Der Trainer der Lausitzer Füchse sieht sein Team zwei Wochen vor dem Saisonstart noch nicht auf dem Niveau des Vorjahres.
Gut zwei Wochen vor dem Start in die Zweitligasaison steht der Kader der Lausitzer Füchse. Gestern gaben die Weißwasseraner die Verpflichtung des 23-jährigen Goalies Stephen Ritter von den Kassel-Huskies als zweiten Mann hinter Stammtorwart Ryan MacDonald bekannt. Nach dem Saison-Aus von Martin Niemz (Kreuzbandriss) war dies die letzte offene Baustelle im Kader. „Wir wollen normalerweise mit den Spielern in die Saison starten, die wir jetzt haben“, sagt Trainer Dirk Rohrbach. Die Ausländerpositionen sind mit Ryan MacDonald, Verteidiger Rory Rawlik und den Stürmern Mike Forgie, Richard Hartmann und Peter Szabo besetzt.
Allerdings beobachten die Füchse den Markt ganz genau, laden immer wieder Spieler zum Probetraining ein und halten sich die Option offen, bei einem „Schnäppchen-Angebot“ doch noch einmal zuzuschlagen. „In diesem Jahr sind die Preise deutlich gefallen, weil einfach mehr Spieler auf dem Markt sind, als es Plätze in den Bundesligen gibt“, erklärt Rohrbach. Der eine oder andere Gute unter ihnen könnte sich auch verpokert haben…
Trainer Dirk Rohrbach macht seinen Spielern mit Trillerpfeife und Stoppuhr Betrieb.Foto: Lutz Hentschel
Die Ergebnisse der Füchse am vergangenen Wochenende lassen die Vermutung zu, dass die Lausitzer gut Verstärkung gebrauchen könnten. Gegen den EHC Wolfsburg, DEL-Halbfinalist der vergangenen Saison, gab es beim 1:12 eine Lehrstunde, beim tschechischen Zweitligisten HC Chrudim gelang kein Treffer (0:2). „Wir sind noch nicht so weit, wie ich mir das vorgestellt habe. Vor allem sind das notwendige Tempo, die Gedankenschnelligkeit noch nicht da“, sagt Rohrbach, der die Ergebnisse trotzdem nicht überbewertet wissen will. Gegen Wolfsburg hatten mit Forgie, Szabo und Bartlick gestandene Cracks gefehlt, und die jungen Spieler aus der Regionalliga mussten gegen die DEL-Profis ins kalte Wasser geworfen werden. Trotzdem sei die Niederlage um drei, vier Tore zu hoch ausgefallen. Und gegen Chrudim habe man auf Augenhöhe mitgespielt, sei aber am überragenden Ex-DEL-Torwart Svoboda und der eigenen Chancenverwertung gescheitert.
„Auf uns wartet noch viel Arbeit“, kommentiert Rohrbach, der sich jetzt auf den nach 20 Jahren wiederbelebten Glasmacherpokal am Wochenende freut. Am Freitag ist der tschechische Erstligist HC Pilsen zu Gast – mit Rohrbachs Ex-Trainer Marian Jelínek an der Bande und Ex-NHL-Star Martin Straka als Kapitän. Am Sonntag spielen die Füchse gegen die polnische Nationalmannschaft. In der stehen einige Spieler, die sich auch schon in Weißwasser vorgestellt hatten. Sollte einer von denen eine Klasseleistung zeigen, werden die Füchse vielleicht doch noch schwach…
Gut zwei Wochen vor dem Start in die Zweitligasaison steht der Kader der Lausitzer Füchse. Gestern gaben die Weißwasseraner die Verpflichtung des 23-jährigen Goalies Stephen Ritter von den Kassel-Huskies als zweiten Mann hinter Stammtorwart Ryan MacDonald bekannt. Nach dem Saison-Aus von Martin Niemz (Kreuzbandriss) war dies die letzte offene Baustelle im Kader. „Wir wollen normalerweise mit den Spielern in die Saison starten, die wir jetzt haben“, sagt Trainer Dirk Rohrbach. Die Ausländerpositionen sind mit Ryan MacDonald, Verteidiger Rory Rawlik und den Stürmern Mike Forgie, Richard Hartmann und Peter Szabo besetzt.
Allerdings beobachten die Füchse den Markt ganz genau, laden immer wieder Spieler zum Probetraining ein und halten sich die Option offen, bei einem „Schnäppchen-Angebot“ doch noch einmal zuzuschlagen. „In diesem Jahr sind die Preise deutlich gefallen, weil einfach mehr Spieler auf dem Markt sind, als es Plätze in den Bundesligen gibt“, erklärt Rohrbach. Der eine oder andere Gute unter ihnen könnte sich auch verpokert haben…
Die Ergebnisse der Füchse am vergangenen Wochenende lassen die Vermutung zu, dass die Lausitzer gut Verstärkung gebrauchen könnten. Gegen den EHC Wolfsburg, DEL-Halbfinalist der vergangenen Saison, gab es beim 1:12 eine Lehrstunde, beim tschechischen Zweitligisten HC Chrudim gelang kein Treffer (0:2). „Wir sind noch nicht so weit, wie ich mir das vorgestellt habe. Vor allem sind das notwendige Tempo, die Gedankenschnelligkeit noch nicht da“, sagt Rohrbach, der die Ergebnisse trotzdem nicht überbewertet wissen will. Gegen Wolfsburg hatten mit Forgie, Szabo und Bartlick gestandene Cracks gefehlt, und die jungen Spieler aus der Regionalliga mussten gegen die DEL-Profis ins kalte Wasser geworfen werden. Trotzdem sei die Niederlage um drei, vier Tore zu hoch ausgefallen. Und gegen Chrudim habe man auf Augenhöhe mitgespielt, sei aber am überragenden Ex-DEL-Torwart Svoboda und der eigenen Chancenverwertung gescheitert.
„Auf uns wartet noch viel Arbeit“, kommentiert Rohrbach, der sich jetzt auf den nach 20 Jahren wiederbelebten Glasmacherpokal am Wochenende freut. Am Freitag ist der tschechische Erstligist HC Pilsen zu Gast – mit Rohrbachs Ex-Trainer Marian Jelínek an der Bande und Ex-NHL-Star Martin Straka als Kapitän. Am Sonntag spielen die Füchse gegen die polnische Nationalmannschaft. In der stehen einige Spieler, die sich auch schon in Weißwasser vorgestellt hatten. Sollte einer von denen eine Klasseleistung zeigen, werden die Füchse vielleicht doch noch schwach…
Von Frank Thümmler
Quelle: SZ-Online