dass ein eckiges Bauwerk kostengünstiger zu bauen sei, als eines mit abgerundeten Formen. »In den nächsten Wochen werden die Planer uns nun Vorschläge machen, wie die angestrebten Kosten zu erreichen sind«, so Rauh am Mittwoch.
Zum Thema:
Der Abriss des alten Freiluftstadions, auf dessen Gelände die neue Eissporthalle errichtet werden soll, wird im September beginnen. Die Ausschreibung läuft. Eine große Abschiedsparty für das alte Stadion ist für den 11. September geplant.Der genaue Baustart für die neue Eishalle steht noch nicht fest, sie soll jedoch bis Ende 2012 fertiggestellt sein, so dass sie 2013 eingeweiht und bespielt werden kann.In ihr sollen 3000 Zuschauer Platz finden. Die Gesamtkosten belaufen sich inkl. Abbruch auf 16 Millionen Euro.
Von Martina Albert
Quelle: Lausitzer Rundschau