Der HC Pilsen aus Tschechien hat die Neuauflage des traditionsreichen Glasmacherpokals in Weißwasser gewonnen. Das Team um den ehemaligen NHL-Stürmer Martin Straka gewann gegen die Lausitzer Füchse 9:2 und gegen die Nationalmannschaft Polens 3:2.
Füchse-Teammanagaer Ralf Hantschke überreichte am Samstag den Kristallpokal an Pilsens Kapitän Straka. Im letzten Turnierspiel am Sonntagabend unterlag Weißwasser der polnischen Nationalmannschaft mit 3:4 n.V., die sich damit den zweiten Platz sicherte.
Am heutigen Montag steht für die Zweitligisten beim Treffen aller Clubs die wichtige Entscheidung an, ob sie die Kassel Huskies in ihre Liga aufnehmen. Kassel war wegen großer finanzieller Probleme aus der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) geflogen. Die Eispiraten Crimmitschau hatten vor einer Woche dann mit dem Vorstoß überrascht, Kassel die Mitwirkung in der 2. Bundesliga zu ermöglichen. Im Hinterkopf dürfte Crimmitschau dabei die lukra tiven Heimspiele gegen den Fast-Nachbarn haben. Die Verantwortlichen im Fuchsbau sehen der Entscheidung mit gemischten Gefühlen entgegen. »Vom kaufmännischen Standpunkt her sind wir froh über jeden Standort, der erhalten bleibt. Sportlich stehen wir einer Eingliederung Kassels jedoch sehr kritisch gegenüber«, sagt Teammanager Hantschke: »Der Spielplan steht, der Dauerkartenverkauf läuft und außerdem befürchten wir eine Wettbewerbsverzerrung. Kassel hat eine DEL-Mannschaft, die eigentlich zu teuer ist. Außerdem ist es schlecht für das Image des Eishockeys, wenn wir wieder eine Hintertür öffnen.«
Füchse-Teammanagaer Ralf Hantschke überreichte am Samstag den Kristallpokal an Pilsens Kapitän Straka. Im letzten Turnierspiel am Sonntagabend unterlag Weißwasser der polnischen Nationalmannschaft mit 3:4 n.V., die sich damit den zweiten Platz sicherte.
Am heutigen Montag steht für die Zweitligisten beim Treffen aller Clubs die wichtige Entscheidung an, ob sie die Kassel Huskies in ihre Liga aufnehmen. Kassel war wegen großer finanzieller Probleme aus der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) geflogen. Die Eispiraten Crimmitschau hatten vor einer Woche dann mit dem Vorstoß überrascht, Kassel die Mitwirkung in der 2. Bundesliga zu ermöglichen. Im Hinterkopf dürfte Crimmitschau dabei die lukra tiven Heimspiele gegen den Fast-Nachbarn haben. Die Verantwortlichen im Fuchsbau sehen der Entscheidung mit gemischten Gefühlen entgegen. »Vom kaufmännischen Standpunkt her sind wir froh über jeden Standort, der erhalten bleibt. Sportlich stehen wir einer Eingliederung Kassels jedoch sehr kritisch gegenüber«, sagt Teammanager Hantschke: »Der Spielplan steht, der Dauerkartenverkauf läuft und außerdem befürchten wir eine Wettbewerbsverzerrung. Kassel hat eine DEL-Mannschaft, die eigentlich zu teuer ist. Außerdem ist es schlecht für das Image des Eishockeys, wenn wir wieder eine Hintertür öffnen.«
Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau