Die neue Eishalle in Weißwasser steht 2012. Ob das Dach über dem Eisstadion in Niesky und die neue Kühltechnik bis 2015 kommen, ist offen. Aber die Lausitzer Füchse und die Tornados in Niesky haben ein gemeinsames Ziel: Die Nachwuchsförderung. Das wird schon gelebt – etwa beim Training und bei der Talenteförderung. Letztere soll nun ausgebaut werden, mit einem Ehrgeizigen Ziel. Der Verein Eissport Weißwasser (ESW) plantdie gezielte Förderung talentierter Nachwuchsspieler von den Bambininis über Schüler bis DNL. „Projekt 2020 – 100 Prozent Weißwasser“ heißt das Vorhaben, mit dem der ESW langfristig Füchse-Profis aus der Region aufbauen will. Wenn es nach Trainer Dirk Rohrbach geht, sollen schon die Eigengewächse der Jahrgänge 1995 bis 1997 in Deutschlands höchster Eishockey-Profi-Liga, der DEL, spielen. Etwas verhaltener zeigt sich ESW-Chef Bernard Stefan. Doch er weiß, dass die zu lange vernachlässigte Nachwuchsarbeit im Fuchsbau forciert werden muss. „Eigene Talente bis zur ersten Männerschaft aufbauen ist für die nächsten Jahrzehnte unsere einzige Überlebenschance.“ Mit Projekt 2020 sollen dauerhaft alle Nachwuchsligen vom ESW belegt werden. Gesetzt wird dabei auf die stärke Nutzung des Eishockey-Internates sowie Kooperationen mit Eishockeyvereinen in Niesky, Jonsdorf sowie Polen. „Wir sind auf talentierte Spieler anderer Vereine angewiesen, um sie gezielt im Fuchsbau ausbilden zu können“, so Stefan. Seiner Ansicht nach profitieren alle von der Chance. „So werden auch ihre Standorte erhalten.“
Bei den Bambinis fängt eine Eishockeykarriere an. Begabte Talente waren erst im Mai 2010 beim 8. Bambini-Turnier um den Glasmacher-Pokal zu sehen.Foto: gs.
In Niesky sieht man es ebenso. Dort sind schon jetzt 90 Prozent der Tornados (Oberliga) aus der Eishockeyschule Weißwasser hervor gegangen. Praktiziert werden bereits Kooperationen und Lizenzvereinbarungen. „Um weiter qualifizierten Nachwuchs aufbauen zu können, müssen die Vereine der Region zusammen arbeiten“, bestätigt Joachim Sauer, Präsident vom Eislaufverein Niesky (ELV). Dass der ESW die eigenen Bemühungen um neue Kältetechnik und ein Dach fürs Freiluftstadion unterstütze, sei Beweis für die Ernsthaftigkeit des Vorhabens. „Dafür sind nämlich auch anderswo stabile Trainingsbedingungen nötig, weil sonst die Eishalle Weißwasser überfrachtet ist.“
Um das Projekt 2020 finanzieren zu können, kündigte ESW-Chef Stafan ab September eine große Werbe- und Sponsorenaktion an.
In Niesky sieht man es ebenso. Dort sind schon jetzt 90 Prozent der Tornados (Oberliga) aus der Eishockeyschule Weißwasser hervor gegangen. Praktiziert werden bereits Kooperationen und Lizenzvereinbarungen. „Um weiter qualifizierten Nachwuchs aufbauen zu können, müssen die Vereine der Region zusammen arbeiten“, bestätigt Joachim Sauer, Präsident vom Eislaufverein Niesky (ELV). Dass der ESW die eigenen Bemühungen um neue Kältetechnik und ein Dach fürs Freiluftstadion unterstütze, sei Beweis für die Ernsthaftigkeit des Vorhabens. „Dafür sind nämlich auch anderswo stabile Trainingsbedingungen nötig, weil sonst die Eishalle Weißwasser überfrachtet ist.“
Um das Projekt 2020 finanzieren zu können, kündigte ESW-Chef Stafan ab September eine große Werbe- und Sponsorenaktion an.
Von Sabine Larbig
Quelle: SZ-Online